DuckDuckGo – Da fragen wir uns: Was war zuerst da, Ei oder Henne? Wer es mit dem Giganten Google aufnimmt, der braucht sprichwörtlich erst einmal Eier. Google macht rund 90% des Marktanteils im Bereich der Suchmaschinen aus und zählt neben Amazon, Apple, Facebook und Microsoft zu den Frightful Five. Unschuldig jeglichen Datentrackings schlüpft 2008 die DuckDuckGo-Suchmaschine und erfreut sich stetig größerer Beliebtheit. Kein Wunder bei den immer lauteren Stimmen, die sich gegen den Riesen Google aussprechen. DuckDuckGo will mit Tracking und Benutzerprofilen nichts zu tun haben und nutzt die Schwächen von Google gekonnt aus. Sie versprechen ihren Usern: kein Tracking von IP-Adressen oder Suchverhalten, keine Cookies, dafür eine zusätzliche SSL-Verschlüsselung.

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Fact Check: DuckDuckGo SEO

#ComeToTheDuckSide – Wie alles in einem staubigen Keller begann

Alles begann 2008 mit einer Idee für eine bessere Suchmaschinen-Erfahrung. Vier Jahre lang arbeitete der Gründer Gabriel Weinberg allein an der Lösung, eine sichere Suchmaschine für den User zu entwickeln. 2011 stieg Caine Tighe mit ins Geschäft ein und das Office konnte aus dem Keller in ein richtiges Büro umziehen. Mit dem Redesign 2012 war der erste Meilenstein gelegt, um in den kommerziellen Markt einzusteigen. Zuvor war DuckDuckGo eher unter Nerds aus der Szene bekannt. Doch schon bald sollte die Plattform 1 Million Suchanfragen pro Tag generieren. In ihrer Kampagne erzählten sie den Menschen: „Google tracks you. We don’t. Die Kampfansage war gesetzt.

„Wir sind aus ein paar Servern in einem staubigen Keller geschlüpft.“

2014 verkündete DuckDuckGo ihren dritten Mitarbeiter – Brian Stoner. Das Team begann den Algorithmus zu überabreiten, um den Usern noch bessere Ergebnisse liefern zu können, selbstverständlich weiterhin ohne Daten vom User zu tracken oder zu speichern. Im September 2014 wird DuckDuckGo in Safari integriert, kurz darauf steigt auch Firefox in den Entenmarsch mit ein. Auch wenn der Run auf Google ein mühseliger ist, verzeichnet die Suchmaschine stetigen Zuwachs. Rund 30 Millionen Anfragen werden pro Tag bis Ende 2018 auf DuckDuckGo getätigt. Mit diesem Tempo in den Flügeln, dürfte es nicht mehr lange dauern bis der Google-Gegner abhebt und ganz oben mitmischt.

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Privatsphäre war nie so sexy

Viele Menschen glauben, dass man Privatsphäre im Internet nicht fordern kann – DuckDuckGo sieht das vollkommen anders. Sie haben es sich zur Mission gemacht, neue Standards und der Filter Bubble ein Ende zu setzen. Seit der PRISM-Enthüllung schlummert der Begriff „Datenskandal“ im digitalen Hinterstübchen. Dem Tracking sei Dank speichern die Big Five nicht nur Daten ihrer Nutzer und adressieren personalisierte Werbeanzeigen. Nein, auch das fröhliche Ausspionieren sowie Datenklau und -missbrauchsfälle häufen sich.

Welch Lichtblick am Himmel bietet da eine Plattform, die all dem widerspricht. DuckDuckGo verspricht seinen Nutzern kein Speichern von IP-Adressen, kein Tracking, keine Cookies, dafür eine zusätzliche SSL-Verschlüsselung. Im Interview mit dem t3n-Magazin verrät DuckDuckGo Gründer Gabriel Weinberg, dass personalisierte Anzeigen nichts fördern außer dem Verweilen in einer Filterbubble.

Welche Folgen die Filterbubble hat

Vielen User ist es immer noch egal, dass Google ihr Suchverhalten trackt. Anhand der gespeicherten Daten werden ihm personifizierte Suchergebnisse ausgespielt, die ihn schnellstmöglich zu dem Ergebnis bringen, das er gesucht hat – Scheinbar! Viel zu wenig öffentlich diskutiert und wissenschaftlich untersucht ist immer noch die Frage, welchen Einfluss diese Personifikation auf das menschliche Denkverhalten hat. Durch das Ausspielen Profil-bezogener Ergebnisse wird eine Filter Bubble erzeugt, die die Meinungsvielfalt einzuschränken droht. Google weiß aufgrund des Tracking, welche Seiten von einem User oft besucht werden. Im Hintergrund wird ein Datenprofil erzeugt, von dem der User gar keine Vorstellung hat, während er die Suchmaschine nutzt. Problematisch kann sich dieses Erzeugen einer Filter Bubble vor allem auf politische und gesellschaftliche Themen auswirken. Das Einengen der Informationen auf die Bedürfnisse des Users hat zur Folge, dass eine breite Wissensvermittlung abhandenkommt, und in dem, was man glaubt zu wissen, verharrt. DuckDuckGo gibt auf ihrer Website Hinweise darauf, warum sie das Erzeugen einer Filter Bubble für problematisch halten.

