Als Content Management bezeichnet man die Arbeit mit einer Software, mit der man Inhalte von Webseiten erstellen, bearbeiten und organisieren kann. Dabei kommen unterschiedliche Medienformen zum Einsatz, von einfachen Texten über Bilder bis hin zu Videos. Eine Webseite ist heutzutage vergleichbar mit der Visitenkarte eines Unternehmens, gilt als virtuelles Schaufenster, oder wird als Verkaufsportal genutzt.

Da die Webseite für viele Kunden die erste Anlaufstelle für das Unternehmen ist, ist es wichtig, das Unternehmen auf einer interessanten und dynamischen Webseite zu präsentieren. Damit das gelingt, ist Content Management aus der virtuellen Welt nicht mehr wegzudenken. Warum Content Management heute von jedem angewandt werden kann, liegt vor allem an den einfachen und unkomplizierten Content Management Systemen. Diese ermöglichen es, dass man für das Gestalten und Erstellen von Homepages keine fundierten Programmierkenntnisse mehr benötigt.

Alle Fakten zum Content Management

Warum Content Management? Was ist das überhaupt?

Content Management umfasst nicht nur die Arbeit. Sondern sämtliche Prozesse und Hilfsmittel, die aufgebracht werden, um aus digitalen Informationen, Dokumenten und Unterlagen jeglicher Art eine professionelle Webseite erstellen zu können. Für das Content Management wird die Arbeit eines Autors, eines Herausgebers, eines Verlegers und eines Administrators benötigt. Der Autor ist dafür verantwortlich, den Inhalt, also den Content, zu erzeugen und zu überarbeiten. Der Herausgeber übernimmt den Feinschliff und bereitet die Unterlagen für die Veröffentlichung vor. Der Verleger sorgt für die physische Herausgabe der Inhalte und der Administrator verwaltet das Ausgeben, Speichern und Weiterverarbeiten des Contents.

Warum sollte man Content Management betreiben?

Mit dem Content Management wird dafür gesorgt, dass Webseiten von Unternehmen laufend gepflegt werden. Das umfasst unter anderem das strategische Planen und Erstellen digitaler Inhalte und das Einbinden dieser Inhalte in ein Content Management System. Im Grunde dient das Content Management dafür, den Internetauftritt eines Unternehmens zu gestalten. Das ist dahingehend von großer Bedeutung, da bei Webseiten nicht nur der erste Eindruck zählt.

Daher ist es wichtig, eine entsprechende Content Strategie zu entwickeln und die Inhalte zu planen und zu koordinieren. Ein optimiertes Content Management trägt nicht unwesentlich zum Erfolg des Unternehmens bei. Nicht nur im Internet. Das Content Management hilft dem Unternehmen, die Handlungsspielräume zu vergrößern und somit auf dem immer schneller und enger werdenden Markt zu überleben. Content Management ist ein unverzichtbarer Teil des Online Marketings.

Welche Hilfsmittel gibt es?

Um das Content Management zu erleichtern, stehen zahlreiche Hilfsmittel und Tools zur Verfügung. Die Auswahl erlaubt es, für jedes Problem oder jeden Bedarf passende Lösungen zu finden. Die Content Management Systeme, kurz CMS, sind auch als Open Source erhältlich. Mit diesen CMS können Webseiten schnell und einfach auf dem aktuellen Stand gehalten und den Kunden bestmöglich präsentiert werden.

Was ist Content Management?

Content Management ist weit mehr als nur Webdesign. Content Management umfasst die Planung, Gestaltung und Betreuung von Webseiten. Die Inhalte bestehen dabei aus Texten, Videos, Audios und Bildern, können aber auch Datenbanken usw. enthalten. Beim Content Management geht es darum, die unterschiedlichen Inhalte online zu stellen und gegebenenfalls auch über Soziale Netzwerke zu teilen. Daher stellt das Content Management heute einen gewichtigen Teil des Online Marketings und der gesamten Werbung eines Unternehmens dar.

