Alte Blogger-Hasen wissen: Die eigentliche Arbeit beginnt erst, nachdem man seinen Blogpost getippt und ins Web verabschiedet hat. Denn wenn ihr nichts dafür tut, dass euer Content nach Veröffentlichung verbreitet und optimiert wird, war die ganze Mühe umsonst. Damit es gar nicht erst soweit kommt, haben wir für euch die ultimative Liste der 10 Dinge erstellt, die ihr nach Veröffentlichung beachten solltet. Zu den ersten 5 Schritten geht es hier entlang. Im heutigen Beitrag verraten wir euch 5 weitere wichtige Schritte – von der Kommentar-Thematik, über die Beitrags-Analyse bis hin zum Content-Recycling. Dranbleiben lohnt sich, denn: Zum Schluss geben wir euch noch eine praktische Checkliste an die Hand, mit der ihr den stressigen Blogger-Alltag im Nu meistert!

Kein Kommentar

Die ersten Kommentare unter einem Beitrag zu bekommen, ist eine der größten Hürden neuer Blogs. Anfangs sind leider nur wenige Leser dazu bereit, einen Kommentar zu hinterlassen und miteinander in den Austausch zu treten. Umso wichtiger ist es, dass ihr auf jeden erhaltenen Kommentar eingeht. Damit schafft ihr Vertrauen zu euren Lesern, die euch daraufhin möglicherweise auch ihre E-Mail-Adresse für Newsletterzwecke überlassen. Darüber hinaus nimmt auch Google die Anzahl eurer Kommentare wahr und verschafft euch mit steigender Zahl ein besseres Ranking.

Und wenn wir schon mal beim Thema sind: Eine weitere praktische Möglichkeit, euren Content zu verbreiten, ist das Kommentieren auf anderen themenrelevanten Blogs. Das mag vielleicht nicht Unmengen an Besuchern bringen, dafür aber genau die richtigen! Um passende Blogs zu finden, könnt ihr wieder unseren Sitehunter nutzen. Doch auch eine einfache Eingabe des Suchbegriffes bei Google reicht manchmal aus. Doch achtet stets darauf, dass der Beitrag, den ihr kommentiert, thematisch zu eurem eigenen passt. Nur dann könnt ihr mit einem direkten Link auf Letzteren verweisen und werdet nicht als Spammer wahrgenommen.

Alles im Blick

Nachdem ihr nun euer Möglichstes getan habt, um auf euren Content aufmerksam zu machen, sollte es nicht allzu lange dauern, bis ihr eure ersten Brand Erwähnungen und Backlinks erhaltet. Derlei Erfolge solltet ihr allzeit überwachen. Mit contentbirds Alert-Funktion und automatischem Backlink Checker spart ihr dabei wertvolle Zeit. So erhaltet ihr bei allen neuen Erwähnung und Links automatisch eine Benachrichtigung per E-Mail. Daraufhin könnt ihr die erzielten Ergebnisse einer spezifischen Kampagne zuweisen, um eure Aktivitäten im nächsten Schritt ausführlich zu analysieren.

Analysieren geht über Studieren

Wir bei contentbird messen der Phase der Analyse so viel Bedeutung bei, dass wir dem Thema eine ganze Layer gewidmet haben. Leider teilt ein Großteil der Blogger diese Ansicht nicht, weshalb dieser wichtige Schritt oft vernachlässigt wird. Doch nur mithilfe einer detaillierten Content Analyse könnt ihr feststellen, welche Beiträge für euch funktionieren und welche nicht. Somit sollte die Planung zukünftiger Artikel stets mit der Untersuchung bereits bestehender ineinandergreifen.

Bevor ihr euch also voller Eifer an euren nächsten Beitrag macht, solltet ihr zunächst die Performance eures letzten Artikels untersuchen. In der Analyse Layer des contentbird Tools könnt ihr die Performance einzelner Artikel, aber auch ganzer Kampagnen gezielt unter Metriken vergleichend analysieren und auswerten. Zentrale Kennzahlen wie das durchschnittliche Ranking, die Keywordsichtbarkeit oder die Anzahl der organischen Besucher lassen sich dabei auf einen Blick überwachen. Weitere Metriken könnt ihr mit nur wenigen Klicks untereinander vergleichen und so beispielsweise untersuchen, wie sich das Verhältnis des durchschnittlichen Rankings zur Anzahl der organischen Besucher entwickelt hat. Eine weitere wichtige Kennzahl, an deren Berechnung sich so mancher Marketer die Zähne ausbeißt, ist der Return on Content Marketing Investment. Um euch auch dabei bestmöglich zu unterstützen, berechnen wir euren Content Cost per Click sowie den entsprechenden Adwords CPC. So ermöglichen wir es euch, euren Content-Erfolg auch aus monetärer Sicht zu bewerten. Wie das Ganze genauer funktioniert, erfahrt ihr hier.

