Man muss längst kein Experte mehr sein, um zu wissen, dass Content Marketing Kampagnen eine langfristige Angelegenheit sind. Spontane Erfolge sind damit kaum zu erzielen, denn Inhalte müssen sorgfältig geplant und produziert werden, so wie wir es euch in Teil 1 und Teil 2 dieser Reihe erklärt haben. Darüber hinaus ist auch die Analyse besonders wichtig, um anhand von Metriken zu erkennen, wie der Content bei den Lesern ankommt, wie die Google-Rankings aussehen und ob er Klicks oder Verkäufe generiert. Alle Infos zu wichtigen Kennzahlen, Analyse-Tools und den Zielen eurer Auswertung lest ihr im neuen Blogpost.

1. Fact Check: Die wichtigsten Infos zur Content Analyse

  • Mit bestimmten Metriken ist der Erfolg von Content Marketing langfristig messbar
  • Vanity Metrics wie Social Media Follower oder das Engagement sind vor allem für das Branding eines Unternehmens wichtig
  • Bei den umsatzrelevanten Metriken geht es um das Verhalten und die generierten Leads der Nutzer
  • Der ROI gibt Auskunft über die Rentabilität eures Contents
  • Mit verschiedenen Tools lassen sich diese Metriken einfach analysieren

2. Metriken zur Analyse von Content Marketing Kampagne

Oberflächliche Metriken

In Marketing-Kreisen sind diese Metriken als Vanity Metrics – also Kennzahlen der Eitelkeit – bekannt. Im Grunde sind diese Zahlen mehr für das Branding eines Unternehmens wichtig, als dass sie tatsächlich relevante Ergebnisse liefern. Die Metriken können relativ einfach manipuliert werden und dürfen in der Analyse deshalb nicht ausschließlich betrachtet werden. Zu Vanity Metrics zählen unter anderem:

  • Social Media Follower
  • Engagement (Likes, Shares, Retweets etc.)
  • Pageviews

Doch auch wenn Vanity Metrics weniger aussagekräftig sind als andere Kennzahlen, solltet ihr sie nicht vernachlässigen. Auf lange Sicht können sie relevantere Metriken durchaus positiv beeinflussen, vor allem durch gesteigertes Vertrauen in euer Brand. Seid euch jedoch bewusst, dass dies viel Zeit und Geduld bedarf. Wer sich seine Social Media Reichweite hart erarbeitet hat, weiß, wovon wir sprechen. Likes und Follower kaufen geht natürlich schnell, aber eine echte Community baut man sich nicht in wenigen Tagen auf.

Umsatzrelevante Metriken

Immer wichtig sind hingegen die umsatzrelevanten Metriken für eure Content Marketing Kampagne. Schließlich soll diese bestenfalls nicht nur von so vielen Menschen wie möglich gesehen und gelesen werden, sondern darüber hinaus vor allem Leads oder Conversions generieren. Es ist also weniger wichtig, wie viele Follower ihr auf Social Media habt, als wie viele davon wirklich auf eure Website durchklicken. Denn nur diese Nutzer zeigen tatsächliches Interesse, später euer Produkt zu kaufen oder euren Service in Anspruch zu nehmen. Zu diesen Kennzahlen zählen z.B.

  • Click Through Rate (Prozentsatz der Leute, die auf eure Seite klicken)
  • Unique Visitors
  • Bounce Rate (Absprungrate der Unique Visitors)
  • Leads (Zahl der potenziellen Käufer/Nutzer)
  • Conversion Rate (Prozentsatz der tatsächlichen Käufer/Nutzer)

Wichtig ist, vor jeder Kampagne Ziele festzulegen, die mit dem jeweiligen Content erreicht werden sollen. Dementsprechend sollte auch der Analysefokus auf den dazugehörigen KPIs liegen.

