Wer seine Bekanntheit und Sichtbarkeit im Internet steigern möchte, kann auf das Schreiben und Veröffentlichen von Gastartikeln als Werkzeug im Content-Marketing zurückgreifen. Sie bieten sowohl dem Schreibenden, als auch demjenigen, der ihn veröffentlicht, viele Vorteile.

Was du über Gastartikel wissen musst

Der Gastartikel ist eine gute Möglichkeit, auf seinen eigenen Blog sowie seine eigene Person aufmerksam zu machen. Damit du einige Fakten zum Gastartikel kennenlernst, findest du die wichtigsten nachfolgend zusammengefasst:

  • Du stellst deinen Expertenstatus ins Netz
  • Traffic-Steigerung auf deinem Blog
  • Höhere Bekanntheit und Sichtbarkeit (SEO)
  • Neue Kunden und Kooperationen kommen zustande

Pushe deinen Bekanntheitsgrad mit Hilfe von Gastartikeln und werde Gastautor

Gastartikel können dir und deinem Blog dazu verhelfen, mehr Traffic und Bekanntheit im Internet zu erlangen. Bei einem Gastartikel solltest du vor allem darauf achten, dass er thematisch zu dir als Gastautor sowie zu deinem eigenen Blog passt. Selbstverständlich muss der Blog oder die Website, auf der dein Gastartikel platziert werden soll, ebenfalls aus dem gleichen Themenfeld kommen.

Ein Gastartikel bietet dir die Möglichkeit, dich und deinen Blog zu empfehlen und dir auf deinem Gebiet einen Namen zu machen. Ziel eines Gastartikels ist es, dem Leser auf der jeweiligen Seite des Gastartikels Mehrwert zu bieten und ihn zum eigenen Leser werden zu lassen. Ein weiterer positiver Effekt, der durch den Gastartikel entsteht, ist die Verlinkung – entweder direkt im Artikel oder im Autorenprofil auf deinen Blog.

Zum einen erhältst du hierdurch einen Backlink, welcher von den Suchmaschinen wahrgenommen wird und zum anderen platzierst du den Link auf einer Seite, die deiner ähnlich ist. Was die Wahrscheinlichkeit für mehr Sichtbarkeit sowie Traffic weiter erhöhen wird.

Wo hingegen du beim Content-Marketing vieles automatisch steuern und auf anderen Plattformen teilen und veröffentlichen kannst, musst du bei den Gastartikeln noch selbst Hand anlegen. Denn du musst passende Blogs finden, kontaktieren, einen thematisch passenden Gastartikel schreiben und dich als Gastautor empfehlen.

Gastautor werden – Werde zum Experten!

Bevor du über einen Gastartikel nachdenkst, solltest du dich natürlich auch selbst fragen, ob du dich als Gastautor eignest. Ich beobachte immer wieder Blogger, die sich auf anderen Seiten als Gastautor präsentieren, jedoch in deren Gastartikeln nicht wirklich eine Message an die Leser rüber kommt.

Das liegt oftmals daran, dass diese Gastartikel entweder nicht selbst vom Gastautor geschrieben wurden oder der Autor wenig, bis keine Erfahrung in seinem Themengebiet hat. Für die Leser ist solch ein Gastartikel somit meist uninteressant und der positive Effekt auf die eigene Website bleibt aus.

Als Gastautor solltest du deine Gastartikel deshalb am besten immer selbst verfassen und möglichst schon durch eine gewisse Erfahrung punkten können. Es geht beim Gastautor werden also nicht nur darum, mehr Sichtbarkeit für seinen Blog oder seine Website in den Suchmaschinen zu erreichen, sondern auch um deinen Experten-Status, den du als Gastautor stärken und fördern willst.

So gehst du bei der Planung eines Gastartikels vor: Checkliste

Die Planung deines Gastartikels lässt sich grob in 4 Schritte unterteilen. Hierzu findest du nachfolgend eine nützliche Checkliste.

1. Recherchiere nach passenden Blogs

Bevor du mit dem Schreiben deines Gastartikels loslegst, musst du nach passenden Blogs und Websites recherchieren, die für deinen Gastartikel in Frage kommen. Hierzu nutzt du am besten Google oder eine andere Suchmaschine.

2. Blogs notieren und beobachten

Hast du thematisch passende Blogs gefunden, notiere dir diese auf einem Blatt Papier oder in einer Excel-Liste. Verfolge die Blogs über mehre Wochen und schaue, welche Inhalte sie veröffentlichen und ob sie tatsächlich für einen Gastartikel geeignet sind.

