Eines der größten Probleme für Online-Shops, Marketer und Unternehmen ist es, das richtige Produkt für die richtige Zielgruppe zu entwerfen und dieses schlussendlich zu verkaufen. Fakt ist, ein Produkt kann zu einer großen Zielgruppe passen – muss es aber nicht. In beiden Fällen allerdings, sollte das Produkt auf jeden einzelnen Kunden zugeschnitten sein: entweder, um ein Nischenproduktsortiment fokussiert zu positionieren oder eine große Zielgruppe an mehreren Touchpoints ihres Kaufentscheidungsprozesses gezielt abzuholen.

Mit diesem einfachen und effektiven Trick, lassen sich die Verkaufszahlen steigern und innerhalb kürzester Zeit mehr Umsatz erzielen. Die Werkzeuge, die du dafür nutzen kannst, sind Content Marketing in Verbindung mit Customer Journey Mapping.

Der Fakten-Check zum Customer Journey Mapping

Mit Hilfe des Customer Journey Mapping ist es dir möglich, die Zufriedenheit deiner Kunden auf ein neues Level zu heben. Unternehmen, die ihren Kunden genau diese Zufriedenheit bieten können, kennen ihre Zielgruppe genau und haben die Bedürfnisse zuvor bis ins kleinste Detail analysiert.

Du solltest Customer Journey Mapping nutzen, weil du damit:

  • die Bedürfnisse deiner Kunden kennen lernst
  • die CTR erhöhen kannst
  • die Kundenzufriedenheit steigerst
  • dein Angebot zum Problemlöser machst
  • den Kaufprozess optimierst
  • deine Marketing-Strategie zu steuern lernst

Wie du Content Marketing und Customer Journey Mapping effektiv nutzt!

Damit du potenzielle Kunden auf dich aufmerksam machst und am Ende eine Kundenbeziehung herstellen kannst, gibt es für dich einige sehr effektive Möglichkeiten. Beim Content Marketing geht es vor allem darum, dass du dich deinen Kunden als Anlaufstelle anbietest, bei der diese die Informationen finden, die sie benötigen. Das Pushen deines Contents kann dabei über alle Arten von Kommunikations-Channels erfolgen (Social-Media, Newsletter, Blog etc.).

Beim Customer Journey Mapping beschäftigst du dich mit der Frage, welche Probleme und Bedürfnisse deine Zielgruppe hat. Wo sie sich über Lösungen informieren und über welche Wege sie mit dir in Berührung gekommen sind. Nutze die gewonnenen Informationen, um daraus ein Angebot zu entwickeln, welches deiner Zielgruppe und somit deinen Kunden auf den Leib geschneidert ist.

Zusammenfassend können wir Content Marketing sowie Customer Journey Mapping wie folgt unterscheiden:

  • Content Marketing = Aufmerksamkeit erzeugen & Experten-Status entwickeln
  • Customer Journey Mapping = Den Kunden, seine Probleme und Bedürfnisse kennenlernen

So schießt deine Conversion-Rate durch die Decke

Ein Problem, mit dem viele Unternehmen zu kämpfen haben ist, eine zu niedrig Conversion-Rate (CTR). Eine zu niedrige CTR kann immer ein Anzeichen dafür sein, dass das Interesse der Kunden nicht geweckt wird oder du ganz salopp gesagt, an deiner Zielgruppe vorbei geschossen bist. Das hört sich hart an und das ist es auch! Damit gehen dir etliche Einnahmen durch die Lappen, mit denen unter anderem Werbekosten refinanziert werden müssen.

Damit du deine Conversion-Rate steigern kannst, muss du natürlich wissen, wer deine Zielgruppe ist und was diese von dir auf der Customer Journey (Kundenreise) von dir erwartet.

Die Customer Journey kann allgemein in 3 Teile eingeteilt werden:

  1. Awareness = Bewusstsein des Problems
  2. Consideration = Das Problem erkennen und darauf eingehen
  3. Decision = Entscheidung bzw. Kauf

Wenn du dich mit der Kundenreise deiner Zielgruppe beschäftigst, muss du wissen, dass diese sehr unterschiedlich verlaufen kann. Was heißt das für dich? Das kann bedeuten, dass sich nicht jeder Kunde im sogenannten „Awareness“- Teil mit dir und deinem Angebot beschäftigt, weil er sich seines Problems bereits bewusst ist und nach Lösungen sucht.

