In unserer neuen, exklusiven contentbird Blog-Kolumne berichtet Laurens Mauquoi, Head of SEO und eCRM bei smava, aus seinem persönlichen Berufsalltag als Inhouse SEO und dem seiner Kollegen, Partner und Freunde.

Laurens Mauquoi's Inbound Marketing Lounge

Hier die Links zu den weiteren Artikeln der Serie:

Laurens’ Inbound Marketing Lounge #2: So funktioniert ein erfolgreiches Content Marketing Team
Laurens’ Inbound Marketing Lounge #3: Wie Du für jede Branche die richtigen Content Formate findest
Laurens’ Inbound Marketing Lounge #4: Wie sich Linkbuilding und Inbound Marketing perfekt ergänzen
Laurens’ Inbound Marketing Lounge #5: 3 erfolgreiche Beispiele für Content Marketing Kampagnen
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Wir machen auch Content Marketing! Dafür haben wir eine Agentur beauftragt!“

Diesen Satz höre ich oft auf SEO Veranstaltungen, besonders von großen Unternehmen. Viele wissen nicht, dass man Content Marketing sehr gut inhouse planen und umsetzen kann. Wenn Du Dich selbst um das Thema kümmerst, steigerst Du nachhaltig die Qualität Deiner Inhalte und sparst dazu noch bares Geld.

 

Inhouse vs. Agentur – Warum sich Inhouse Content Marketing für jedes Unternehmen lohnt

Je nach Größe des Teams und Komplexität Deiner Ideen, sind Agenturen oft die richtige und vor allem einfachere Wahl. Dennoch lohnt es sich, das Thema Content Marketing ganz inhouse zu planen und umzusetzen.

Gute Agenturen können von großem Nutzen sein, besonders wenn es um Austausch geht. Ein Marketing Manager aus dem Agenturbetrieb betreut mehrere Unternehmen und kann auf einen breiten Erfahrungsschatz zurückgreifen. Agenturen haben den Vorteil, dass sie sich auf viele Best Practice Cases berufen können. Ein Inhouse Content Marketing Manager betreut meistens nur eine Seite, kennt diese aber besonders gut.

Der große Nachteil einer Agentur ist aber das Budget. Das Outsourcen ist oft teurer als die inhouse Umsetzung – besonders wenn man sich dazu entscheidet, auf lange Sicht dauerhaft Content Marketing zu betreiben. Agenturen berechnen meistens ein Mindestbudget und fangen unter einer bestimmten Summe gar nicht erst an. Der Preis variiert je nach Agentur, doch gute Firmen berechnen für Content Marketing oft ein Mindestbudget von 3.000 Euro.

Als Head of Online Marketing kannst Du selbst aber einige Schritte unternehmen, die es möglich machen, Content Marketing ganz inhouse umzusetzen. Zuerst einmal brauchst Du kein großes Team. Ein Vollzeit-Mitarbeiter reicht am Anfang fast immer aus.

Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, ist ebenfalls nicht auf einen Experten aus der Agentur für wertvollen Austausch angewiesen. In den meisten deutschen Großstädten gibt es zahlreiche Möglichkeiten, andere engagierte Online Marketing Manager zu treffen. SEO-Stammtische sind eine sinnvolle erste Anlaufstelle.

Für mehr Zahlen, Fakten und Meinungen zum Content Marketing siehe auch die Studie von contentbird:
Content Marketing Inforgrafik

 

Vorteile von Inhouse Experten – Warum Content Marketing Inhouse kosteneffizient ist

Die Vorteile von Inhouse Content Marketing sind enorm:

Wer kennt die Firma und die Produkte am besten? Ganz klar: der Inhouse Content Marketing Manager. Da er sich tagtäglich mit dem Angebot auseinandersetzt, ist er der Experte. Niemand versteht seine Kundschaft so gut wie er.

Das wirkt sich natürlich auch schnell auf die Qualität des Contents aus. Denn wer die Fragen der Kunden kennt, kann viel genauer auf deren Sorgen eingehen. Er redet nie am Thema vorbei und hat die Möglichkeit, maßgeschneiderte Kampagnen auszuarbeiten.

Gleichzeitig sind seine Ideen oft origineller und einfallsreicher. Agenturen haben den Vorteil, dass sie oft schon ähnliche Firmen betreut und vergleichbare Cases ausgearbeitet haben. Das führt aber auch dazu, dass ihre Content Marketing Kampagnen sich oft sehr ähneln. Oder hast Du bei vielen Infografiken nicht das Gefühl, die Inhalte bereits gesehen zu haben?

