Content Promotion ist neben der Recherche und Erstellung der wichtigste Part um den Erfolg deiner Inhalte sicher zu stellen. Also schmeißt du all dein Budget für Paid Ads aus dem Fenster ohne ein nachhaltiges Wachstum zu generieren. Kurzzeitige Peaks bescheren zwar mehr Besucher, aber keine loyalen Kunden, die doch so wertvoll sind. Schon mal über Organic Content Promotion nachgedacht?

Fact Check: das musst du wissen

Fact Check Content Promotion

Was ist Content Promotion?

Content Promotion steht ganz allgemein für die Verbreitung oder Bekanntmachung von Inhalten über verschiedene Plattformen. Klassisch versteht man unter Content Promotion, die Promotion auf Fremdplattformen, für die oftmals Geld in die Hand genommen werden muss. Doch auch die Organic Content Promotion, bei der kostenlose Kanäle und Strategien genutzt werden, hat sich etabliert. Bei der Verbreitung von Inhalten auf den eigenen Publikationskanälen (Corporate Blog, Soziale Netzwerke etc.) spricht man von Content Distribution oder Content Seeding.

Um den richtigen Weg für die eigene Content Promotion zu finden, muss zunächst zwischen den unterschiedlichen Marketing-Kanälen unterschieden werden. Man spricht von Paid Media, Owned Media und Earned Media. Was sind die Unterschiede?

Paid Media

Wie der Name verrät handelt es sich bei Paid Media um bezahlte Anzeigenformate. Für die Präsenz auf einer Plattform zahlen Unternehmen bei dieser Art der Content Promotion. Das können klassische Display-Werbeformen und Content-Sponsoring sein. Auch Native Advertising und Content Discovery sind gängige Formate für Paid Media.

Owned Media

Zu Owned Media zählen alle unternehmenseigenen Kanäle. Das sind die Website, der Corporate Blog oder Newsletter. Auch die Profile der Sozialen Plattformen wie Facebook, Twitter, Instagram oder LinkedIn zählen dazu.

Earned Media

Bei Earned Media kann man von einer Vervielfältigung durch das Netzwerk oder Mund-zu-Mund-Propaganda sprechen. Das Unternehmen „verdient“ Reichweite durch Shares und Likes in den Sozialen Medien. Auch die Erwähnung in Fach- und Publikumsmedien zählt zu dieser Art der Content Promotion.

Content Promotion Zitat Michael Schaefer

Welche Arten der Content Promotion gibt es?

Die Frage, für welche Art der Content Promotion man sich entscheidet, ist immer auch eine Frage des Budgets. Klassisch haben sich bezahlte Anzeigen-Formate seit jeher ins Marketing eingeschlichen. Doch es gibt auch eine Vielzahl kostenloser Möglichkeiten, den eigenen Content zu verbreiten. Diese Methoden sind nicht nur kostenfrei, sondern auch wesentlich effizienter in Anbetracht von organischem Wachstum. Soziale Plattform wie Facebook, Instagram, YouTube und Co. haben außerdem dafür gesorgt, dass sich Owned Media Kanäle nicht mehr nur auf den Blog oder die eigene Website beschränken. So kann eine durchaus größere Reichweite erzielt werden und Zielgruppen angesprochen werden, die zuvor unerreichbar schienen.

Paid Ad Content Promotion

Paid Ads sind bezahlte Werbeanzeigen, die auf unterschiedlichen Plattformen geschaltet werden können. Zu den bekanntesten zählen:

  • Facebook Ads
  • Instagram Ads
  • Twitter Ads
  • Youtube-Werbung
  • SEA (Google AdWords, Bings Ads …)
  • XING Ads
  • LinkedIn Ads
  • Snapchat Ads
  • Display-Werbung (z.B. Google Display Netzwerk)

Diese Art der Content Promotion führt oft zu einem Peak in der Reichweiten-Zunahme. Es werden targeted User und Personen außerhalb des Netzwerkes erreicht. Paid Ads sind eine einfache Möglichkeit, Inhalte schnell zu verbreiten. Es entstehen allerdings hohe Kosten und ein großer Streuverlust in der Zielgruppe. Die Qualität des eingekauften Traffics kann zudem schlecht bis gar nicht abgeschätzt werden.