Du musst also auch in Betracht ziehen, dass sich ein Kunde bereits im Decision-Teil befindet, wenn er auf dein Angebot stößt. Was ich dir damit sagen will? Du brauchst für jeden Teil der Customer Journey den passenden Content. Ohne den richtigen Content im jeweiligen Teil der Kundenreise, kann dir ein potenzieller Kunde „einfach“ verloren gehen.

Das heißt, du musst deine Zielgruppe in jedem Abschnitt der Customer Journey mit einzigartigem und relevantem Content erreichen. Während der Customer Journey werden im Content Marketing hierzu verschiedene Channels genutzt. Mit Channels ist beispielsweise ein Blog oder ein Newsletter gemeint, über die ein potenzieller Kunde mit deinem Angebot in Berührung kommen kann. Der Trick ist hier, dass diese Maßnahmen nachhaltig sind und nicht – ungleich Werbung –refinanziert werden müssen.

Customer Journey Mapping & Content Marketing: How-To?

Um deinen Kunden eine möglichst optimale Begleitung auf ihrer Customer Journey bieten zu können, solltest du zu aller erst deinen Datenpool analysieren. Der Datenpool besteht dabei aus Informationen, die du aus Quellen wie dem Marketing, Vertrieb oder der Kundenbetreuung gewinnst. Aus diesem Datenpool lassen sich bereits erste Faktoren ermitteln, wer deine Kunden sind, was sie wollen und über welche Channels sie dich erreichen.

Um möglichst effizient an einer Idee und dem passenden Content arbeiten zu können, empfiehlt sich das Erstellen einer Mindmap, in der die wichtigsten Kriterien aufgeschlüsselt werden.

  • Welche Probleme liegen vor?
  • Was kann verbessert werden?
  • Was müssen wir tun, damit der Kunde sein Ziel erreicht?
  • Wie können wir den Entscheidungsprozess erleichtern?
  • Wie sprechen wir die Bedürfnisse unsere Kunden an?

Aus allen gewonnen Ergebnissen aus der Big Data-Analytics lässt sich optimaler Content erstellen, mit dem du das Kundenverhalten beeinflussen und Kunden an dich und dein Angebot binden kannst.

Wie du diesen Content nutzen kannst, habe ich dir nachfolgend in 3 Phasen erläutert.

Phase 1 – Potenzielle Kunden auf sich aufmerksam machen

In der 1 Phase musst du dich schleunigst darum kümmern, dass du potenzielle Kunden erreichst. Das geht am aller besten mit qualitativ hochwertigem Content. Empfehlenswert ist Content, der sich wiederverwerten lässt. Mit wiederverwerten meine ich, dass du z. b. den Content aus einem Blogartikel für weitere Channels nutzen kannst.

Tipp: Schreibe einen strategisch klugen Blogartikel, mit dem du genau deine Zielgruppe erreichst. Ihre Probleme ansprichst, Lösungen erwähnst und in dem du vor allem als Experte hervor gehst.

Phase 2 – Customer Journey Map erstellen

Aus der „Big Data-Analyse“ hast du bereits die wichtigsten Erkenntnisse über deine Zielgruppe gewonnen. Anhand dieser gewonnenen Daten, kannst du eine sogenannten Customer Journey Map erstellen. Dies erleichtert es dir, erkennen zu können, bei welcher Zielgruppe das Interesse an deinem Produkt am größten ist und über welche Channels sie zu deinem Angebot gelangt sind.

Persona erstellen

Aus den gewonnen Informationen von dieser Zielgruppe, erstellst du jetzt eine sogenannte Persona, also eine fiktive Person, auf die alle typischen Merkmale deiner Zielgruppe zutreffen. Zu den Merkmalen zählen demographische Angaben, beruflicher Werdegang, Hobbys, Interessen, Ziele und Probleme.

