Brandaktuell und heiß diskutiert ist der Umgang mit Bewertungen und Blog Kommentaren und anderen Plattformen im Internet. Wenn ihr einen Blog für euer Content Marketing betreibt, wird dieser durch Leserkommentare zu einem lebendigen Ort der Kommunikation. In Form von Blog Kommentaren treten eure Leser in einen Dialog mit euch, geben euch Feedback und Kritik. Häufig kommentierte Beiträge regen andere Nutzer dazu an, diese ebenfalls zu lesen und zu bewerten. Das zeigt, dass zahlreiche Kommentare für mehr Klicks auf deinem Blog sorgen. Doch Vorsicht ist geboten! Aus Kritik und hitzigen Diskussionen, können schnell Streitigkeiten erwachsen, die teilweise in Beleidigungen enden. Wie geht man mit einer solchen Situation um? Was tun, wenn Trolle oder Spammer die Kommentarfunktion missbrauchen? Wir von contentbird haben für euch herausgefunden, wie ihr am besten mit Kommentaren und Bewertungen auf eurem Blog umgeht.

Sinn und Zweck von Moderation und Nettiquette

Wichtig für euch ist, dass ihr euch mit euren Blog Kommentaren beschäftigt. Sie geben euch Aufschluss über die Bedürfnisse und Fragen eurer Leser, sodass ihr euren Content auf diese abstimmen könnt. Diese Kommentare solltet ihr regelmäßig lesen und moderieren. Eure Antworten solltet ihr so persönlich wie möglich gestalten. Sprecht den einzelnen Kommentator direkt an und gebt jedem individuelles Feedback. Konstruktive Kritik in den Kommentaren ist das Beste was passieren kann. Du erfährst, wie du bei deinen Lesern ankommst und kannst daraus lernen. Für hilfreiche und anregende Blog Kommentaren solltet ihr euch öffentlich bedanken und euch auf Diskussionen relevanter Fragen einlassen. Euch steht offen eine Nettiquette für euren Blog zu erstellen. Dort stellt ihr klar, welche Regeln in euren Blog Kommentaren gelten und legt transparent dar, welche Kommentare gelöscht werden.

Diskussionen erwünscht

Ihr müsst zugeben, dass ein Blog ohne Leser, die kommentieren und bewerten ein einsamer Ort ist. Wie regt man Leser zum kommentieren an? Ein Blogbeitrag der zum kommentieren einlädt, sollte bei euren Lesern Emotionen hervorrufen. Ein hohler Beitrag ohne Mehrwert wird keinen Menschen dazu bringen, einen Kommentar zu hinterlassen. Durch aktuelle und relevante Themen werden mehr Nutzer auf euch aufmerksam, die potentiell mit euch in Kontakt treten können. Um mehr Kommentare und Bewertungen für euren Blog zu bekommen, müsst ihr zu allererst selbständig aktiv werden. Greift kontroverse Themen auf, fordert Leser auf, Lob, Kritik und Feedback zu hinterlassen. Wenn ihr die große Kunst beherrscht Menschen zum kommentieren zu bewegen, stellt sich die große Frage nach dem richtigen Umgang mit dem Feedback der Leser.

Wichtig um viele Leser zu erreichen ist eine große Reichweite. Mit contentbird könnt ihr Content Marketing für euren Blog optimal durchstrukturieren, um bei Google maximale Sichtbarkeit zu erreichen. Je höher die Sichtbarkeit, desto höher die Wahrscheinlichkeit, viele Kommentare zu erhalten. Wer mehr über SEO und die Sichtbarkeit auf Suchmaschinen erfahren will, sollte sich unser Content Marketing Whitepaper anschauen.

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Unter dem Deckmantel der Anonymität oder die hässliche Seite von Social Media

Die Anonymität, die das Internet bietet, erleichtert vielen Menschen ihre Meinung zu äußern. Was man euch lieber nicht persönlich sagt, ist schnell in einem Kommentar auf eurem Blog verfasst. Unter diesem Deckmantel neigen manche Menschen dazu ausfallend oder beleidigend zu werden. Auch sind Trolle und Spammer ein großes Problem innerhalb von Kommentarfeldern.

Das Telemediengesetz sieht eine anonyme Kommentarfunktion vor, um die grundrechtlich geschützte Meinungsfreiheit zu garantieren. Jeder soll die Möglichkeit haben, seine Meinung frei zu äußern, ohne persönliche Nachteile befürchten zu müssen. Grundsätzlich besteht kein Anspruch, die persönlichen Daten eines Kommentators zu erhalten. Auch nicht bei fiesen Kommentaren.

Den hohen Stellenwert der Meinungsfreiheit solltet ihr vor Augen haben, jedoch solltet ihr euch keinen Beleidigungen oder Diffamierungen aussetzen. Teilweise rutschen Kommentare in die Strafbarkeit ab. Es kommt zu Beleidigungen, Verleumdungen und übler Nachrede. Falsche Tatsachenbehauptungen solltet ihr euch nicht gefallen lassen. Am besten löscht ihr solche Kommentare. Sollten sich diese Kommentare häufen, könnt ihr durch eine Anzeige gegen diese Nutzer vorgehen. Die Anonymität im Internet ist nicht grenzenlos. Durch eine Anzeige werden Ermittlungen in Gang gesetzt, die die Identität eines Verfassers ans Tageslicht bringen.

