Lightroom Presets erscheinen in immer höherer Sättigung am Trendhimmel der Content Creator. Egal ob auf Blogs, Instagram oder Pinterest, die Farbfilter erfahren in der Bildbearbeitung gerade ihre Blütezeit. Und wirft man einen Blick auf die Creator, die mit Presets arbeiten, wird schnell klar warum.

Eine Bildsprache, die zur eigenen Marke und Persönlichkeit passt, wird zum Aushängeschild auf dem eigenen Blog und den Social-Media-Kanälen. Um die Aufmerksamkeit der User zu wecken, ist es notwendig kreative Masterarbeit zu leisten. Nicht nur Blogger, sondern vermehrt auch Unternehmen nehmen sich den Bildbearbeitungs-Kult zu Herzen.

Fact Check: das musst du wissen

  • Lightroom Presets sind Farbfilter, mit denen Bildbearbeitung mit nur einem Klick möglich ist.
  • Die Nutzung von Presets erlebt auf Owned Media Kanälen (Instagram, Blogs) durch den einheitlichen Look einen enormen Boom.
  • Durch eine harmonische Bildsprache erhält der Owned Media Channel einen enormen Wiedererkennungswert, der sich positiv auf die Content Marketing Strategie auswirkt.

Instagram Feed Presets LinaTesch

Lightroom Presets – Spielerei oder neues Business?

Die Farbfilter erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Aus Hobbyfotografen werden Bildbearbeitungskünstler. Einheitliche Instagram-Feeds werden zum Erfolgsgarant auf dem sozialen Netzwerk, und auch auf Blogs setzt sich der Trend des harmonischen Looks durch Farbfilter durch. Schnell erkannten Content Creator in der Vermarktung ihrer Bildsprache eine neue Geschäftsidee. Die Idee dahinter ist ziemlich simpel:

Lisa folgt ihrer Lieblings-Influencerin schon seit Jahren. Sie ist begeistert von den unzähligen Foto-Ideen und dem einheitlichen Look ihres Instagram-Feeds. So schön würde Lisa ihre Bilder auch gern bearbeiten können, doch leider fehlt ihr die Expertise. In ihrer Insta-Story verkündet die Influencerin nun ihre eigenen Presets zu verkaufen. Lisa schlägt sofort zu.

Preset Jack Morris Doyoutravel Instagram

#Myownpresets ist von einer Spielerei zum echten Nebenverdienst von Bloggern und Influencern geworden. Ob in Kooperation oder Eigenregie, die Angebote an individuellen Farbfiltern sprießen gerade nur so hervor.

Was sind Lightroom Presets?

Presets sind Farbfilter, die mit einem Klick auf jedes Foto angewendet werden können. Durch Vorgaben, die in den Entwicklungseinstellungen der Presets hinterlegt sind, werden die Parameter (Belichtung, Tiefen, Lichter, Sättigung etc.) automatisch auf das Bild adaptiert. Dabei sorgen die Templates vor allem für einen einheitlichen Look. Stundenlange Tonwertkorrekturen werden durch die Farbfilter hinfällig. Mit der Vorlage lassen sich die verschiedenen Looks mit einem Klick ganz einfach auf jedes Bild anwenden. Wer dennoch nachbearbeiten möchte, hat selbstverständlich die Möglichkeit kleine Korrekturen vorzunehmen.

Wie verwende ich Presets?

Die Anzahl vorgefertigter Presets im Internet ist enorm. Unzählige Apps bieten die Bildbearbeitung durch Farbfilter an. Eine der bekanntesten sind die kommerziellen Presets von VSCO.

Die jedoch gängigste und einfachste Variante Presets zu verwenden, ist mit dem Adobe Programm Lightroom. Es gibt mittlerweile etliche Anbieter, die ihre Lightroom Presets zum Download bereitstellen. Die meisten Webseiten beinhalten eine Vorschau, in der ihr seht, was euch bei dem jeweiligen Preset erwartet. Achtet darauf, dass ihr Presets wählt, die in den Beispielen Bilder zeigen, die euren ähneln. Lasst euch nicht von dem Bildmotiv an sich beeinflussen. Die Gefahr ist nämlich groß, dass ihr ein Preset kauft, welches auf euren Bildern ganz anders wirkt.

Preset Vorschau Vorher Nachher Blog Pinapplejuice

Desktop Variante

Um Lightroom Presets zu verwenden, benötigt ihr die Software von Adobe Lightroom. Diese kann mittlerweile als Abo zusammen mit Adobe Photoshop erworben werden. Nachdem ihr euch für ein Preset entschieden habt, ladet ihr dieses ganz einfach als *.lrtemplate Datei herunter. Legt am besten einen Ordner „Presets“ an und speichert die Datei dort ab.

Um die Templates in Adobe Lightroom zu importieren, klickt ihr auf den Entwicklungsreiter. Dort findet ihr „Vorgaben“. Anschließend könnt ihr mittels Rechts-Klick die Importfunktion aufrufen.

Mobile Variante

Mit der kostenfreien Lightroom CC App wird die Bildbearbeitung auch unterwegs zum Kinderspiel. Um Presets auf dem Smartphone zu installieren, müsst ihr die Datei auf das Gerät downloaden. Solltet ihr ein Iphone oder anderes mobiles Apple-Gerät nutzen, benötigt ihr eine App, mit der ihr zip.Dateien öffnen könnt. Anschließend öffnet ihr die Datei in der Lightroom CC App. Nun könnt ihr die Einstellungen kopieren und als Preset anlegen.

