Die Königsdisziplin im Marketing: ein Kommunikationskonzept erstellen, das der Zielgruppe schmeckt. Erst wenn du dir sicher bist, was und wen du mit deiner Kommunikation erreichen willst, kannst du mit Content Marketing loslegen. Eine Kommunikation aus einem Guss zu schaffen, die direkt ins Herz der Zielgruppe trifft, sollte dein Bestreben sein. Mit einem klaren, stimmigen Bild in der Unternehmenskommunikation legst du die Weichen für den Aufbau einer starken Brand und wechselst auf die Überholspur. Warum du ein Kommunikationskonzept brauchst und wie du es sinnvoll aufbaust, liest du heute in meinen neusten Blogpost.

Kommunikationskonzept Definition

Ein Kommunikationskonzept ist eine strategische Entscheidungshilfe und wichtige Planungsgrundlage für deine Content Marketing Strategie. Es erleichtert dir und deinem Team die tägliche Arbeit, es dient im Alltag als Richtschnur. Es ist der rote Faden, an dem sich Texte, Videos, Social Media Posts oder Imageflyer deiner Content Welt orientieren sollten. So kannst du alle Kommunikationsinstrumente perfekt aufeinander abstimmen. Zudem liefert es die Grundlage für Budgetkontrolle und Erfolgsmessung. Kommunikationsziele, wie zum Beispiel ein positives Image oder Autorität, werden bei der Festlegung von Maßnahmen nicht aus den Augen verloren. Das Kommunikationskonzept liefert dir fürs Content Marketing unverzichtbare Informationen über Kunden, Wettbewerb und die eigenen Kompetenzen der Marke.

Kommunikationskonzept im Content Marketing, wozu?

  • Es liefert dir zentrale Hinweise auf die Motive, Interessen und Bedürfnisse deiner Hauptzielgruppe.
  • Es ermöglicht dir, den Überblick zu behalten, ob dein Content Marketing zielführend ist.
  • Unterstützt dich, deine Business-Ziele zu erreichen.
  • Bildet die Basis zur Entwicklung einer passenden Content Marketing Strategie mit treffsicheren Inhalten.
  • Stärkt das Vertrauen in deine Brand und ermöglicht eine einheitliche und authentische Kommunikation über alle Kanäle hinweg.
  • Ermöglicht dir eine leichtere Erfolgskontrolle.
  • Ein einzigartiges Kommunikationskonzept verschafft dir den entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
  • Gibt deiner Brand eine starke, klare Stimme in der Kundenkommunikation.

Kommunikationskonzept Checkliste: richtig aufbauen!

#1. Briefing – ohne geht es nicht!

Im Marketing sorgt ein ausführliches Briefing für einen guten Start. Egal, ob du mit einer Agentur oder Kollegen ein Kommunikationskonzept für deine Brand erstellst. Diese und ähnliche Fragen solltet ihr von Anfang klären:

  • Wie kommuniziert das Unternehmen bisher? Ist das Corporate Design noch aktuell und ansprechend für die Kunden?
  • Wie will sich die Marke zukünftig positionieren? Welche Werte will sie transportieren?
  • Sollen neue Märkte, zum Beispiel im Ausland erschlossen werden?
  • Welches Feedback von Kunden zum bisherigen Markenauftritt gibt es?
  • Gibt es neue Trends in der Branche oder einen Wertewandel in der Zielgruppe?
  • An welchen Stellen der Customer Journey macht ein Dialog mit dem User Sinn?
  • Gibt es spezielle Aktionen oder Deadlines, die beachtet werden müssen?
  • Wie ist die Budgetplanung?
  • Welche Maßnahmen waren in der Vergangenheit erfolgreich?

#2. SWOT-Analyse – ein Muss für dein Kommunikationskonzept

Die Resultate deiner Recherche solltest du mit Hilfe einer Situationsanalyse für alle Beteiligten veranschaulichen. In der SWOT-Analyse werden die Stärken und Schwächen des Unternehmens möglichen Einflüssen in der Unternehmensumwelt gegenübergestellt. Wo steht das Unternehmen heute und wie war die Entwicklung der Brand in den letzten Jahren? Dabei kommen auch mal unangenehme Themen zur Sprache. Passt die Marketingkommunikation noch zum Unternehmen oder hat sie sich zu weit von ihren ursprünglichen Werten entfernt? Haben sich die unternehmensbezogenen Rahmenbedingungen verändert (Budgetkürzung, Corporate Identity, usw.) oder stehen weitere in der nächsten Zeit bevor? Alles wichtige Anhaltspunkte, die für den Umfang des neuen Kommunikationskonzepts maßgebend sind. contentbird kann dich effektiv bei der Planung unterstützen. Wie das funktioniert, erfährst du in unserem kostenlosen Content Marketing Webinar.