Die aus der Content Analyse gewonnenen Erkenntnisse könnt ihr nun dazu nutzen, um euren bestehenden Beitrag zu optimieren. Dabei geben euch die Kennzahlen Aufschluss darüber, welche Bereiche Optimierungspotenzial aufweisen. Wenn euer Artikel beispielsweise eine Menge direkten, aber so gut wie keinen Social Traffic aufweist, könnte das bedeuten, dass eure Teaser-Mail zwar gut funktioniert, ihr im Bereich Social Media jedoch noch einmal nachlegen solltet. Natürlich könnt ihr eure Analyse-Ergebnisse im Nachhinein auch dazu nutzen, um etwaige Erfolge zu reproduzieren. So könnt ihr im contentbird Tool auch die Performance eures aktuellen Beitrags mit alten Blogposts vergleichen, um so herauszufinden, welche Themen auf das Interesse eurer Zielgruppe stoßen. Wer noch tiefer in Content Marketing einsteigen möchte, sollte sich unbedingt anschauen, was unser Gründer Nicolai
im Content Marketing Webinar zu sagen hat. Anschauen und aktiv mitarbeiten lohnt sich!

Der ultimative Content Marketing Fahrplan

Recycling war nie cooler

Im Idealfall habt ihr im Rahmen der Content Analyse festgestellt, dass euer Beitrag gut performt und entsprechend viel Traffic generiert. Derlei erfolgreiche Artikel solltet ihr in einem weiteren Schritt in andere Formate umwandeln, um so ein noch breiteres Publikum zu erreichen. Eure Möglichkeiten sind dabei schier endlos! Ihr könnt euren Blogpost beispielsweise:

  • als Videoskript umfunktionieren,
  • zu einem Podcast verarbeiten,
  • zusammen mit anderen verwandten Beiträgen als E-Book herausgeben oder
  • in Form einer Checkliste als Download bereitstellen.

Schnee von gestern? Von wegen!

Wusstet ihr, dass „Aktualität“ ein entscheidender Faktor für euer Google Ranking ist? Daher solltet ihr eure am besten perfomenden Blogposts regelmäßig aktualisieren und mit neuen Informationen versehen. So versorgt ihr eure Leser stets mit top-aktuellem Content, während ihr eure Chancen auf einen besseren Ranking-Platz erhöht. Das Problem: Diese Art von Aufwand wird gerne vergessen. Setzt euch daher nach Beitragsveröffentlichung einen Reminder, der euch daran erinnert, regelmäßig die Aktualität eures Contents zu überprüfen. Ist es an der Zeit, euren Artikel zu updaten, kontrolliert zunächst seine Performance, um einzuschätzen, ob sich eine Überarbeitung lohnt. Stimmen die Zahlen, so könnt ihr eurem Artikel neues Leben einhauchen, indem ihr beispielsweise:

  • Tipps, Beispiele oder zusätzliche Informationen hinzufügt, die ihr seit Veröffentlichung gesammelt habt,
  • die Kommentarspalte nach Fragen durchsucht, die ihr im Beitrag adressieren könnt,
  • veraltete Informationen überarbeitet,
  • checkt, ob alle Links noch funktionieren,
  • überprüft, ob alle Quellen und Tools, die ihr empfehlt, noch die besten sind oder
  • Bilder, Screenshots, Grafiken etc. hinzufügt oder austauscht.

Nachdem ihr eure Änderungen vorgenommen habt, vergesst nicht, den Beitrag in der Überschrift oder zu Beginn des Textes als „überarbeitet“ zu kennzeichnen.

Das kannst du abhaken

Für all diejenigen, die den Satz vor lauter Wörtern nicht mehr sehen, haben wir hier noch einmal alle 10 Dinge als praktische Checkliste zusammengefasst:

  1. Direkt nach Veröffentlichung: Checkt die Live-Version eures Beitrags und korrigiert ggf. Fehler.
  2. Lasst eure Newsletter-Abonnenten per E-Mail wissen, dass ein neuer Artikel online ist.
  3. Teilt euer neuestes Werk in den sozialen Netzwerken.
  4. Sucht und kontaktiert themenrelevante Webseiten und bittet sie, über euren Content zu berichten.
  5. Verlinkt euren neuen Blogpost in alten, erfolgreichen Beiträgen, um so von deren Traffic zu profitieren.
  6. Beantwortet jeden Kommentar und kommentiert auch selbst thematisch passende Artikel anderer Blogger.
  7. Trackt stets eure Brand-Erwähnungen und eingehenden Backlinks.
  8. Ungefähr 1 Woche nach Veröffentlichung: Analysiert euren Beitrag anhand spezifischer KPIs und leitet entsprechende Optimierungsmaßnahmen ab.
  9. Wenn euer Blogpost erfolgreich ist: Wandelt ihn in andere Formate um, um so eine breitere Zielgruppe zu erreichen.
  10. Haltet euren Beitrag stets up-to-date, indem ihr seinen Inhalt regelmäßig auf Aktualität prüft und ggf. überarbeitet.

Wer jetzt beim Anblick dieses vermeintlichen Mehraufwands direkt das Handtuch werfen möchte, dem sei gesagt: Die Mühe lohnt sich! Beachtet ihr alle oder auch nur einige dieser Punkte, tragt ihr maßgeblich zum Erfolg eures aktuellen Blogposts aber auch zukünftiger Beiträge bei. Und denjenigen, die von Checklisten nicht genug bekommen, legen wir unser Content Marketing Whitepaper inklusive vieler praktischer Checklisten ans Herz.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.