Was wäre es für eine schöne, geordnete Content Marketing-Welt, wenn sich sagen ließe, dass bestimmte Content-Arten in speziellen Branchen immer funktionieren.

Dass das nicht stimmt, lässt sich an einem einfachen Beispiel erkennen: Eine Direktbank wie N26 spricht eine ganz andere Zielgruppe an, als die Kreissparkasse in Buxtehude. Sowohl der Altersdurchschnitt, als auch das Nutzerverhalten im Internet sind bei beiden Unternehmen – obwohl sie dem gleichen B2C-Sektor angehören – vollkommen verschieden.

Und genau hier liegt der Schlüssel zu erfolgreichem Content Marketing in jeder Branche. Relevant ist weniger die Branche oder der Sektor. Vielmehr ist die Zielgruppe der Schlüssel zur Wahl der passenden Content Arten.

Woran sich die Content-Art letztendlich orientieren sollte:

Die detaillierten Faktoren, die bestimmen, welche Content-Art funktioniert, sind so individuell, wie das Unternehmen selbst, das Content Marketing betreibt. Dennoch darf und muss Content Marketing kein komplettes Try-and-Error-Modell sein, das Unsummen verschlingt.

Es gibt einige Säulen, die guten Aufschluss darüber geben, wie man sein Content Marketing erfolgreich aufbauen kann.

Das Produkt / der Service:

Was man vermarkten möchte, spielt die übergeordnete Rolle. Vom Produkt oder Service lassen sich viele weitere Einflussfaktoren auf den Erfolg der Content Marketing Strategie und damit auch auf passende Content Types ableiten.

Denn das Produkt selbst gibt maßgeblich vor, wer es eigentlich später kaufen soll. Das bedeutet, aus dem Angebot ergibt sich die Zielgruppe, zu der die Content-Art im nächsten Schritt ebenso gut passen muss, wie zur Ware.

Die Zielgruppe:

Die gewählte Content-Art sollte allen voran zur Zielgruppe passen. Das bedeutet, es macht einen Unterschied, ob man Content Marketing für B2C oder für B2B macht.

Ebenfalls zu beachten sind demographische Merkmale: Spricht mein Produkt eher ein junges Zielpublikum an oder eher ein älteres, mehr Männer oder mehr Frauen, mehr introvertierte Menschen oder extrovertierte, aktive Verbraucher oder inaktive.

Das Unternehmensziel:

Ein weiterer Faktor, der die Wahl des Content Types beeinflusst, ist die Frage danach, welches Ziel ich mit meinem Content überhaupt verfolge. Möchte man einen konstanten Traffic-Stream generieren, möchte man Leads und Conversions generieren, beides? Hier kumulieren sich die vorausgehenden Faktoren und geben die Richtung vor.

Die Customer Journey:

Schlussendlich sollte der angebotene Content auch passend zur Phase gewählt werden, in der sich der Kunde gerade befindet. Ein hilfreicher Guide oder ein Videotutorial können etwa bei der Conversion oder nach Kaufabschluss gut geeignet sein, um den Kunden zu überzeugen oder zu binden. Informative Blogposts sorgen indes für Awareness ganz am Anfang seiner Customer Journey.

Zielgruppe + Unternehmensziel + Customer Journey = Content-Art

Die Rechnung ist in der Theorie vergleichsweise simpel, benötigt aber in der Praxis natürlich ein entsprechendes Feintuning. Dennoch lässt sich sagen: Die richtige Content-Art ist von der Branche relativ unberührt. Andere Faktoren sind hier maßgeblicher.

So kann neben dem Produkt, der Zielgruppe, dem Unternehmensziel und der Customer Journey Phase auch entscheidend sein, ob man aktuell an der Generierung oder Aufrechterhaltung eines konstanten Content-Streams arbeitet oder mit speziellen Kampagnen gezielte Peaks generieren möchte – auch hierfür sollte die Wahl des Content Type von der für den Basic-Content gewählten Art abweichen, um die nötige Aufmerksamkeit zu erzielen.

Alle Fakten noch einmal im Video

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