Content Marketing ROI

Wie eingangs bereits angesprochen, ist Content Marketing keine Strategie, die kurzfristige Erfolge bringt. Es braucht Zeit, um mit Inhalten in den Google-Top-10 zu ranken und auch der Aufbau einer aktiven Community geht nicht von heute auf morgen. Beides kann mehrere Wochen, Monate oder sogar Jahre in Anspruch nehmen. Der ROI, kurz für Return of Investment, gibt euch Auskunft darüber, ob sich eure Mühen gelohnt haben. Diese Kennzahl spiegelt die Rentabilität eurer Investitionen als Prozentzahl wieder. Im Content Marketing werden die anfallenden Kosten von Inhalten ihren Erträgen gegenübergestellt. In diesem Beitrag erfahrt ihr mehr über den ROI und wie ihr ihn genau berechnet. contentbird illustriert übrigens den Content-ROI für jeden Inhalt und macht so der mühseligen Rechnerei den Garaus.

3. 5 Analyse-Tools in der Übersicht

Die wichtigsten Metriken im Content Marketing kennt ihr jetzt. Doch wie wertet man diese nun aus? Wir haben fünf Tools herausgesucht, die sich bestens zur Content Analyse eignen.

Google Analytics:

Google Analytics ist das A und O, wenn es um Content Analyse geht. Hier bekommt ihr wichtige Insights über Inhalte und Besucher. Wie viele Nutzer haben den Content gesehen? Wie lange sind sie auf der Seite geblieben? Von welchen Quellen sind sie auf euren Content gestoßen? Für Seitenbetreiber ist Google Analytics kostenlos.

contentbird:

In contentbird habt ihr alles auf einen Blick. Mit dem ganzheitlichen Tool könnt ihr sowohl Google-Rankings als auch Backlinks sowie Webseiten-Traffic und Social Shares auswerten und tracken – am wichtigsten aber immer noch die Content Performance. Auch die Content-Erstellung erfolgt direkt im Tool, sodass ihr den gesamten Work Flow mit einem Produkt erledigen könnt. Besorgt euch hier das Free Trial und testet contentbird 14 Tage kostenlos!

contentbird Analyse

Searchmetrics:

Searchmetrics ist vor allem interessant, wenn es um deine Mitbewerber geht – schließlich willst du besseren Content erstellen, als sie. Das Analsye-Tool vergleicht u. a. deine Inhalte mit denen konkurrierender Webseiten in Bezug auf Keywords und Co. Kostenpunkt: ab 60 Euro im Monat.

Chartbeat:

Chartbeat ist ein Tool, das oft in Onlineredaktionen großer Publisher verwendet wird. Hier wird euch in Echtzeit gezeigt, wie euer Content bei den Lesern ankommt. Ihr könnt testen, welche Titel besser geklickt werden, wie lange die Leser auf welcher Seite bleiben oder was Nutzer in sozialen Medien über euch berichten.

Socialmention:

Bei diesem Tool ist der Name Programm: Socialmention analysiert für euch alle wichtigen Social Media Kanäle wie Youtube, Facebook oder Twitter und durchsucht neben Texten auch Bilder oder Videos nach bestimmten Schlüsselbegriffen. So könnt ihr sehen, wie in den sozialen Medien über euer Unternehmen gesprochen wird.

4. Ziele der Content Analyse

Ihr seid zufrieden mit der Analyse und habt eure Ziele erreicht? Perfekt, doch jetzt solltet ihr euch nicht einfach entspannt zurücklehnen. Das Internet schläft nie und wenn ihr nicht auf der Hut seid, könnte euer Content schon bald in den Untiefen des WWW verschwinden.

Ein Artikel läuft richtig gut? Es geht bestimmt noch besser. Überlegt euch, auf welchen Kanälen ihr den Content teilen könntet, um noch mehr Aufmerksamkeit zu erhalten. In anderen sozialen Netzwerken? Auf Content-Plattformen? Auf themenrelevanten Seiten? Wenn das Thema genug hergibt, könnt ihr außerdem ein E-Book oder Whitepaper daraus erstellen und somit andere Metriken wie die Downloads erhöhen.

Lasst euch nicht entmutigen, wenn eure Inhalte nicht gleich durch die Decke gehen – denn das wird definitiv immer wieder passieren. Jetzt heißt es, genau in die Analyse zu schauen und den Content entsprechend zu verbessern. Für heute habt ihr aber erst einmal genug gelernt, ausführliche Tipps zur Optimierung geben wir euch im nächsten Teil der Serie.

 

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