Auf allen Webseiten steht das gleiche…

Allein im letzten Monat wurden allein in Deutschland über 419 Artikel geschrieben, in denen das Wort Suchmaschinenoptimierung vorkommt. Weltweit waren es 279 zum Thema „Onpage“.

Wenn Sie diese Artikel der Reihe nach durchgehen, wird Ihnen auffallen, dass in 90% der Artikel mehr oder weniger das gleiche steht.

In allen Artikeln ist die Rede von „Titel optimieren“, „Description optimieren“, „LSI Keywords verwenden“, etc.

Alle Artikel sind ca. 1.000 Wörter lang und man hat die Informationen schon letzte, vorletzte, vorvorletzte Woche und sogar schon vor 2 Jahren gelesen.

Dennoch werden immer weitere Inhalte produziert – in der Hoffnung, dass schon jemand darauf verlinkt – völlig freiwillig, so wie Google es wünscht.

 

Werden die Inhalte trotzdem verlinkt?

Die meisten von Ihnen nutzen contentbird um mehr Links, Traffic und Umsatz zu erhalten. Wie würden Sie diese Fragen beantworten (gerne in den Kommentaren):

  • Sind diese 1.000-Wort-Texte ein Mehrwert für den Nutzer?
  • Sind Sie ein Mehrwert für die eigene Seite?
  • Würden Sie diese Inhalte teilen, wenn sie von Ihrem Nachbarn geschrieben worden wären?
  • Würden sie als größeres Portal gar darauf verlinken?

Wenn Sie sich anschauen, wie häufig auf diese Inhalte verlinkt wird, werden Sie feststellen, dass die meisten nicht einen Link und nur den eigenen Share haben. Und dennoch wurden bereits zwei neue ähnliche Blog-Artikel zu einem anderen Thema veröffentlicht.

Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. So werden Sie vor allem in der SEO Branche sehen, dass immer wieder dieselben Seiten verlinkt werden – ob diese einen Mehrwert liefern oder nicht. Aber das ist ein anderes Thema…

 

Gibt es Alternativen?

Wenn Sie contentbird aktiv einsetzen, wissen Sie, wie schwierig es ist Links auf Ihre Seiten zu bekommen und dass selbst bei guten Inhalten nur 20% der Webmaster antworten.

Content Marketing heißt aus gutem Grund nicht Content Produktion sondern Content Marketing.

  • Zum einen weil Sie sich durch Ihre Inhalte selbst vermarkten.
  • Zum anderen weil Sie Ihre Inhalte (mit Tools wie contentbird) vermarkten müssen, um aus der Masse an Inhalten herauszustechen.

Bei HEWO entwickeln wir deshalb für uns und für Kunden sogenannte Skyscraper. Björn Tantau erwähnt das Thema auch in seinem contentbird-Interview.

Der Skyscraper geht aber noch etwas weiter als der Evergreen Content. Bei einem Skyscraper handelt es sich um Inhalte, über die häufig geschrieben wird, zu denen es genügend Webseiten für Outreach-Kampagnen gibt und die „voraussichtlich viral“ werden.

Voraussichtlich viral beschreibt, dass es bereits ähnliche Inhalte gibt, die viral geworden sind. Sie können also davon ausgehen, dass auch Ihr Inhalt gut bei Ihrer Zielgruppe ankommt – Recherche vorausgesetzt.

 

Zwei Beispiele für verlinkungswürdigen Inhalt

I. Beispiel Onpage Optimierung

Ein Beispiel für einen solchen Inhalt ist die ultimative Checkliste für Onpage & Onsite Optimierung, die aus zwei Infografiken, sechs Experten-Beiträgen und einem 15.000 Wort-Artikel bzw.  PDF besteht. Das Interessante: Es gab vorher keine komplette Infografik zum Thema Onsite.

 

 

In kurzer Zeit hat der Artikel (mit etwas Outreach) über zehn Verlinkungen bekommen. Die Infografiken haben bei t3n, onlinemarketing.de und etailment.de für über  500 Shares gesorgt – und das obwohl es zu dem Thema über 200 andere Artikel zur gleichen Zeit gab.

Der Aufwand dahinter? 23 Stunden Recherche, 68 Stunden Text-Erstellung (Redaktion), 51 Stunden Design und Layout sowie 15+ Stunden Outreach.

II. Beispiel eMail-Marketing

Jimmy Daly von getvero.com hat einen Post zum Thema 20 Tips for dramatically better eMails geschrieben. Der Post wurde in drei Monaten 36.282 Mal angesehen und wurde fast 5.000 Mal geteilt.

Verlinkt hat darauf alles was Rang und Namen in der englischsprachigen Online-Welt hat.

Der Aufwand allein Recherche und Erstellung des Artikels liegt laut Jimmy bei über 80 Stunden.

 

Fazit für Ihre Outreach Kampagnen

Lohnt es sich über 80 Stunden in ein Stück Inhalt zu investieren?

Rankingtechnisch wird man es bei unserem Beispiel erst in drei Monaten wirklich sehen. Gemessen an Traffic, Leads und Spaß hat es sich aber auf jeden Fall gelohnt.

Bei getvero hat es sich ebenfalls auf jeden Fall gelohnt, da sie jetzt für ein sehr umkämpftes Keyword auf den vorderen Plätzen zu finden sind und über 1.000 neue Newsletter Subscribers haben.

 

Welche Takeaways gibt es nach zwei Wochen?

a) Recherche ist das Allerwichtigste

Man muss sich vorher sehr genau überlegen, wer anschließend auf die Inhalte verlinken soll. Das ist besonders wichtig in kleinen Branchen, da Ihre ärgsten Mitbewerber zunächst nicht auf Sie verlinken werden.

Auch die Recherche nach hochwertigen Inhalten ist entscheidend und sehr zeitaufwendig.

b) Domain-Authorität ist kein Mythos

Für uns als Agentur – aber auch für Inhouse SEOs – ist es enorm schwierig zu kommunizieren, dass man eben nicht mehr drei Links einkauft um „Money Keyword 1“ zu pushen sondern dass es eher darum geht Domain- bzw. Nischen-Authorität aufzubauen.

c) Gute Inhalte kann man nicht pro Wort bezahlen/bekommen

Bis vor zwei Jahren haben wir alle Texte auf einer Preis pro Wort Basis ein- und verkauft. Weder für Skyscraper noch für Produkttexte ist dies sinnvoll, da die Qualität stark darunter leidet.

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