Es ist jetzt rund vier Jahre her, dass ich meinen ersten Tag bei House of Yas angetreten bin. Damals hieß unsere Content Marketing Agentur noch contentsquare und bestand aus vier Personen und einem kleinen Pool an Freelancern…

Ursprünglich war ich als Texterin angestellt; mit der Weiterentwicklung der Agentur haben sich allerdings auch meine Aufgaben verändert: Inzwischen bin ich als Head of Performance Content angestellt. In jedem Fall waren es verrückte Jahre, in denen es zwar nicht immer steil bergauf ging, es dafür aber durchgehend geil war – und die dafür sorgen, dass ich mir auch nach diesen vier Jahren nicht vorstellen kann, in näherer Zukunft in einem anderen Unternehmen zu arbeiten.

Wie alles begann – Die Entwicklung eines Start-Ups

Januar 2015 in einem kleinen Hochbunker-Büro irgendwo in Köln: Zwischen meinem Chef Damir und meinem Kollegen Manni sitze ich – Texte schreibend und Lieferungen unserer Freelancer korrigierend. Bei dieser kleinen Runde bleibt es jedoch nur für wenige Monate, denn schon im Mai kommen mit Anni und Julian die nächsten Festangestellten dazu.

Gemeinsam erleben wir die Höhen und Tiefen, die ein Start-Up mit sich bringt, und bauen unser Team mit Praktikanten, Werkstudenten und weiteren Festangestellten auf – bis unser kleines Büro nicht mehr ausreicht. Ende 2016 ziehen wir also in die obere Etage des Hochbunkers, auf der unser Bürobereich im Frühjahr 2018 noch einmal erweitert wurde. Denn bei einem Team von inzwischen 20 Leuten müssen mehr Arbeitsplätze, größere Konferenzräume und – Priorität 1 – ein deutlich größerer Küchentisch her.

Von der Texterin zur Performance-Managerin

Begonnen hat mein Berufsleben bei House of Yas also mit dem Erstellen von Texten und dem Korrigieren – von Anfang an habe ich aber auch die Verantwortung erhalten, mit einem Teil unserer Freelancer in Kontakt zu stehen und unseren Praktikanten sowie Werkstudenten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Von dort aus hat es sich ganz natürlich entwickelt, dass ich die Aufgabe des Content Managers übernommen habe:

Zu Beginn habe ich die Kommunikation mit Kunden bei kleineren Projekten übernommen und unter anderem gelernt, wie ich sinnvoll Aufgaben an Mitarbeiter delegiere. Im Laufe der Zeit durfte ich auch für größere Projekte die Kommunikation übernehmen und habe damit automatisch mehr Verantwortung erhalten.

Über die Zeit habe ich gelernt, dass das Schreiben zwar eine Leidenschaft von mir ist, allerdings eine, die ich viel lieber privat ausleben möchte. Beruflich habe ich mich stattdessen immer mehr dazu hin entwickelt, den Fokus auf Performance zu legen – im Zuge dessen habe ich begonnen, die komplette Projektverantwortung bei einigen Kunden zu übernehmen beziehungsweise Teilbereiche in Projekten zu managen, die meinem Aufgabengebiet zufallen. Trotzdem stehen bis heute selten, aber immer mal wieder, die Texterstellung und die Textkorrektur auf dem Programm.

Als Head of Performance Content habe ich unter anderem die Zahlen im Blick: Wie entwickeln wir uns? Wie entwickeln sich unsere Kunden? Wo besteht Optimierungspotential? Und welche Zahlen sind überhaupt wichtig?

Doch da endet meine Arbeit längst nicht. Bei einem Kunden, den ich nun seit über zwei Jahren betreue, sieht meine Projektverantwortung beispielsweise so aus:

  • Ich erstelle regelmäßige Reportings, um herauszufinden, wie sich die Website in Hinblick auf reine Zahlen entwickelt hat. Dies hilft mir, Potential zur Optimierung zu finden.
  • Zusätzlich entwickle ich neue Ideen für Magazin-Artikel und Premium-Inhalte auf Basis von Keywords, Trends und Fragen-Tools, um die Buyer Personas zu erreichen.
  • Darüber hinaus wird der aktuelle Content gemanagt: Artikel werden vorbereitet und geplant, Email-Workflows für bestehende Leads und Kunden werden erstellt.

Neben der Projektarbeit unterstütze ich mein Team außerdem bei Probeaufträgen für potentielle beziehungsweise neue Kunden – hierfür erstelle ich meist kleinere Content Audits. Auf Basis dieser Analysen können wir einschätzen, was beim jeweiligen (potentiellen) Kunden aktuell weniger gut läuft. Resultierend daraus können wir wiederum herausfinden, wo wir weiterhelfen und wie wir super Content liefern können, um die Performance zu verbessern.

Ein Tag im Leben eines Content Managers

Wie ein typischer Tag in meinem Leben als Content Manager aussehen kann? In etwa so:

  • 08:27 Uhr – Der erste Kaffee läuft durch die Maschine. So kann der Tag starten.
  • 09:14 Uhr – Endlich wurden alle Emails durchgeschaut und beantwortet.
  • 09:15 Uhr – Los geht’s mit Textkorrekturen zu unserem aktuellen Großprojekt.
  • 10:49 Uhr – Ein Kunde ruft an: Er will die Umsetzung der geplanten Maßnahmen fürs nächste Quartal besprechen.
  • 11:18 Uhr – Telefonat beendet – ich gebe meiner Kollegin Bescheid, dass sie mit der Umsetzung des neuen eBooks starten kann.
  • 11:20 Uhr – Weiter geht’s mit den Korrekturen, damit diese bis zum Mittag abgeschlossen sind.
  • 12:34 Uhr – Mittagspause! Ein Kleinkrieg um Mikrowelle und Herdplatten entsteht.
  • 13:16 Uhr – Frisch gestärkt widme ich mich dem Aufbau eines Lead-Nurturing-Prozesses für meinen Kunden, mit dem ich am Vormittag gesprochen hatte.
  • 14:04 Uhr – Ich brauche dringend einen Kaffee. Auf zur Kaffeemaschine – und anschließend kurz die Kollegen im anderen Büro besucht.
  • 14:12 Uhr – Zurück zum Lead-Nurturing, geeignete Email-Sequenzen müssen her.
  • 16:29 Uhr – Ab ins Meeting mit den anderen Heads! Heute wird’s etwas länger dauern, es gibt viel zu besprechen.
  • 17:56 Uhr – Kaffeetasse in die Spülmaschine und ab in den Feierabend!

In den vergangenen Jahren hat sich mein Aufgabenbereich also deutlich verändert – weg vom täglichen Texten und hin zum Performance-Management. ich bin begeistert von dieser Entwicklung: Denn nicht nur habe ich darüber – trotz Matheschwäche – meine Liebe zu Zahlen und Daten entdeckt. Ich habe mich in den vergangenen vier Jahren dank dieses Jobs auch insgesamt weiterentwickelt – ich habe gelernt, mehr Verantwortung zu übernehmen, die richtigen Aufgaben zu delegieren, mich in der Kommunikation mit Kunden und Kollegen verbessert und mir etliche neue Fähigkeiten angeeignet. Danke also an das geile Team von House of Yas!

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