Touchpoints & Channels

Wenn du deine Persona anhand der dir vorliegenden Daten erstellt hast, musst du herausfinden, wo die sogenannten „Touchpoints“ liegen. Die Touchpoints bezeichnen die Berührungspunkte, die deine Kunden mit dir bzw. deinem Produkt gemacht haben.

Das Ziel: Finde heraus, in welcher Phase des Kaufprozesses diese Touchpoints entstehen und über welche Channels (Newsletter, Social-Media, PR, Blog etc.) die potenziellen Kunden zu deinem Produkt gelangen.

Damit du dich dabei bestmöglich in deinen Kunden hineinversetzen kannst, musst du die Touchpoints sowie die damit zusammenhängende Channels für dein Persona visualisieren. Bei der Visualisierung werden die einzelnen Touchpoints der Persona notiert und deren Erfahrung mit deinem Angebot beschrieben.

Hierbei geht es vor allem darum, die Channels optimal auf die Touchpoints abzustimmen. Innerhalb dieser Phase greifst du auf deinen Blog-Artikel aus Phase 1 zurück, mit dem du die Grundlage für die Customer Journey geschaffen hast.

Du kannst den wiederverwertbaren Inhalt des Artikels auf verschiedene Channels skalieren und hieraus individuellen Content machen. Die perfekte Customer Journey könnte also in den 3 Teilen (Awareness, Consideration, Decision ) in folgende Channels und Touchpoints, mit dem darauf abgestimmten Content wie folgt genutzt werden:

  1. Awareness (Du willst dem Kunden das Problem bewusstmachen)
    • Blog
    • Newsletter
  2. Consideration (Du erkennst das Problem des Kunden und gehst darauf ein)
    • Social-Media Post
    • Webinar
    • YouTube-Video
  3. Decision (Du hilfst dem Kunden in seiner Entscheidung für ein Angebot)
    • Reviews
    • Online-Shop
    • Website

Emotionen & Gefühle:

Wenn du die Touchpoints sowie Channels aus Phase 2 analysiert hast, ist es wichtig zu wissen, welche Emotionen und Gefühle die Persona bei einem Touchpoint hat. Außerdem musst du erkennen, ob die Kunden bei einem Touchpoint auch die Informationen zu ihrem Bedürfniss erhalten, welche sie gesucht haben. So entsteht aus dem Customer Journey Mapping eine richtige Experience Map.

Muss ein Channel verbessert werden, kann dies am einfachsten über die Korrektur und Anpassung des Contents erfolgen, um so den Touchpoint und somit auch die Customer Journey zu verbessern.

Phase 3 – Verkaufen und Einnahmen erzielen

Da du in Phase 1 via Content Marketing ganz gezielt potenzielle Kunden angesprochen hast und dich damit auf diesem Gebiet als hochwertige Anlaufstelle erwiesen hast, konntest du zahlreiche Informationen über deine Zielgruppe gewinnen. In Phase 2 hast du mit Hilfe der gewonnenen Informationen eine Customer Journey Map erstellt.

Du weißt jetzt also ganz genau, wann und mit welchen Inhalten du deine potenziellen Kunden ansprechen musst. Dieser Vorteil schlägt sich natürlich auf deine Conversion-Rate nieder. Das heißt: Sie wird steigen, da du dein Produkt durch Phase 1 und 2 genau auf deine Kunden (Persona) zugeschnitten hast.

Fazit

Content Marketing in Verbindung mit dem Customer Journey Mapping, ist ein starkes Werkzeug, für höheres Customer Engegement und bessere Kundenbindung. So nutzt du die Waffe „Content Marketing“, damit Kunden auf dein Angebot aufmerksam werden und das Customer Journey Mapping für die Anpassung der Inhalte an den zeitlichen Ablauf der Kundenwünsche.

Wenn du dich an die einzelnen Phasen hältst, wirst du aus den gewonnenen Informationen das perfekte Angebot für deine Kunden erstellen können und deine Conversion-Rate erhöhen. Willst du noch mehr über strategische Verbesserungen deines Content Marketings erfahren, so lade dir doch einfach unser Whitepaper kostenlos herunter!

Wendest du Customer Journey Mapping bereits an? Wenn ja, welche Erfahrungen hast du damit bisher gemacht?

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