Zum mittlerweile vierten mal veröffentlicht das Team von Aufgesang unter Olaf Kopp seine aufschlussreiche Studie zur gegenwärtigen Situation deutscher E-Commerce Firmen in den Bereichen SEO, SEA und den sozialen Medien.

Studien-Cover-2014-aufgesang

Mit Unterstützung von Searchmetrics, liefert die repräsentative Studie Einsichten über die Marketing-Verhaltensweisen von 177 umsatzstarken Online Shops aus den 12 Bereichen Auto- & Motorrad-Zubehör, Arzneimittel, Medien, Kleidung, Elektronik, Komplettsortiment, Spielwaren, Möbel, Büroausstattung, Tiernahrung, Kosmetik und Heimwerken. Darüber hinaus ermöglicht ein Vergleich mit den Erhebungen von 2013 wichtige Aufschlüsse über neue Richtungen im Online Marketing.

Der vielleicht entschiedenste Trend gleich vorneweg: Social Media, allen voran Facebook, Twitter und Google+ sind auf dem Vormarsch, was die Werbestrategien großer Online Shops betrifft. Die Studie zeigt deutlich, dass soziale Netzwerke eine immer wichtigere Plattform in der Business-Kunden Kommunikation darstellen.

 

jahresvergleich_google_twitter_beitraege_2013-2014

 

Aber der Reihe nach. Die 2014 E-Commerce Studie konzentriert sich auf die Visibility von Online Shops in den Kategorien: organisch, bezahlt, sozial, Bilder, und regional. Darüber hinaus wird der Traffic unter die Lupe genommen und die Bereiche SEM und Universal Search, sowie die Verteilung in den sozialen Netzwerken analysiert. Der abschließende Jahresvergleich von 2013 und 2014 erlaubt eine Evaluierung kommender Trends im E-Commerce, welche insbesondere durch eine Unterteilung von verschiedenen Social Media-Kanälen um ein neues Informationsfeld erweitert wurde.

Die Ergebnisse lassen unmissverständlich erkennen, dass organische Google SERPs nach wie vor die wichtigste Quelle für Besucher darstellen, während gleichzeitig Google Adwords für Unternehmen aus den Bereichen Kosmetik, Büroausstattung, Kleidung und Komplettsortiment eine enorm wichtige Rolle zu spielen scheinen. In anderen Branchen jedoch geht die bezahlte Sichtbarkeit – und auch das dafür veranschlagte Budget – signifikant zurück.

organische_sichtbarkeit_2014


 

paid_visibility_vgl_2013-2014

 

Auf der anderen Seite verzeichnen die sozialen Netzwerke, wie bereits erwähnt, eine Steigerung an Relevanz für Online Shops (insbesondere in den Bereichen Kleidung, Elektronik und Komplettsortiment). Facebook ist dabei der eindeutige Favorit, gefolgt von Twitter und Google+, die jeweils in unterschiedlichen Branchen stark vertreten sind, bzw. genutzt werden.

So konzentrieren sich Unternehmen aus den Bereichen Arzneimittel und Büroausstattung auf Twitter, während die Branchen Elektronik, Auto-Zubehör, Möbel, Medien und Spielwaren stärker auf Google+ setzen.

social_media_verteilung_2014

Mit Blick auf das nächste Jahr bleibt abzuwarten, ob sich die sozialen Netzwerke langfristig als Marketingplattform profilieren können. Darüber hinaus wird sich zeigen, inwieweit der Rückgang von Paid Visibility eine langfristige Entwicklung darstellt, oder ob Google AdWords 2015 wieder an Bedeutung gewinnen kann.  Wir sind so oder so gespannt darauf, wohin es in den Bereichen SEO und Traffic im E-Commerce geht und freuen uns auf ein aufregendes letztes Jahres-Drittel innerhalb der SEO-Gemeinde.

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