Die leichte Vibration meines Artificial Intelligence-Armbandes holt mich sanft aus meinem Schlaf. Ein kurzer Blick darauf bestätigt mir, was ich schon im Halbschlaf befürchtet habe: Den Wäscheservice habe ich viel zu früh her bestellt, um mir meine frisch gewaschenen Klamotten für die Woche zu bringen. Hektisch stolpere ich, so schnell es meine müden Beine zulassen, zur Wohnungstür, hinter der mich der kleine Service Robot schon wild blinkend erwartet. Ich beuge mich herab, um ihn meine Iris für den Bezahlvorgang scannen zu lassen. Innerhalb einer Sekunde stellt er mir mein Wäschepaket neben die Füße und flitzt den schier endlos wirkenden Flur davon.


  • Das steckt dahinter:

    Wäscheservice: Zukunftsforscher sind davon überzeugt, dass bereits in den kommenden 5 Jahren Elektrogeräte wie Waschmaschinen Luxusgegenstände sind. Nicht aufgrund der Kosten, doch eher aus praktischen Gründen: Menschen werden in zunehmend kürzeren Abständen ihren Arbeitsplatz wechseln und regelmäßig umziehen. Um das zu gewährleisten, muss zunehmend auf Besitztümer verzichtet werden.

    Bezahlvorgänge: Wie man in der Zukunft für Waren oder Dienstleistungen bezahlt, beschäftigt nicht nur Hollywood seit jeher. In Zeiten von Bitcoin und Paypal ist eines klar: Bargeld wird definitiv der Vergangenheit angehören!

  • Ich schlürfe zurück in meine Wohnung, stelle mich vor die riesige Fensterfront und genieße erst einmal den morgendlichen Blick ins endlose Blau. Ich kann noch immer nicht ganz fassen, dass ich als einer der ersten Menschen in die neu erschlossene Unterwasserstadt Ocean Bubble ziehen durfte. Doch als sich meine Firma Content for Front-End einen der begehrten Firmensitze sichern konnte, zog ich mit. Auch wenn es eigentlich nicht nötig wäre, räumliche Distanz abzubauen: Schon seit Jahren stellen wir es unseren Mitarbeitern frei, auch als Hologramm anwesend zu sein. Trotzdem mache ich mich gleich persönlich auf den Weg ins Büro, um einen Kundentermin wahrzunehmen. Menschen schätzen es heutzutage, wenn man sich die Zeit nimmt, sich von Angesicht zu Angesicht zu treffen.


    • Das steckt dahinter:

      Unterwasserstädte: Die Bevölkerungsdichte wird uns in der Zukunft dazu zwingen, alternativen Wohnraum zu schaffen. Sobald an Land der Platz ausgeht, muss allerdings nicht gleich auf den Mars ausgesiedelt werden: Anfang des Jahres stellte die japanische Baufirma Shimzu Pläne für ihre Unterwasserstadt Ocean Spiral vor. Die riesige Kugel, die etwa 5000 Bewohner beherbergen kann, bezieht ihre komplette Energie aus dem Meeresboden. Bislang fehlt es dem 26 Milliarden Dollar Projekt lediglich an Investoren.

      Hologramme: 2006 traten die Band Gorillaz beinahe schon als Hologramm bei den Grammys auf. Damals bedienten sie sich eines kleinen Tricks, indem sie eine Lichtshow auf einen unsichtbaren Vorhang projizierten, um einen 3D Effekt zu erzielen. Die Technik für Hologramme steht auf jeden Fall bereit, leider ist das Ganze aber noch zu teuer. Doch es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch Hologramme massenfähig sind. Das wird sich natürlich auch auf Content auswirken: Könnten zukünftig FAQ’s in Webspaces von Hologrammen beantwortet werden?

    • Und heute geht es schließlich um etwas: Seit Wochen arbeiten mein Team und ich an der virtuellen Bibliothek unserer Stadt. Mit Hilfe von Virtual Reality Brillen soll es allen Einwohnern und Besuchern möglich sein, durch die weltweit größte Bibliothek mit 220 Millionen Büchern zu schlendern, und sich jedes Buch nach belieben greifen, um darin lesen zu können. Eine Notwendigkeit nach dem von der Weltregierung erlassenen Verbot von Papierherstellung, die aber gleichzeitig die Umwelt, als auch die wenigen noch existierenden historischen Artefakte schützt. Wir sind dabei nicht nur für die Digitalisierung der Bücher verantwortlich, sondern auch für die Aufarbeitung der Texte der für die Bibliothek eigens entwickelten Suchmaschine.


      • Das steckt dahinter:

        Virtuelle Texte: Menschen war es schon seit jeher ein Bedürfnis Worte festzuhalten. Seien es in Stein gemeißelte Hieroglyphen oder Texte, wie wir sie heute verstehen. Doch der Trend zur digitalen Informationsbeschaffung stellt eine Riesenkonkurrenz zum geschriebenen Wort dar. Der Bestand an Online Publikationen und E-Books wächst rasant an. Schon jetzt bietet Amazon die Möglichkeit, E-Books auszuleihen. Wieso nicht also ganze Bibliotheken digitalisieren?
      • Auf meinem Weg zur Arbeit checke ich mit meiner Augmented Reality Brille die aktuellen Nachrichten. Unser schärfster Konkurrent, Mega Content aus Ghana, hat es geschafft, einen Bot für Nachrichten zu entwickeln. Dieser wählt anhand der Themen meiner bisher gelesen Texte und deren Verweildauer aus, welche Nachrichten mich interessieren werden. Auch wenn sie damit in den letzten Jahren Milliardengewinne einfahren konnten, mache ich mir kaum Sorgen um die Zukunft meiner Firma. Unsere Entwickler arbeiten gerade eifrig an einer Software, die beliebige Texte auf eine natürliche Weise vorliest. Schließlich ist selbst lesen zeitaufwendig und absolut ineffizient.


