Nach der Planung ist vor der Umsetzung: Während wir euch in diesem Beitrag erklärt haben, wie ihr eine Content Marketing Kampagne innerhalb eurer Online Marketingstrategie sinnvoll organisiert, geht es im neuen Teil um ihre erfolgreiche Durchführung. Wir haben für euch die wichtigsten Schritte zusammengefasst.

Fact Check: Die wichtigsten Infos zur Durchführung einer Content Marketing Kampagne

  • Für die Umsetzung eurer Ideen gibt es zahlreiche Formate wie Blogposts, Videos, Infografiken oder Podcasts
  • Mit auf die Zielgruppe zugeschnittenen Call-to-Actions ruft ihr eure Seitenbesucher zum Handeln auf
  • Zu jeder Content Marketing Kampagne gehört eine eigene, übersichtliche Landing Page
  • Mithilfe von A/B-Tests findet ihr heraus, wie ihr eure Zielgruppe am besten „ködert“
  • Das Seeding ist ein wichtiger Schritt, um Content über die eigene Webseite hinaus zu verbreiten

Ran ans Werk: So setzt ihr eure Kampagne erfolgreich um

Von der Planung bis zur fertigen Kampagne ist noch jede Menge zu tun. Nicht nur die Produktion des Contents steht bevor, auch diejenigen Maßnahmen sind wichtig, mit denen ihr potenzielle Leser darauf aufmerksam macht. Folgende Punkte solltet ihr bei der Umsetzung eurer Content Marketing Strategie beachten.   

1. Formate

Im letzten Teil ging es darum, passende Ideen für euren Content zu generieren. Welche Inhalte sprechen eure Zielgruppe an und welche Keywords sind für das Thema relevant? Jetzt zeigen wir euch, welche Formate zu eurer Content Marketing Strategie passen könnten: 

  • Blogpost: Tipps und Tricks, die ihr mit euren Lesern teilen könnt, Step-by-Step-Anleitungen oder eine Checkliste zur praktischen Umsetzung von Aufgabe.
  • Video: Anleitungen als kurzes Tutorial für YouTube oder den Blog umwandeln.
  • Infografik: Verschiedene Informationen übersichtlich als Grafik darstellen.
  • Whitepaper: Einen kurzen Ratgeber zu einem Branchenthema oder Trend verfassen.
  • E-Book: Blogartikel recyceln und als E-Book umwandeln bzw. ausarbeiten.
  • Webinar: Fachliche Kompetenz in einem Online-Seminar zur Verfügung stellen und mit den Teilnehmern austauschen.
  • Podcast: Gemeinsam mit Experten über einen Sachverhalt diskutieren und anschließend als Audio-Download zur Verfügung stellen. 

2. Call-to-Action

Habt ihr ein oder mehrere Formate für euren Content gefunden, folgt der nächste Schritt: Die Inhalte für eure Seitenbesucher so einfach wie möglich zugänglich zu machen. Das gelingt zum Beispiel mit Call-to-Action-Buttons, auch bekannt als CTA. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich um Elemente auf einer Website, die Besucher zum Handeln auffordern sollen oder auf eine Landing Page führen, auf denen euer Content etwa zum Download bereitsteht.  

Um von den Besuchern überhaupt gesehen zu werden, muss der CTA gut sichtbar auf der Website platziert sein, zum Beispiel auf der Startseite oder innerhalb von Blogbeiträgen mithilfe von Visualisierung. Mindestens genauso wichtig ist die Botschaft, mit der ihr potenzielle Kunden ansprecht – natürlich immer abhängig von der Zielgruppe. Achtet darauf, keine abgedroschenen Phrasen zu verwenden, sondern die Besucher lieber auf einer persönlichen Ebene abzuholen. Kurz und knackig, aber Neugierde weckend. Mithilfe von A/B Tests findet ihr heraus, auf welche Ansprachen eure Zielgruppe reagiert – doch dazu später mehr.   

3. Landing Pages

Landing Pages sind Seiten, auf denen eure Whitepaper, E-Books und Co. eingebunden sind und von Besuchern heruntergeladen werden können. Für jedes Content Piece solltet ihr eine eigene Landing Page erstellen, damit sie genau auf das entsprechende Thema verweist. Das wichtigste Stichwort in diesem Zusammenhang ist die Usability, also wie benutzerfreundlich eure Seite gestaltet ist.

Ist die Landing Page mit zu vielen oder unübersichtlichen Informationen vollgestopft, springt der Besucher im schlimmsten Fall direkt wieder ab. Eure Kunden müssen auf einen Blick sehen, wozu sie auf der Seite gebeten sind und welchen Mehrwert sie etwa aus dem Download eures E-Books ziehen. Dafür sind eine übersichtliche Gestaltung und eindeutige Informationen notwendig. Denkt außerdem an die Einbindung von Social Buttons, damit sich eure Inhalte im besten Fall viral verbreiten. Vor allem bei Blogbeiträgen ist es wichtig, dass sie von jedem Leser schnell und einfach geteilt werden können.