Discovery Content

Eine Sonderform des bezahlten Anzeigeformats ist Discovery Content, bei dem es um Anzeigen in Form von Empfehlungen geht. Mithilfe verschiedener Algorithmen werden Themen unter Artikel platziert, die den Leser mit höchster Wahrscheinlichkeit ebenfalls interessieren. Es gibt verschiedene Tools, die das Platzieren von Content-Empfehlungen anbieten:

  • Outbrain
  • Plista
  • Ligatus
  • Taboola

Organic Content Promotion

Die organische Methode der Content Promotion zielt darauf ab, dass der User den Weg selbst zur Webseite findet. Es werden kostenlose Plattformen und Strategien genutzt, die den Regeln des Inbound-Marketing folgen. Möglichkeiten hierfür bieten:

  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Soziale Medien
  • Live-Events
  • Email-Marketing
  • Influencer Marketing/Gastbeiträge
  • Comment Marketing

Im Unterschied zu bezahlten Anzeigeformaten ist der Streuverlust bei der organischen Content Promotion deutlich geringer. Der Konsument befindet sich ja so oder so auf der Suche nach einem Produkt innerhalb eurer Nische. Wichtig für euch ist es also, innerhalb dieser Nische auch sichtbar zu sein.

Content is King, Distribution is Queen

Content Promotion Queen

Das Sprichwort Content is King, but Distribution is Queen kommt nicht von ungefähr. All die Arbeit, die in die Recherche und Erstellung eines hochwertigen Content-Pieces investiert wurde, nützt nichts, wenn es in der Informationsflut des Webs versinkt. Nur wenn ein Content ausreichend beworben wird, kommt ihm die Aufmerksamkeit zu, die er verdient hat. Die CMF Basisstudie 2018 belegt, dass 20% der Content Marketing Investitionen für die Content Distribution genutzt werden.

Content Promotion erfüllt im Wesentlichen drei wichtige Aufgaben. Das sind:

  • Mehr Traffic
  • Mehr Aufmerksamkeit
  • Mehr Trust

Diese drei Anstrengungen spiegeln einen wichtigen Aspekt der Content Promotion wieder. Die Verbreitung der eigenen Inhalte hat immer eine Steigerung der Reichweite und gleichzeitig die Stärkung einer Community zum Auslöser.

Content nachhaltig distribuieren

In Zeiten des Überflusses wäre es egoistisch zu denken, dass der Konsument noch irgendetwas unter die Nase gerieben bekommen möchte. Nichtsdestotrotz ist der Verbraucher natürlich stetig auf der Suche nach dem perfekten Produkt. Doch genau hier liegt der Feinschliff. Content Promotion ist mit Facebook Ads zur digitalen Litfaßsäule geworden und das Netzwerk selbst büßt diese Entwicklung mit erheblichen User-Verlusten ein. Werbung funktioniert im Web nun mal anders als in den Vorgänger-Medien. Das Internet erschien mit einem Freiheitsgedanken, der die User bis heute prägt. Anstatt in Verkaufsangeboten gefangen zu sein, informiert sich der User im Netz selbst. Zum Gewinner wird folglich, wer sich in der Ökologie des Netzes gewinnbringend verortet.

Nachhaltiges Wachstum im Web bedeutet eine starke Bindung zum Kunden aufzubauen. Für diese Art der Gruppierung im Netz entstand der Begriff des Community-Buildings. Der User ist es im Internet gewöhnt in sozialen Netzwerken zu agieren. Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie den sozialen Aspekt stärker in ihre Strategie integrieren müssen als jemals zuvor. Content Marketing bietet durch nutzerorientierte Inhalte den richtigen Ansatz nachhaltig Reichweite zu gewinnen und eine enge Kundenbeziehung aufzubauen.

Eine Community aufbauen

Egal ob auf Foren, Suchmaschinen oder Social Media: das Internet ist ein Ort, an dem verschiedene Netzwerke koexistieren, die untereinander mehr oder weniger Schnittmengen aufweisen. Wer in einem Netzwerk verharrt, der wird relativ schnell an die Grenzen seiner Reichweite stoßen. Reichweite ist das Auditorium des 21. Jahrhunderts. Doch anders als vor 100 Jahren findet die Wissensvermittlung nicht mehr unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Damit sich eure Inhalte wie ein Lauffeuer in den Sphären des World Wide Webs verbreiten, müsst ihr jeden Kanal optimal ausnutzen. Nur so vergrößert ihr eure Reichweite.

Schöpfe alle Kanäle des Webs maximal aus. Angefangen von SEO über Social Media Marketing bis hin zum heutigen Content Marketing. Björn Tantau, im Gespräch mit Philipp Schütte

Jeden Kanal optimal nutzen

Content Promotion ist immer auch eine Frage von Ressourcen und Budget. Abhilfe schaffen deshalb kostenfreie Methoden, um euren Content ordentlich zu seeden und eure Reichweite zu maximieren. Jedes Netzwerk hat jedoch seine eigenen Regeln. Um nicht in Fettnäpfchen zu treten, haben wir euch einmal zusammengefasst, worauf ihr bei der Owned Media Content Promotion in den jeweiligen Netzwerken achten solltet.