        • Das steckt dahinter:

          Bots: Sie verstehen nicht nur eine Sprache, sondern können auch komplexe Zusammenhänge erschließen. Daher ist es bereits jetzt vorstellbar, dass sie zukünftig ganze Gespräche führen werden. Gerade als Chatbots in Messangern wie Whatsapp, bieten sie eine günstige Rund um die Uhr-Lösung in Sachen Service, denn sie schaffen einfache und schnelle Abhilfe.
          Audio: Das gesprochene Wort gewinnt zunehmend an Bedeutung. Das sieht man schon heute an Formaten wie Podcasts: Sich Inhalte vorlesen zu lassen, oder auch das Zuhören an sich, ist nicht nur zeitsparender, sondern auch bequemer. Inhalte die eine Emotionen schaffen, können besser gespeichert werden und erzeugen eine engere Bindung zu Produkten oder Marken.
        • Der Weg zu meinem Büro führt vorbei an einem Raum, der mich schon immer ein wenig neidisch werden lies. Auf ergonomischen Stühlen liegen 25 Mitarbeiter mit VR Brillen und murmeln leise vor sich hin. Sie teilen sich auf in Servicemitarbeiter und Community Manager. In von uns geschaffenen digitalen Räumen können uns Kunden jederzeit besuchen, Fragen stellen oder Aufträge erteilen. Sobald wir engagiert wurden das Digitale Marketing eines Unternehmens zu leiten, schaffen wir ihnen virtuelle Räume, in denen sich deren Community Mitglieder treffen, informieren und austauschen können. Dazu braucht es natürlich Community Manager, die für einen geregelten Austausch und faires Miteinander der Mitglieder verantwortlich sind. Seit einem unsäglichen Zwischenfall in der VR Lounge von BILD Online, fühlen wir uns allerdings wohler dabei, diese Mitarbeiter zur persönlichen Anwesenheit zu verpflichten.


          • Das steckt dahinter:

            Augmented / Virtual Reality sind weiter entwickelt, als vermutlich den meisten von uns bewusst ist. Die Prognosen für die kommenden Jahre besagen, dass sich daraus ein Massenmarkt aus rund 50 Milliarden Dollar entwickeln wird. Augmented Games wie Pokemon Go waren da nur eine kleine Vorschau von dem, was uns noch erwartet. Die VR-App Facebook Spaces befindet sich zurzeit noch in der Beta Phase, doch sie verspricht schon jetzt so einiges. Benutzer können sich einen Avatar erstellen und sich damit in virtuellen Räumen mit Menschen treffen, gemeinsam Videos ansehen, Musik austauschen oder sich einfach nur unterhalten. Damit werden sich Inhalte deutlich verändern, aber auch neue Perspektiven für den Arbeitsmarkt geschaffen.
          • Angekommen in meinem Büro checke ich mein penetrant rot blinkendes AI. Der Stress der letzten Wochen macht sich in meinen Vitalwerten bemerkbar und so langsam kann ich die drängelnden Anrufe meines Arztes einfach nicht mehr ignorieren. Er besteht darauf, dass ich noch in diesem Jahr ein Jahr meiner Rente vorziehe, um ein wenig Abstand zu gewinnen. Noch scheint das ein Ding der Unmöglichkeit, doch der stetig stechende Kopfschmerz belehrt mich eines besseren. Ich greife in meine Jackentasche um mir eine Leistungspille aus meiner Tablettendose zu nehmen. Nur noch dieser eine Auftrag..


            • Das steckt dahinter:

              Human Enhancement: schneller, höher, weiter! Die Steigerung unserer menschlichen Leistungsfähigkeit wird auch in Zukunft ein Bestreben der Menschheit sein. Künstliche Implantate und verbesserte Medikamente werden das durch technischen Fortschritt sicherstellen.
            • Diese utopische Kurzgeschichte bildet den Auftakt für unsere kleine neue Rubrik Ein Klick in die Zukunft. Nicht alle Beiträge werden dabei so utopisch ausfallen wie dieser hier, doch wir wollen euch hier regelmäßig Trends vorstellen, die es sich lohnt im Auge zu behalten. In Zeiten von Augmented- und Virtual Reality wird sich auch unser Verständnis von Content Marketing weiterentwickeln und neue Gefilde erobern. Dabei tun sich spannende Fragestellungen auf wie: Wird Visual Storytelling klassische Texte ersetzen? Wie wirken sich Sprachassistenten auf unsere Suchanfragen aus? Und welche Rolle werden Bots in Marketingkonzepten einnehmen? Wir spinnen technische Innovationen und gesellschaftliche Entwicklungen weiter, betrachten sie aus der Sicht von Online Marketing und bieten euch damit einen exklusiven Blick in unsere Zauberkugel!

              Seid ein Teil davon und schickt uns Themen und Trends, die ihr gerne genauer unter die Lupe genommen haben möchtet!

              Welche Vorteile euch Content Marketing schon heute bringt, könnt ihr in unserem kostenlosen Whitepaper nachlesen.

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