Im E-Mail Marketing sind umfassende Adresslisten das A und O. Doch die müssen erstmal aufgebaut werden, denn von Nichts kommt Nichts. Um seine Zielgruppe dazu anzuhalten, Daten und E-Mail-Adressen preiszugeben, gibt es eine Vielzahl von Strategien. Eine besonders effektive ist die Adressgenerierung durch sogenannte Lead Magnets. Im Folgenden erhältst du einen kurzen Crashkurs zum Thema.

  • Lead Magnets helfen dabei, Adresslisten aufzubauen und seine Empfängerzahl zu erhöhen
  • Mit kreativen und auf die Zielgruppe zugeschnittenen Lead Magnets ist Adressgenerierung ein Leichtes
  • Lead Magnets sind beispielsweise Whitepapers, E-Books, Webinare
  • Finde heraus, was deine Zielgruppe interessiert und beschäftigt und liefee die Antwort

Unterhalte, bilde, informiere und überzeuge – Formen der Lead Magnets

Lead Magnets unterscheiden sich nach ihrer Funktion und nach ihren Inhalten. In dieser Tabelle werden sie in nützliche, unterhaltsame, informative, community-bildende und Test- und Rabatt-Lead-Magnets untergliedert. Diese fünf Bereiche entsprechen den unterschiedlichen Anforderungen der Zielgruppen. Das oberste Ziel jeder dieser Lead Magnets ist jedoch dasselbe: Mit den Inhalten, die sie bieten, sollen Nutzer dazu gebracht werden, ihre Daten preiszugeben. Im Folgenden gibt es eine knappe Übersicht über Ideen. Der Kreativität sind hier natürlich keinerlei Grenzen gesetzt.

nützliche Lead Magnets unterhaltsame Lead Magnets informative Lead Magnets community-building Lead Magnets Test- und Rabatt Lead Magnets
Checklisten
Saisonkalender
Templates
Beispiele
Skripte
Kalender
Case Studies
Quiz
Umfragen
Comics
Spiele
Mobile
Apps
Bilder
E-Books
Whitepaper
Infografiken
Studien und Daten
Tutorials
Anleitungen
Webinare
Challenges
Facebook-Gruppen
Mitgliedsbereiche auf Webseiten
kostenlose Testversionen
Rabatte und Gutscheine
kostenloser VersandKataloge

Getting started: Wer, wie und was?

Ein Fallbeispiel zum Anfang:

Ein Online-Blumenhandel hat einen gut funktionierenden Blog und schreibt Artikel über die richtige Pflege von Pflanzen. Am Ende eines jeden Blogartikels platziert der Online-Blumenhandel ein Anmeldeformular zum Newsletter. Dadurch generiert er monatlich jedoch nur 3 Adressen, obwohl die Artikel etwa 900 Leser haben. Wo ist der Fehler? Ganz einfach: es gibt keinen Lead Magnet. Also, was kann der Blumenhandel anders machen? Statt einfach aufzufordern, sich für den Newsletter anzumelden, kann er Lesern einen Mehrwert bieten. Zum Beispiel ein PDF zum Download, das einen Saisonkalender zum Pflanzen beinhaltet. Kombiniert mit einer passenden Call to Action natürlich.

Diese Strategie ist auf so ziemlich alle Branchen übertragbar. Natürlich freut sich der B2B-Kunde bei einem Telekommunikationsunternehmen nicht über Saisonkalender für Pflanzen. Daher kommen wir an dieser Stelle zum nächsten Schritt. Oder vielleicht auch zum allerersten: Wer ist meine Zielgruppe und was braucht meine Zielgruppe?

Vor jedem Entwurf von Inhalten und Lead Magnets sollte sich, wie bei jeder guten Strategie, ein Plan basierend auf der richtigen Zielgruppe überlegt werden. Fähigkeiten, Bedürfnisse, Ziele, Probleme, Branche, Alter, Geschlecht – viele Faktoren spielen dabei eine Rolle. Und genau darum geht es im ersten Schritt: Finde heraus, wer deine Zielgruppe ist, entwirf Personas, recherchiere, beschäftige dich mit Wünschen und Problemen der Zielgruppe und eruiere so detailliert wie nur möglich das Verhalten. Erst dann kannst du dir Gedanken machen über Format, Inhalt und Platzierung eines guten Lead Magnets.

Welches Format ist das richtige für mich?

Sobald Personas erstellt und eine konkrete Zielgruppe bestimmt sind, wird darauf aufgebaut und sich für ein konkretes Lead-Magnet-Format entschieden. Pauschal kann erstmal gesagt werden, dass B2B-Kunden primär auf informative und nützliche Inhalte anspringen, während B2C-Kunden da etwas leichter zu bedienen sind. Mit Rabatten oder unterhaltsamen Inhalten, wie Spielen oder Bildern bekommst du die meisten User dazu, Ihre Adressen preiszugeben. Die obige Tabelle bietet einen hervorragenden Überblick über die verschiedenen Beispiele für kreative Lead Magnets.

Anmeldeformulare und Platzierung

Mit Anmeldeformularen generierst du letztlich dann die wertvollen Adressen. User müssen diese erst ausfüllen, um an die ihnen versprochenen Inhalte zu gelangen. Die Anmeldeformulare sollten dementsprechend so gut wie möglich in Szene gesetzt und – Achtung, Zauberwort – mit einem überzeugenden ‚Call to Action‘ versehen werden. Ein guter Call to Action ist zum Beispiel „Ja, ich möchte den kostenlosen Marketing-Guide haben!“. Der Call to Action Button sollte dann möglichst auffällig platziert und in den Farben Ihrer Corporate Identity gestaltet werden. Ein Profi-Tipp an dieser Stelle: Pop-Ups. Ein Pop-Up ist ein Webseitenelement, das typischerweise “aufspringt” und somit Teile der Inhalte überdeckt. Dadurch springt es dem Benutzer direkt ins Auge und erlangt vollste Aufmerksamkeit.

Die besten Orte für Anmeldeformulare im Überblick:

  • oberer Bereich der Webseite
  • Header-Bereich, wie beispielsweise das Menü
  • Menü
  • oberer Teil der Sidebar
  • Ende eines Blogartikels
  • “Über uns”-Seite
  • Bereich der Autorenbiographie

Und nun heißt es: sammeln, sammeln, sammeln

Beachtest du nun all diese Empfehlungen, wie richtiges Format, gute Inhalte und perfekte Platzierung, dann steht dem erfolgreichen Generieren von E-Mail-Adressen nichts mehr im Wege. Du musst nur noch dafür sorgen, dass genügend Leser auf die Seite kommen, die am Ende auch noch ihre Daten preisgeben.

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