Don’t feed the trolls

Zu einem größer werdenden Problem werden Trolle in den Kommentaren von professionell geführten Blogs. Trolle sind Personen, die eine Diskussion ohne Grund zerstören oder unterbrechen wollen. Sie suchen Aufmerksamkeit und wollen euch mit ihren Kommentaren provozieren. Sie versuchen, emotionale Reaktionen hervorzurufen und den Blogbetreiber aus der Fassung zu bringen. Bei solchen Kommentaren fehlt die argumentative Grundlage. Meist sind es themenfremde Äußerungen, grundlose Kritik oder beleidigende Inhalte. Die Motivation dieser Trolle ist ihr eigenes Amüsement.

Wenn ein solcher Troll Kommentare hinterlässt, solltet ihr dagegen vorgehen. Wieder solltet ihr diese löschen und zugleich gegen den Autor vorgehen. Die IP-Adresse sollte sich regelmäßig herausfinden lassen, sodass nach einer Anzeige gegen die Person ermittelt werden kann. Lasst euch nicht auf eine Diskussion mit den Trollen ein, sondern werdet gleich aktiv.

Ich würde euch raten, Trolle zu ignorieren. Wenn sie keine Reaktion bekommen, ziehen sie weiter, denn sie suchen Unterhaltung. Falls ihr das Bedürfnis habt zu antworten, solltet ihr ihnen mit Höflichkeit begegnen. Ein souveränes Auftreten eurerseits entkräftet die Behauptungen des Trolls und rauben ihm die Motivation, euch weiter zu nerven. Eure Antworten sollten nicht zu lang ausfallen, um weitere Diskussionen zu vermeiden.

Im schlimmsten Fall könnt ihr gewisse Nutzer oder die IP-Adresse blockieren. Das solltet ihr tun, wenn jemand keine Ruhe lässt und euch und Dritte beleidigt. Lasst euch nicht runterziehen! Das Ziel von Trollen ist, dass sich andere schlecht fühlen. Indem ihr euch nicht auf sie einlasst, entzieht ihr den Trollen die Grundlage. Wenn ihr dazu neigt emotional zu reagieren, antwortet nicht sofort. Kommt erst runter und überlegt euch, was ihr solchen Menschen am besten entgegnen könnt.

Fazit

Euer Blog lebt von Kommentaren. Setzt euch mit euren Lesern auseinander, diskutiert mit ihnen und nehmt Feedback an. Macht euch klar, dass ihr euch nichts von Trollen und anderen Störenfrieden gefallen lassen müsst. Im schlimmsten Fall könnt ihr die Kommentarfunktion einschränken oder juristisch gegen beleidigende Inhalte vorgehen. Eine lebendige Kommentarspalte wird euch im Endeffekt viel Freude bereiten, wenn die richtigen Leute sie nutzen. Durch konstruktive Kritik könnt ihr euren Content noch effektiver an die Bedürfnisse eurer Leser anpassen und mehr Klicks erzielen. Und, überzeugt? Lasst uns auch ein paar konstruktive Kommentare da. Wir freuen uns auf euer Feedback!

Kommentare (4)

Toller Beitrag zu einem Thema, welches für Blogger unumgänglich ist. Sich aktiv damit auseinanderzusetzten ist wichtig, um beim Auftreten einer solcher Situation richtig zu reagieren.
Interessant wäre in diesem Zusammenhang ein Beitrag zum Thema Shitstorm – auch darauf muss man richtig reagieren können.

Toller Beitrag zu einem Thema, welches für Blogger unumgänglich ist. Sich aktiv damit auseinanderzusetzten ist wichtig, um beim Auftreten einer solcher Situation richtig zu reagieren.
Interessant wäre in diesem Zusammenhang ein Beitrag zum Thema Shitstorm – auch darauf muss man richtig reagieren können. Nicht nur Unternehmen brauchen ein Krisenmanagement, sondern auch Blogger.

Hallo Tobias,

da Lisa aktuell nicht zugegen ist, antworte ich dir einfach mal.

Natürlich freut es unsere Redaktion, dass dir der Artikel so zusagt. Deine Anregungen zum Thema Shitstorm und übergeordnet zum „Krisenmanagement für Blogger“ werden wir bei der Planung neuer Beiträge berücksichtigen. Hast du dich denn schon mal in einer Situation befunden, in der du Angst um deinen guten Ruf als Blogger hattest? Gerne binden wir deinen Erfahrungsbericht in unseren Beitrag mit ein.

Liebe Grüße,
Philipp

Hallo Philipp,

danke für deine Antwort!

Freut mich zu hören, dass meine Anregung berücksichtigt wird. Ich selber war noch nicht in einer solchen Situation, da ich erst ziemlich am Anfang meiner Blogger „Karriere“ stehe. Weil ich in meiner Denkweise immer sehr langfristig ausgelegt bin, dachte ich mir, dass es mich durchaus einmal betreffen könnte. Möglicherweise auch später in einem Unternehmen.

Beste Grüße,
Tobias

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