3. Kontaktiere den Blog bzw. den Blogger

Wenn du dir ganz sicher bist, dass du auf diesem Blog einen Gastartikel veröffentlichen möchtest, musst du den Inhaber des Blogs kontaktieren. Doch denke daran, dass du dich von anderen Anfragen für das Schreiben eines Gastartikels abheben solltest.

Mache in der E-Mail auf dich aufmerksam und nenne mögliche Vorteile, die du dem anderen Blogger durch deinen Gastartikel bieten kannst. Ein kurzes und knackiges Anschreiben könnte z. B. so aussehen:

Hallo …..,

ich verfolge deinen Blog schon seit einiger Zeit und finde ihn persönlich sehr interessant. Besonders gut gefällt mir dein fachlicher Schreibstil, welcher mir bis heute immer weitergeholfen hat.

Auch ich betreibe einen Blog zu einem ähnlichen Thema und möchte fragen, ob auch ich mein Wissen an deine Leser mittels eines Gastartikels weitergeben kann? Ich bin mir sicher, mein Wissen könnte deine Inhalte gut ergänzen und würde deinen Lesern in jedem Fall einen Mehrwert bieten. Über eine mögliche Zusammenarbeit würde ich mich sehr freuen.

Wenn du mehr über mich und meinen Blog lesen möchtest, kannst ihn gerne unter … besuchen.

Über deine Rückmeldung freue ich mich.

Dein ….

4. Schreibe deinen Gastartikel

Erhältst du eine positive Rückmeldung für das Schreiben eines Gastartikels und hast du dich mit deinem Kooperationspartner auf ein Thema geeinigt, kann es losgehen. Beachte jedoch folgende Punkte:

  • Berücksichtige die Ansprache an die Leser (Du/Sie)
  • Biete qualitativen Mehrwert (du willst dich und dein Wissen platzieren)
  • Konzentriere dich auf ein Thema / Keyword
  • Erzähle in 2-3 Sätzen etwas über deine Person
  • Setze einen Link zu deinem Blog (im Artikel oder Autorenprofil)

Gastartikel: Die Vor- und Nachteile

Für das Schreiben und Veröffentlichen von Gastartikeln überwiegen die Vorteile deutlich gegenüber den Nachteilen.

Vorteile:

  • Neue Leser erreichen
  • Neue Kontakte knüpfen
  • Sich selbst als Experte oder Marke platzieren
  • Steigerung der Bekanntheit und Sichtbarkeit
  • Backlink-Aufbau

Nachteile:

  • Zeitaufwendig

Sind Gastartikel auf dem eigenen Blog ein Segen?

In aller Regel kann man bei einem Gastartikel von einer Win-Win-Situation sprechen. Denn der Anfragende erstellt für dich neuen und kostenlosen Content, welchen du anschließend auf deinem Blog veröffentlichen kannst. All das kostet dich – gar nichts! Im Gegenzug dafür, darf er sich innerhalb des Gastartikels einen Link zu seinem Blog setzen und auf sich und seinen Blog aufmerksam machen.

Die Vorteile für dich als Blog-Inhaber sind unter anderem, dass du deinen Lesern neuen, anderen Content präsentieren kannst. Ihnen durch neues Expertenwissen Abwechslung und Mehrwert bietest sowie die Kooperation bei erfolgreicher Zusammenarbeit vielleicht sogar fortsetzen kannst.

Für Blog-Inhaber, die eine Anfrage für einen Gastartikel erhalten ist es jedoch enorm wichtig, dass der Gastautor in seinem Gastartikel tatsächlich Mehrwert bietet und weiß, worüber er schreibt. Des Weiteren solltest du darauf achten, auf welche Seite im Gastartikel verlinkt wird. Bevor du dich dazu entscheidest, einem Gastartikel zuzustimmen, solltest du dir einen ersten Eindruck über den Anfragenden verschaffen.

Fazit

Gastartikel sind eine sehr gute Möglichkeit, sich auf anderen Blogs und Websites einen Namen zu machen und mit Wissen zu punkten. Deshalb ist es wichtig, dass der Gastartikel ein hohes Maß an Mehrwert bietet. Denn nur dadurch kannst dauerhaft neue Leser für deinen Blog gewinnen.

Für diejenigen, die eine Anfrage für einen Gastartikel erhalten, empfiehlt es sich vorab einige Informationen über den Anfragenden zu sammeln und erst dann zu entscheiden, ob er die Ansprüche an den eigenen Blog erfüllen kann.