Ein weiterer Punkt, den man auf keinen Fall unterschätzen sollte: Die Daten der Firma sind die perfekte Quelle für Content Marketing Kampagnen. Du weißt z.B. wann, wo und warum die Kunden sich für die Produkte interessieren. Diese Daten sind teilweise sehr vertraulich und man möchte sie vorab nicht unbedingt mit Externen teilen.

Wenn Du das Content Marketing selbst übernimmst, entscheidest Du in Eigenregie, wo und wann Eure Inhalte platziert werden. Du verhinderst, dass Spam Links entstehen und schützst Eure Seite vor Google Updates (siehe dazu meine Erfahrung mit Negative SEO). Denn Webmaster von Spam Seiten nehmen generell keine Inhalte auf, für die sie kein Geld bekommen haben.

Als letzten Punkt, möchte ich hervorheben, dass Du die Ziele der Firma am besten verstehst. Euer Unternehmen soll schnell wachsen? Dann setzst Du auf Content Marketing Kampagnen, die das Generieren von Leads zum Ziel haben. Du weißt genau, welche Schritte auf Content Seite unternommen werden müssen, um das übergeordnete Ziel zu erreichen.

Am Ende kann ich nur eines sagen: Niemand kennt Eure Firma und die Ziele so gut wie Ihr selbst. Euer eigenes Content Marketing greift die Brand Communication am besten auf. Setze Dich also für die Anerkennung von Content Marketing als zentraler Bestandteil vom Marketing Mix ein und die Erfolge kommen von selbst.

Ich wünsche viel Erfolg bei der Umsetzung Deiner ersten Ideen!

Laurens Mauquoi

Und hier nochmal zum Ausdrucken und zur Besprechung in Deinem Online Marketing Team:


9 Gründe, warum Du Content Marketing Inhouse umsetzen solltest
  1. Deine Unternehmensseite ist in den besten Händen bei einem Inhouse Content Marketing Manager, weil er nur diese eine Webseite betreut und sie dadurch besonders gut kennt.
  2. Content Marketing Outsourcing ist teurer als die Inhouse Umsetzung, vor allem für langfristiges und nachhaltiges Content Marketing.
  3. Du brauchst kein großes Team für gutes Content Marketing. Ein fähiger und kreativer Vollzeit-Mitarbeiter reicht aus für einen guten Start. Skalieren kommt später.
  4. Nutze Deine Kontakte in der Szene und hol Dir Ideen von anderen engagierten Content Marketern, am besten bei SEO-Stammtischen.
  5. Dein Inhouse Content Marketing Manager ist Dein Experte für Dein Produkt und damit auch die Anlaufstelle für die Fragen und Sorgen Deiner Kundschaft – setze ihn sinnvoll ein!
  6. Die exklusiven Daten Deines Unternehmens sind die perfekte Quelle für einzigartige Content Marketing Kampagnen.
  7. Durch Inhouse Content Marketing steuerst Du den Linkaufbau für Euren Webseiten-Content und umschiffst damit Spam Links und Google Updates.
  8. Schnelles Wachstum im Unternehmen ist am besten mit Content Marketing Kampagnen zu bewerkstelligen, die Dir die richtigen Leads generieren.
  9. Content Marketing ist das beste Werkzeug für die Kommunikation Eures Markennamens und damit für den Aufbau Eurer Autorität.

Hier ein gutes Beispiel für eine Content Marketing Kampagne:

Qualitatives Linkbuilding über zielgruppengerechte Content Strategien!

Kommentare (4)

Hallo,

danke für den kleinen hilfreichen Beitrag über das wichtige Thema Outsourcing. Sie haben in Ihren Beitrag Tipps genannt, warum sich Inhouse Content Marketing lohnt im Gegensatz zur Outsourcing.
Ob sich das Inhouse für jedes Unternehmen lohnt, lasse ich jetzt mal so im Raum stehen.
Vor allem viele kleinunternehmen stellen sich die Frage, soll man verlagern oder nicht. Durch das verlagern hat man mehr Zeit sich für die Kernaufgaben im Unternehmen zu konzentrieren.
Auch Kostenersparnisse sind ein wichtiger Aspekt, vor allem für Kleinunternehmer und neu Gründer.
Durch die gewonnene Zeit die man dadurch erhält, kann man nutzen um neue Kunden zu gewinnen wie ebenso hier im Artikel https://groe.me/call-center-outsourcing-vergleich geschrieben worden ist. Ich denke aber, dass die ganzen Vorteile von Outsourcing überwiegen die kleinen Nachteile des Outsourcing. Ob sich das Auslagern für einen lohnt, sollte jeder für sich die Vor und Nachteile erfragen und am Ende eine Fazit ziehen und dann endgültig entscheiden.

Mit freundlichen Grüßen
S.Otto

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