Wie DuckDuckGo auch ohne Datentracking profitabel ist

Eine Frage, die sich vielen stellt, ist, wie ein Unternehmen, dass keine Daten trackt, heute noch profitabel sein kann. Gute Frage, doch Gabriel Weinberg klärt auf, dass Werbeanzeigen auch ohne das Tracken von Daten geschaltet werden können. Und damit ist die Frage auch schon beantwortet. DuckDuckGo schaltet wie jede andere Suchmaschine Werbeanzeigen. Im Gegensatz zu Google spielen sie jedoch keine nutzerspezifischen Anzeigen aus, sondern liefern dem User zum Keyword passende Werbung. Sucht man auf DuckDuckGo nach dem Keyword Hund, wird einem Werbung zu veterinärmedizinischem Futter ausgespielt.

DuckDuck Go Firefox Integration

DuckDuckGo SEO-Tipps

Selbstverständlich interessiert uns neben dem Good Cause auch, wie man im Ranking von DuckDuckGo möglichst gute Sichtbarkeit generieren kann. Das SEO-Business hat sich nicht ohne Grund zu einer eigenen Disziplin entwickelt. Wer sich digital ein Standbein aufbauen möchte, der ist von den Ergebnissen in den Suchmaschinen abhängig. Ein hohes Ranking wird schließlich mit reichlich Traffic belohnt.

Tipp 1: Linkbuilding-Strategie weiterverfolgen

Auf der offiziellen DuckDuckGo Seite könnte das Statement zu Rankings nicht präziser (oder auch knapper) formuliert sein. „Nevertheless, the best way to get good rankings (in pretty much all search engines) is to get links from high quality sites.” Auf den ersten Blick nicht besonders aussagekräftig. Bei genauerer Betrachtung ist es jedoch genau die Strategie, die SEO-Experten seit je her praktizieren. Attraktive Backlinks sind ein wahrer Rohdiamant. Auch DuckDuckGo wertet Websites in Relevanz und Qualität besser, wenn sie seriöse, externe Links generieren.

2. Keyword Optimierung – again, and again, and again

Das Stichwort Keyword-Optimierung kann im Zusammenhang mit einer Onpage-Optimierung nicht oft genug genannt werden. Vor allem anhand der lokalen Suchmaschinenoptimierung wird klar, warum es bei einer Suchmaschine wie DuckDuckGo noch notwendiger wird. Zwar schätzt die Suchmaschine anhand der IP-Adresse des Users in etwa ab, wo sich ein User befindet, dennoch ist die Suchanfrage „Supermarkt in meiner Nähe“ eher schwierig. Lokale, die von ihrem Standort profitieren, müssen folglich solche Keywords integrieren, die genauere Hinweise zum Ort geben. Das können beispielsweise Straßennamen, Ortsteile oder andere geografische Merkmale sein.

3. Ranking bei Bing und Yahoo ausbauen

DuckDuckGo arbeitet mit Metasuchmaschinen. Das bedeutet, das sie Ergebnisse teilweise aus den Datenbanken anderer Suchmaschinen wie Yahoo!, Bing, Yandex und Wikipedia nutzen. Um bei DuckDuckGo gut zu ranken, ist es also empfehlenswert, auch in den Suchmaschinen gut positioniert zu sein, auf dessen Daten sie zugreifen. Bing legt beispielweise großen Wert auf Keywords, Title- und Meta-Tags. Auch Social Signals werden bei Bing höher gewichtet als bei Google.

Ist Content Marketing eine Lösung für DuckDuckGo?

Unsere Recherche zeigt, dass Suchmaschinenoptimierung auch für datenschutzfreundliche Suchmaschinen wie DuckDuckGo von enormer Bedeutung ist. Der Algorithmus der Suchmaschine crawlt das Internet und prüft Webseiten hinsichtlich ihrer Qualität. Keywords und externe Links von seriösen Websites gehören demnach zu den wichtigsten Kriterien, um ein hohes Ranking zu erzeugen.

Die contentbird Plattform könnte für DuckDuckGo also nicht besser gewappnet sein. Qualitativer Content angereichert mit SEO-technischem Knowhow generiert automatisch Backlinks. Und diesen Content erstellt man eben am besten mit contentbird.  

Wir sind neugierig: Nutzt ihr DuckDuckGo bereits? Habt ihr sie in eurem Browser vielleicht sogar als Standard-Suchmaschine festgelegt? Auch über weitere SEO-DuckDuckGo Tipps freuen wir uns in den Kommentaren!

contentbird Analyse

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