Für das Content Management stehen unterschiedliche Praktiken bzw. Prozesse zur Verfügung. Diese variieren je nach Zweck und Organisation. Jedoch ist das Content Management stets gleich strukturiert, wodurch sich ein Content Management Lebenszyklus ergibt. Dieser besteht aus der Organisation, der Erstellung, der Speicherung, dem Workflow, dem Bearbeiten, dem Veröffentlichen und zuletzt dem Archivieren. Diese Schritte bzw. Phasen können mit dem CMS vereinfacht und beschleunigt werden.

Besagte Content Management Systeme helfen dabei, den Content automatisiert aufzubereiten und ihn für die Veröffentlichung optimal zu gestalten. Mit den entsprechenden Modulen steht einer perfekt organisierten Homepage nichts im Weg. Beim Content Marketing spielt auch der Datenschutz eine bedeutende Rolle. Immerhin werden hier Daten ausgetauscht und mit einem Klick weitergegeben. Daher ist es unerlässlich, beim Content Marketing und beim Umgang mit CMS auf einen sorgfältigen Umgang mit den Kundendaten zu achten.

CMS: Inhalte automatisiert und einwandfrei aufbereiten

Mit einem Content Management System können Inhalte für Webseiten und andere Medienformen erstellt, bearbeitet und organisiert werden. Anstatt die Inhalte aufwändig für eine Webseite vorzubereiten und zu gestalten, kommen heute CMS zur Anwendung. Früher wurden diese Content Management Systeme ausschließlich zum Verwalten und Organisieren von Webinhalten verwendet. Heute hingegen stellen CMS leistungsstarke Redaktionssysteme dar, die sämtliche webbasierte Arbeitsprozesse vereinfachen. So können damit Artikel, Texte, Bilder, Werbebanner oder News für die Veröffentlichung auf der Webseite vorbereitet werden. Selbst spezielle Inhalte lassen sich integrieren, da viele CMS durch Module erweitert werden können. Content Management Systeme gibt es in großer Anzahl auch als Open Source und von verschiedenen Anbietern.

WordPress – der Platzhirsch

Eines der bekanntesten und am weitesten verbreiteten CMS ist WordPress. WordPress wird nicht nur für Webseiten verwendet, sondern eignet sich auch optimal als Blog Software. Besonders die zahlreichen Vorteile machen WordPress so beliebt:

  • Open Source und somit kostenlos und frei zugänglich
  • einfache und intuitive Bedienoberfläche
  • Webseiten einfach editieren und neue Inhalte einfügen
  • Ein-Klick-Update
  • Zahlreiche Themes für vielfältige Webdesigns
  • Harmoniert perfekt mit der Suchmaschinenoptimierung
  • Aktuell
  • Skalierbar und daher für so gut wie jedes Projekt geeignet
  • Arbeitet auf dem Webserver und ist somit flexibel anwendbar

Trotz der zahlreichen Vorteile von WordPress gibt es aber auch Nachteile:

  • Sicherheitslücken durch große Community
  • Wechselwirkungen der Plugins

Drupal & Typo3

Drupal und Typo3 sind zwei weitere Content Management Systeme, die jedoch völlig unterschiedlich arbeiten.

Drupal Typo3
Vorteile Open Source hohe Sicherheit, da begrenzte Nutzung
komfortable Bedienung stabiles System
fein skalierbare Benutzerverwaltung optimal für mittelständische Unternehmen
enthält Forum, Blogs, Kommentarfunktion, Umfragen und Anlegen von User-Profilen Open Source
Inhaltstypen können standardmäßig oder individuell definiert werden große Leistungsfähigkeit
modularer Aufbau einfach zu bedienen
Layoutvorlagen WaWi bzw. ERP Anbindungen vorhanden
mehrsprachig auch für komplexe Projekte geeignet
suchmaschinenfreundlich
Nachteile Backend ist eher spartanisch viel Fachwissen erforderlich
keine visuelle Trennung von Frontend und Backend wenige Entwickler
Erweiterungen müssen per FTP geladen werden offener Quellcode
Kein WYSIWYG Editor
Relativ wenige Themes
Taxonomiesystem ist gewöhnungsbedürftig

Der relativ geringe Funktionsumfang von Drupal wird durch unzählige Modulerweiterungen aufgepeppt, sodass keinerlei Einschränkungen zu erwarten sind. Ganz nach dem Motto, alles geht. Aber auch bei Typo3 stehen zahlreiche Erweiterungen zur Verfügung.