Social Media Content Promotion Content Seeding

Facebook

Do Facebooks User sind vielschichtig. Entsprechend sind die Möglichkeiten auf der Plattform keine Grenzen gesetzt. Besondern populär sind Gewinnspiele, Memes, Gifs und kurze Videoclips.
Don’t Der Kreativität sind hier wenig Grenzen geboten.

Twitter

Do Fasse dich kurz, denn nach wie vor sind Tweets auf 140 Zeichen begrenzt. Kommuniziere in Echtzeit, denn niemanden interessiert hier der Schnee von gestern.
Don’t Der Puls von Twitter schlägt schneller als in jedem anderen Netzwerk. Täglich werden über 500 Millionen Beiträge verschickt. Es ist also nicht sinnvoll viel Zeit für das Verfassen von Tweets aufzuwenden.

Instagram

Do Inspiriere in Form von Bild und Video.
Instagram wird zunehmend attraktiver für Unternehmen durch Funktionen wie die Linkintegration in der Insta-Story.
Don’t Plakative Verkaufsgrafiken – Instagram User wollen schlichtweg mehr.

Pinterest

Do Pinterest ist eine Art Suchmaschine in Galerie-Format. Deshalb gilt: Pin Schönes und Informatives – und bitte SEO-optimiert!
Don’t Qualitativ schlechte Bilder, die nicht deinem Branding entsprechen.

Snapchat

Do Gib einen Einlick hinter die Kulissen. Snapchat ist keine klassische Verkaufplattform für deine Inhalte. Hier kannst du zeigen, wie es „behind the scenes“ abläuft.
Don’t Weniger ist mehr. Snapchat ist schnell und interaktiv. Verschwende keine Zeit für aufwendige Videoproduktionen.

YouTube

Do YouTube hat sich zu DER Kreativplattform unterschiedlichster Sparten entwickelt. Videos werden hier längst nicht mehr vor der Webcam gedreht, sondern haben deutlich an Qualität gewonnen. Besonders beliebt sind: Vlogs, How-to’s, Hauls, „Wissen-in-5-min“.
Don’t Obwohl YouTube-Videos mit bis zu 12 Stunden Länge hochgeladen werden können, haben sich 10 Minuten Videos als das optimale Format bewiesen.

Quora

Do Quora ist ein Forum für Fragen und Antworten, auf der du verweisenden Traffic „sammeln“ kannst. Bring dich in Diskussionen ein, bau einen Expertenstatus auf und liefer den Lesern Wissenswertes.
Don’t Mangelndes Fachwissen und mangelnde Glaubwürdigkeit

LinkedIn/Xing

Do LinkedIn und Xing sind Business-Plattformen, die immer öfter zur Distribution eingesetzt werden. Vor allem Themen-Gruppen bieten sich an, um in Diskussionen einzusteigen und Wissen zu teilen.
Don’t Spamming mit Eigenwerbung

Newsletter

Do Meldet sich ein Leser zu eurem Newsletter an, möchte er regelmäßig mit neuen Inhalten versorgt werden. Bietet deshalb spannende Inhalte, die grafisch hochwertig aufgearbeitet sind. Setzt einen Fokus, der auf eure Content Marketing Strategie einzahlt.
Don’t  Kein Double-Opt-in, Spamming, Fehler bei der Anmeldung/Abmeldung

SEO

Do  Lade dir die SEO-Checkliste runter und optimiere deinen Content optimal!
Don’t  Keyword-Stuffing, Russenlinks

Content Seeding leicht gemacht

Content Promotion ist nach der Erstellung der wichtigste Hebel, um Traffic und die gewünschte Aufmerksamkeit für die eigenen Inhalte zu generieren. Ohne Distribution über verschiedene Kanäle droht der Aufwand für die Erstellung umsonst gewesen zu sein. Neben einer quantitativen Distribution ist es auch wichtig die unterschiedlichen Kanäle zu kennen und im Sinne ihrer User zu agieren.

Du hattest bisher keine Strategie für die Distribution deiner Inhalte? Zeit die contentbird Plattform auszuprobieren. Ist die Produktion deines Inhaltes abgeschlossen, können die Social Posts direkt verküpft und ge-scheduled werden. Produktion und Content Promotion lassen sich somit optimal vereinen.

In unserem 14-tägigen Free Trial hast du die Möglichkeit die contentbird Plattform zu testen und deine Content Promotion auf eine neue Stufe zu heben – ganz ohne Budgetfreigabe.

Auf welchen Kanälen seid ihr unterwegs? Wir freuen uns über Antworten in den Kommentaren.

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