In dem folgenden Video seht ihr eine Schritt-für-Schritt Anleitung für die Installation von Lightroom Presets auf dem Iphone:

Muss ich Lightroom Presets verwenden?

Bilder zu bearbeiten kann gerne mal mehrere Stunden dauern. Da erweisen sich Templates, die handy mit einem Klick anzuwenden sind, sehr gelegen. Die Zeitersparnis durch die Nutzung vorgefertigter Farbfilter ist enorm.

Wer also Zeit bei der Bildbearbeitung einsparen möchte, der greift am besten auf Lightroom Presets zurück.

Einen weiteren Vorteil, den Presets bieten, ist die Vereinheitlichung des Looks. So kann durch die Verwendung eines bestimmten Farbfilters eine Stimmung erzeugt werden, die sich nicht mehr nur auf ein Bild, sondern auf die gesamte Kampagne, den gesamten Feed oder eben den gesamten Blog verbreitet.

Eine harmonische Bildsprache entspricht den digitalen Styling-Anforderungen. Mit Presets lässt sich diese mit einem Klick auf eine ganze Foto-Reihe anwenden.

Augen auf beim Preset-Kauf

Egal ob Vintage, Moody, Elegant – die Auswahl an Presets ist riesig. Für welchen Filter man sich letztendlich entscheidet, liegt natürlich im eigenen Ermessen. Um dennoch nicht wahllos Lightroom Presets zu kaufen, die nachher nicht zu einem passen, haben wir euch fünf Punkte zusammengestellt, auf die ihr beim Preset-Kauf achten solltet:

  1. Das Preset muss verschiedene Einstellungen zulassen. Nur so könnt ihr Parameter nach Belieben anpassen.
  2. Vorschaubilder des Presets sollten in etwa euren Fotografien entsprechen. Nur dann wisst ihr, dass ihr die Katze nicht im Sack kauft.
  3. Bildbearbeitung ist Geschmackssache. Dennoch solltet ihr auf ein gesundes Maß an Tiefenschärfe und Kontrast achten, damit euer Bild nicht über-bearbeitet wirkt.
  4. Idealerweise funktioniert das Preset sowohl in der Desktop- als auch in der mobilen Variante.
  5. Der durschnittliche Preisrahmen für ein hochwertiges Preset liegt zwischen 20-50€. (Selbstverständlich gibt es auch kostenfreie Varianten.)

Kostenlose Presets

Hier haben wir euch einige Websites zusammengetragen, auf denen ihr großartige kostenlose Lightroom Presetsdownloaden könnt:

  1. 36 Lightroom Presets kostenlos herunterladen
  2. Free Presets for Adobe Lightroom von On1
  3. Free Lightroom Presets von Photonify

Presets für den perfekten Instagram-Feed

Für diejenigen, die etwas Geld für einen noch professionelleren Look in die Hand nehmen möchten, haben wir ebenfalls eine Liste mit tollen Presets zusammengestellt:

  1. Mobile und Desktop Presets von ParkerArrow
  2. Lightlover Presets auf dem Blog Pineapplejuice
  3. Travel Presets mit Wanderlust-Feeling von Doyoutravel

Positive Effekte von Lightroom Presets

Selbstverständlich ist es Geschmacksache, ob man seine Bilder mit vorgefertigten Farbfiltern bearbeiten möchte oder nicht. Der Trend zeigt jedoch, dass sich immer mehr Content Creator mit Lightroom Presets vertraut machen. Hier findet ihr noch einmal die positiven Effekte von Presets zusammengefasst:

  • Enorme Zeitersparnis bei der Bildbearbeitung
  • Einheitlicher Look eines Kanals oder einer Kampagne
  • Harmonische Bildsprache auf dem Owned Media Channel (Blog, Instagram etc.)
  • Herausstechen aus der Masse durch Wiederkennungswert
  • Monetarisierung selbst erstellter Lightroom Presets

Bildsprache auf dem Owned Media Channel

Egal ob auf dem eigenen Blog oder den Social Media Kanälen: eine gute Bildsprache wird mit der Digitalisierung unseres Alltags immer wichtiger. Blogs, die einen besonderen Look haben, bleiben uns einfach besser im Gedächtnis als die unzähligen Stockphotos, die im Netz herumirren. Einen Qualitätsstandard für den eigenen Owned Media Channel zu definieren, ist deshalb eine wesentliche Grundvoraussetzung für erfolgreiches Content Marketing. Durch eine einheitliche Bildsprache und wiederkehrende Elemente erhält die eigene Website einen Wiedererkennungswert. Nur so kann man im Kampf um die Aufmerksamkeit der Konsumenten als Sieger offline gehen.

Der Styleguide eures Blogs sollte sich idealerweise in der Content Marketing Strategie wiederfinden. Legt ein Briefing fest, in dem ihr ganz genau definiert, was und wie ihr auf eurem Blog präsentieren möchtet. Dazu gehört auch der Look euer grafischen Elemente und ob ihr lieber das Lightroom Preset Lavender Vintage oder Elegant Fade nutzt. Mit contentbird wird eure Content Marketing Strategie anschaulich visualisiert und somit zur Richtschnur für alle Beiträge. Zuvor bearbeitete Bilder lassen sich so ganz einfach in Texte integrieren und dem einheitlichen Look steht nichts mehr im Wege!

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Benutzt ihr auch Presets für die Bearbeitung eurer Bilder? Fall ja, lasst uns in den Kommentaren wissen, welchen Effekt ihr damit erzeugen möchtet!

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