4. A/B-Testing

A/B-Tests mit Landing Pages und Call-to-Action helfen euch, eure Zielgruppe besser kennenzulernen. Bei dem Verfahren wird der einen Hälfte deiner Besucher – Gruppe A – eine bestimmte Landing Page präsentiert, während die andere Hälfte – Gruppe B – die gleiche Seite mit abgeändertem Design oder anderen Texten zu sehen bekommt. Anhand der Auswertung könnt ihr sehen, welche der beiden Seiten effizienter war, indem ihr die Conversion-Rate vergleicht. A/B-Tests eignen sich wunderbar, um die Performance eurer Landing Pages zu messen.   

5. Seeding

Als nächstes geht es darum, den Content über eure eigene Website hinaus zu verbreiten. Nur so werden möglichst viele Menschen auf die Inhalte aufmerksam, in deren Produktion ihr viel Arbeit gesteckt habt. Dieser Schritt gehört zu den wichtigsten im gesamten Content Marketing Prozess. Dafür habt ihr folgende Möglichkeiten: 

Einen Newsletter aufsetzen

Eure Newsletter-Abonnenten sollten als erste von neuen Inhalten erfahren. Sie sind schließlich eure treuesten Leser und wollen ohnehin immer auf dem Laufenden bleiben. Achtet darauf, nicht den kompletten Artikel in der Mail mitzuschicken, sondern lediglich einen kurzen Teasertext, der Lust auf mehr macht. Sobald der Leser auf „Weiterlesen“ klickt, zieht das automatisch Traffic auf eure Seite.

Inhalte auf Social Media Kanälen verbreiten

Auch Social Media Accounts sind wichtige Kanäle, um euren Content zu verbreiten. Mit der praktischen Social Seeding Funktion von contentbird könnt ihr alle Social Posts im Content Editor verfassen und automatisch in den entsprechenden Netzwerken teilen lassen. So behaltet ihr nicht nur einen besseren Überblick, sondern sorgt gleichzeitig dafür, dass euer Content regelmäßig gepusht wird und keine Eintagsfliege bleibt. Neben Facebook eignen sich zum Beispiel Twitter, Pinterest oder auch LinkedIn und Xing für das Seeding. Fotos und Infografiken könnt ihr auf Instagram hochladen.

Mit themenrelevanten Webseiten kooperieren

Gibt es andere Blogs oder Webseiten, die sich thematisch mit ähnlichen Inhalten auseinandersetzen? Dann nutzt sie für eure Content Strategie! Kontaktiert andere Seitenbetreiber und schlagt Ihnen eine Zusammenarbeit vor. Zum Beispiel, indem sie über eure Inhalte berichten und dabei auf eure Seite verlinken. Eine andere Möglichkeit ist, einen Gastbeitrag anzubieten und damit ebenfalls einen wertvollen Backlink auf eure Website zu generieren. Achtet bei potenziellen Kooperationspartnern darauf, dass ihre Internetzpräsenz aktuell und vor allem professionell ist, damit die Qualität zu eurer Seite passt. Bei der Akquise solltet ihr immer Vorteile für beide Seiten nennen und eure Absicht der Zusammenarbeit klar formulieren. Je mehr potenzielle Partnerseiten ihr findet, desto besser – nicht jeder Empfänger wird auf eure Mail antworten. Außerdem erarbeitet ihr euch somit ein Netzwerk, auf das ihr immer wieder zurückgreifen könnt.

Content auf Marketing-Plattformen platzieren

Bei Content, der bereits organisch gut läuft, lohnt es sich häufig, ein wenig mehr zu investieren. Mit Anbietern wie Outbrain oder Taboola könnt ihr Textinhalte zum Beispiel auf relevanten Publisher-Seiten aus verschiedenen Themenbereichen platzieren und eure Zielgruppe somit enorm vergrößern. Diese Native Advertising-Maßnahmen erhöhen nicht nur den Traffic auf eurer Seite, sondern machen viele Menschen auf euer Produkt oder eure Inhalte aufmerksam. So könnt ihr nachhaltig einen neuen Kundenstamm oder eine neue Leserschaft gewinnen.

Jetzt kennt ihr alle wichtigen Punkte, die ihr beachten müsst, um eure Content Marketing Kampagne zu realisieren. War doch gar nicht so schwer? Im nächsten Teil erfahrt ihr dann mehr zur Analyse und Optimierung eurer Inhalte. Schaut euch auch unser Webinar mit Praxisbeispielen an, um zu erfahren, wie ihr eine Content Marketingsrategie erfolgreich in euer Unternehmen integriert.

Der ultimative Content Marketing Fahrplan

Was waren für euch die besten Marketingkampagnen des Jahres? Verratet es uns in den Kommentaren!

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