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#3. Kommunikationsziele: smart und konkret formuliert

Nachdem du die Analysephase abgeschlossen hast, sind als nächstes Strategie, Ziele und Maßnahmen dran. Mit Hilfe von quantitativen Teilzielen kannst du ein Kommunikationspaket schnüren, das ins Schwarze trifft. Dabei sind die Ziele konkret und SMART zu definieren. In diesem Zusammenhang bedeutet smart weitaus mehr als pfiffig und klug durchdacht. Die Ziele müssen spezifisch, messbar, aktiv beeinflussbar und terminiert formuliert sein. Zum Beispiel sind 60 neue Facebook-Fans in zwei Monaten zu generieren ein konkretes Ziel, dessen Erfolg sich messen lässt. Aber auch Ziele wie die Erhöhung der Markenbekanntheit oder wachsendes Markenvertrauen gehören an dieser Stelle in ein umfassendes Kommunikationskonzept.

#4. Zielgruppendefinition und Erstellung von Personas

Nur wer seiner Zielgruppe am richtigen Ort zuhört und weiß, was sie braucht, wird mit seinem Kommunikationskonzept Erfolg haben. Durch den aktiven Dialog mit dem Kunden erhält das Unternehmen Einblicke in seine individuellen Bedürfnisse. Daher solltest du im Vorfeld gut überlegen, wen du ansprechen willst. Erschaffe ein möglichst detailliertes Bild des idealen Kunden. Schriftlich festhalten solltest du im Kommunikationskonzept folgende Merkmale:

  • Wie sieht er aus? Was isst er gerne und wie sieht sein Tagesablauf aus?
  • Wo arbeiten die Zielkunden und welches Einkommen haben sie zur Verfügung?
  • Wie läuft der Arbeitsalltag ab und womit beschäftigen sie sich in der Freizeit?
  • Welche Themen sind von Interesse und was sind die bevorzugten Einkaufsstätten?
  • Wo werden Informationen über Marken, Produkte und Angebote eingeholt?
  • Wie ist das Verhältnis zu Kollegen, Freunden und Familie? Legt der Kunde Wert auf Empfehlungen?

#5. Kommunikationsstrategie: von Markenbotschaft bis Tone of Voice

Um sich auf gesättigten Märkten nachhaltig vom Wettbewerb abzugrenzen, muss dein Unternehmen sein Alleinstellungsmerkmal deutlich hervorheben. Ob via Qualitätscontent oder klassischer Werbemittel: deine Marke erhält ein klares Gesicht, dass wiedererkannt wird. In deinem Kommunikationskonzept sollte die Kernbotschaft enthalten sein, sowie die Copystrategie, inklusive Consumer Benefit, Reason Why und Tonalität. Richtlinien für die Gestaltung von Werbemitteln oder das Timing der geplanten Aktivitäten sollten im strategischen Teil deiner Konzeption ebenfalls nicht fehlen.

Wichtig: entwickle im Rahmen des Kommunikationskonzepts eine Tone of Voice für deine Brand. Eine einheitliche Unternehmenssprache ist authentisch und bindet die Zielgruppe emotional ans Unternehmen, wie das zum Beispiel IKEA bestens gelungen ist. Ein wichtiger Aspekt, um sich einen festen Platz im Herzen der Zielgruppe zu ergattern und eine Überlegung wert.

#6. Kommunikationskonzept: im Rahmen deines Budgets planen

Den letzten Part im Kommunikationskonzept übernehmen die Maßnahmenplanung, Erfolgskontrolle und Dokumentation. Es sind Entscheidungen zu Timings, Mediaselektion und die Gestaltung der Kommunikationsmittel zu treffen. Wie sollen Ads, Videos oder Content aussehen und wo sollen sie entlang der Customer Journey erscheinen? Die Planung der gesamten Kommunikation orientiert sich an dem vorgegebenen Budget. Dabei solltest du dich fragen, ob Support von externen Mitarbeitern wie Textern oder Blogger nötig wird und entsprechende Ressourcen berücksichtigen. Bei der Budgetplanung sind ebenfalls die Kosten für die Produktion von Werbeträgern oder die Buchung von aktuellen Content Marketing Formaten, wie Native Advertising zu berücksichtigen.

Mein Fazit:

Wenn ein Unternehmen mit durchdachtem Konzept und Authentizität kommuniziert, lässt das keine Zielgruppe kalt. Zum Glück hast du heute mit Content Marketing viele Möglichkeiten, das Leben der User zu bereichern und ein positives Markenerlebnis zu schaffen. Ein Kommunikationskonzept bildet die perfekte Basis für die Entwicklung von qualitativ hochwertigen Inhalten, mit denen du lächelnd an der Konkurrenz vorbeiziehst!

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