Was bringt der beste Blog-Artikel der Welt, wenn ihn keiner liest?

Regelmäßig wird neuer Content auf Webseiten platziert, um eine Nutzer-Bindung herzustellen. Jedoch ist dieser Content wirklich nur dann erfolgreich, wenn er von vielen Nutzern gelesen wird.

Durch reines SEO ist es nur selten möglich, neue Nutzer auf diese Weise zu generieren. Besonders bei zeitsensiblen Themen, wie etwa News oder Änderungen bei Richtlinien, muss neuer Content schnell verbreitet werden.

Aus diesem Grund solltest du deine Beiträge auch über Paid Advertising bewerben!

Du suchst nach einer Alternative zum Paid Advertising? In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du deinen Content kostenlos bewerben kannst und was es dabei zu beachten gilt.

Auf diese Weise werden nicht nur deine Inhalte schnell verbreitet, sondern auch der eigene Bekanntheitsgrad gesteigert und neue wiederkehrende Nutzer generiert. Hier zwei Kanäle, die sich dafür besonders eignen.

Facebook

Facebook bietet gleich mehrere Möglichkeiten, Blogbeiträge zu bewerben. Du kannst hier sehr einfach und kostenlos durch Facebook-Posts Beiträge präsentieren. Jedoch erreichst du dadurch meist nur die Nutzer, die deine Seite bereits abonniert haben.

Wenn du noch keine große Fangemeinde hast, kann es also sehr schwierig sein, für dich relevante Leser auf diese Weise zu erreichen.

Facebook-Werbung schalten

Um dies zu ändern, kannst du über den Facebook-Werbeanzeigenmanager auch Anzeigen schalten, um Beiträge zu bewerben. Damit erreichst du die Zielgruppe, die du mit deinen Themen ansprechen möchtest.

Bei den Facebook-Anzeigen kannst du wählen, wie ein Nutzer mit deinem Beitrag interagiert:

  • Interaktionen: Die Nutzer sollen aktiv mit dem Facebook-Beitrag interagieren, indem sie diesen mit „Gefällt mir“ markieren, Kommentare hinterlassen oder diesen Teilen.
  • Webseiten-Klicks: Veranlasse Nutzer dazu, auf deine Website zu kommen, um den ganzen Beitrag zu lesen.
  • Video-Aufrufe: Motiviere Nutzer dazu, deine Videos anzuschauen.

Je nachdem, wofür du dich entscheidest, ändert sich die Optik der Werbeaktion ein bisschen.

Im Anschluss musst du festlegen, wer die Anzeigen sehen soll. Dafür definierst du eine spezifische Zielgruppe nach Standort, Alter, Geschlecht und Interessen. Auch eine Ausrichtung auf Lookalike Audiences ist möglich. Je genauer die Gruppe ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass du die richtigen Nutzer erreichst.

Screenshot der Zielgruppen-Anzeige bei Facebook
Abbildung 1: Zielgruppen bei Facebook

Werbeanzeigen, die im Facebook-Werbeanzeigenmanager erstellt werden, lassen sich jedoch nicht nur auf Facebook ausspielen, sondern können auch im Audience Network von Facebook und bei Instagram erscheinen. Die Auswahl lässt sich jedoch jederzeit anpassen.

Für die Anzeigengestaltung gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Einen bestehenden Facebook-Post bewerben
  2. Eine individuelle Anzeige erstellen
Screenshot der Beitrag bewerben Anzeige bei Facebook
Abbildung 2: Beiträge bewerben

Egal, welche Anzeigen-Art du wählst, achte auf das Bild, das du als Vorschau verwendest. Dieses muss aussagekräftig sein und den Nutzer sofort ansprechen. Es sollte nicht nur ausdrücken, worum es in dem Beitrag geht, sondern auch zum Lesen animieren.

Facebook hat bei Anzeigen jedoch auch einige Limitationen. So darf z.B. ein verwendetes Bild maximal 20% Text enthalten. Zusätzlich werden im Vorschau-Text nur noch drei Zeilen angezeigt, die man jedoch aufklappen kann.

Outbrain

Outbrain bietet die Möglichkeit, Werbeanzeigen direkt dort zu platzieren, wo Nutzer bereits dabei sind, Nachrichten-Artikel oder Blog-Beiträge zu lesen.

Die Anzeigen werden meist unter Nachrichtenartikeln oder in Blogs als Vorschläge angezeigt und zielen auf die bisherigen Interessen des Nutzers oder das Thema des Artikels ab. Dabei mischen sich die Anzeigen von Werbetreibenden unter weitere Artikel der Webseite und suggerieren auf den ersten Blick, dass diese auch von der Webseite selbst stammen.

Die Anzeigen von Outbrain sind jedoch als „Anzeige“ markiert. Das heißt, du erreichst Nutzer an dem Punkt ihrer Customer Journey, wenn sie am empfänglichsten dafür sind, sich mit deinen Beiträgen zu beschäftigen.

Screenshot der Outbrain Einbindung auf Websiten
Abbildung 3: Outbrain auf Webseiten

Die Werbemöglichkeiten sind bei Outbrain und Facebook sehr ähnlich. Auch hier kann man Zielgruppen mit bestimmten Interessen zielgerichtet ansprechen. Die Auswahlmöglichkeiten sind hier ebenfalls sehr umfangreich.

Screenshot der Zielgruppen-Anzeige bei Outbrain
Abbildung 4: Zielgruppen bei Outbrain

Eine Schätzung der Reichweite zeigt, wie viele Nutzer mit den Einstellungen erreicht werden können. Hiermit kannst du gut einschätzen, ob die Zielgruppenausrichtung ausreichend groß ist.

Screenshot der Reichweiten-Anzeige bei Outbrain
Abbildung 5: Schätzung der Reichweite

Ein Klick auf eine Anzeige leitet den Nutzer dann direkt zum Artikel auf der eigenen Webseite weiter.

Facebook, Outbrain oder doch Twitter? – Mein Fazit

Neben Outbrain gibt es noch weitere Anbieter wie Taboola, die sehr ähnliche Funktionen haben. Sie unterscheiden sich jedoch in den Partnerwebsites, auf denen dann die Anzeigen erscheinen.

Auch zu Facebook gibt es Alternativen, die man testen kann. Plattformen wie Twitter & Co bieten hier weitere Möglichkeiten.

Wichtig ist es, verschiedene Channels zu testen, nur so kannst du herausfinden, bei welchem du deine Zielgruppe am besten erreichst.

Im Whitepaper Paid Advertising – Dein Guide für performancestarke Kampagnen findest du mehr Tipps, wie du verschiedene Kanäle miteinander verbindest und was du bei deinen Kampagnen beachten solltest.

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