Content managen via contentbird

contentbird ist unter anderem ein CMS. Im Grunde lassen sich mit contentbird Content, SEO und Online PR vereinen. Mit dieser leistungsfähigen Online Software können ganze Prozesse des Content Marketings gesteuert werden. Contentbird verfügt über sehr viele Funktionen und ist ein wahrer Alleskönner für das Content Marketing. Zudem verfügt das Tool auch über einzigartige Funktionen, wobei einige davon relativ schwer zu finden sind. Im Gegensatz zu vielen Open Source CMS, steht contentbird bis auf eine kostenlose Demoversion nur kostenpflichtig zur Verfügung. Dafür lassen sich mit contentbird sämtliche Content Marketing Prozesse auf nur einer Plattform realisieren.

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Mehr als Texte: Einfaches Enrichment mit Bildern, Videos und Media

Anstelle von aufwändigen Verwaltungssystemen bieten Content Management Systeme die Möglichkeit, Texte jeder Art mit Bildern, Videos und Media Dateien anzureichern. Die zahlreichen CMS verfügen durchwegs über die Funktion, dass multimediale Effekte, Bilder, Videos usw. eingefügt werden können. Das bietet den Vorteil, dass die Webseite für den Leser einen Mehrwert erreicht. Die Seite wird dadurch übersichtlicher und zieht das Interesse der Leser an. Besonders umfangreich sind die Funktionen dank zahlreicher Erweiterungen und Module, um welche sich CMS ergänzen lassen. Je nach Bedarf hat man die Möglichkeit, passende Module hinzuzufügen.

Für das Unternehmen ist es ein wichtiger Schritt dahin, einen professionellen Internetauftritt zu erreichen. Außerdem erscheint die Webseite attraktiver und spiegelt als Aushängeschild das Unternehmen wieder. Um eine einzigartige Webseite zu kreieren, ist somit Content Management von großer Bedeutung. Besonders die Tatsache, dass Bilder, Videos und andere Multimediadateien eingefügt werden können, ist wichtig. Dabei ist jedes Content Management System bestens dafür geeignet und bringt diese Funktion mit. Abhängig davon, für welches CMS man sich letztendlich entscheidet, sind die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen. Denn ein CMS, das besonders geeignet ist, um in sozialen Netzwerken präsent zu sein, muss nicht unbedingt auch am besten dafür geeignet sein, SEO-optimierte Texte zu veröffentlichen.

Bessere Rankings erreichen dank CMS

Die Suchmaschinenoptimierung ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Webseite erfolgreich bei Suchmaschinen gefunden wird. CMS ist eine Anwendung, mit der man Webseiten erstellen kann. Mit CMS kann man bis zu einem gewissen Grad Suchmaschinenoptimierung betreiben, doch allein CMS ist kein Garant für gute Rankings. Auszuschließen ist, dass mit CMS OffPage Suchmaschinenoptimierung betrieben werden kann.

OnPage Suchmaschinenoptimierung hingegen kann bei vielen CMS durchaus umgesetzt werden. Dafür gibt es speziell auf SEO ausgelegte Erweiterungen, die dafür verwendet werden können, zusätzlich zum Content Management Suchmaschinenoptimierung zu betreiben. Doch wie auch für Content Management allein wird auch für SEO ein qualitativ hochwertiger Inhalt benötigt. Diesen wiederum kann nur der Webmaster bzw. Ersteller der Homepage beeinflussen. CMS vereinfacht die Suchmaschinenoptimierung daher nur und übernimmt sie nicht vollständig.

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