Wäre das hier ein ganz normaler Beitrag, stünde an dieser Stelle wohl eine mehr oder weniger witzige Einleitung, … aber nichts da! Heute sollt ihr zu Beginn selbst aktiv werden und euch mithilfe meines eigens für euch erstellten Film-Quiz motivieren. Hier geht’s zum Quiz.

Das Quiz, das ihr gerade gespielt habt, habe ich in weniger als einer halben Stunde erstellt. Ohne lange Einarbeitungsphase oder die Hilfe des Supports. Zweifellos eine gute Investition, wenn man bedenkt, dass Spiele wie diese den User herausfordern und ihn somit an deine Website binden. Die Verweildauer steigt und dein Google-Ranking wird das zwangsläufig auch tun.

Interaktiver Content: Darum ist er so wichtig!

Interaktiver Content, egal ob in Form eines Quiz oder in Form einer Slideshow, aktiviert deine User. Sie treten aus ihrer passiven Rolle heraus und werden vom Konsumenten zum Teilhabenden. Zu den populärsten Arten interaktiven Contents zählen Infografiken und Slideshows, die fast jeder Content-Produzent schon einmal verwendet hat. Warum genau interaktiver Content so wichtig für das Nutzererlebnis ist? Das erfahrt ihr hier.

Tools, Tools, Tools: Content Marketing ohne Text

Die meisten Content-Marketer verzichten noch immer auf interaktiven Content, da der zeitliche Aufwand oft zu hoch eingeschätzt wird. Tools wie der „onlinequizcreator“, mit dem ich auch das oben verlinkte Quiz erstellt habe, zeigen jedoch, wie leicht es sein kann, das eigene Publikum zum aktiven Handeln zu bewegen. Auch ohne viel Zeit und Geld zu investieren!

Gehörst auch du zu den ewigen Textern? Dann lerne jetzt drei Tools für interaktiven Content kennen. Allesamt Tools mit Begeisterungsgarantie.

3 Tools für dein Content Marketing: Hiermit erstellt ihr interaktiven Content

Tool Nr. 1: Juxtapose

Gerade in Sozialen Netzwerken sind sie extrem beliebt: Vorher/Nachher-Bilder mit einer lustigen Botschaft. Doch unabhängig davon, ob du mit deinem Bild unterhalten oder informieren möchtest: der Applaus deiner Zielgruppe ist dir sicher. Auch weil Vorher/Nachher-Bilder (Memes) gerne geteilt werden.


  • So erstellst du ein Vorher/Nacher-Bild mit Juxtapose:

    H1:
    Kosten Filmstudio – Wieviel kostet mich die professionelle Filmproduktion?

    Egal, welche Website ich als Beispiel heranziehen würde: jede Webseite verfügt über eine H1. Aber keine Website verfügt über zwei H1 oder gar drei. Nutze also immer nur eine H1 und bringe unbedingt das Fokuskeyword (hier: Kosten Filmstudio) unter.

    Schritt 1: Begebe dich auf die Startseite

    Die Erstellung mit Juxtapose ist verhältnismäßig leicht. Ohne Anmeldung kannst du auf der Startseite direkt loslegen. Scrolle bis zur Überschrift „Create a Juxtapose“ herunter und lade deine Bilder hoch.

    Schritt 2: Füge Infos zu den Bildern hinzu

    Versehe deine Bilder unter Label mit einem Datum und gebe unter Credit die Quelle an: schon hast du dein individuelles Vorher/Nachher-Bild erstellt. Weitere Funktionen, wie die vertikale Ansicht, kannst du mit einem Häckchen im entsprechenden Kästchen einstellen.

  • Im Content Marketing eignen sich Vorher/Nachher-Bilder vor allem für unterhaltsamen Snack-Content, den die User konsumieren können. Ferner lassen sie sich aber auch für den Vergleich von Gebäuden oder Modetrends nutzen. Zählen z.B. Architekten oder modebegeisterte Jugendliche zu deiner Zielgruppe, kannst du beide Gruppen mit einem passenden Vergleich beeindrucken.

    Tool Nr. 2: Mapme

    Wo finde ich das beste Restaurant mit italienischer Küche? Und wo Läden für Geschenkartikel? Fragen wie diese stellen wir in der Regel Google. Doch was wäre, wenn auch du diese Fragen im Google-Maps-Stil beantworten könntest? Genau das leistet Mapme: ein Tool zur Erstellung eigener, interaktiver Karten.

    Eins jedoch gleich vorweg: Mapme ist nicht kostenfrei. Insofern du deine selbst erstellten Karten nicht wie ich per Screenshot teilen willst, empfehlen wir dir, zumindest das Basis-Paket (29 € pro Monat) zu testen. Bevor du eine Karte bearbeiten kannst, musst du dich via Facebook oder LinkedIn einloggen. Alternativ kannst du natürlich auch einen Account erstellen.


    • So erstellst du eine Map mit Mapme:

      Schritt 1: Wähle den Namen deiner Lokalität aus

      Unter „Location Name“ (im Bild rot umrandet) gibst du den Namen deiner Lokalität ein, der im Preview-Bildschirm als Überschrift dient. Alternativ kannst du auch den Namen eines Wettbewerbs eintragen. Samsung hat es hier vor kurzem vorgemacht.


      Name auswählen mapme

      Schritt 2: Gebe eine gültige Adresse ein

      Unter „Adress“ (ebenfalls rot umrandet) trägst du die Adresse deiner Lokalität (oder deines Wettbewerbs/Ereignis) ein. Die im Anschluss aufklappende Karte wird dich im Feld „Save“ fragen, ob du die entsprechende Adresse speichern möchtest. Drücke auf den Button und prüfe im Preview-Feld, ob der Ort mit einem roten Pfeil markiert wurde.


      Adresse eingeben mapme

      Schritt 3: Trage eine Beschreibung ein

      Unter „Descripton“ kannst du eine Beschreibung zum Event oder der Adresse hinzufügen. Auf meiner Landkarte findet ihr z.B. die besten Adressen für gutes Essen in den Berliner Bezirken Spandau und Charlottenburg, jeweils mit kleinem persönlichen Kommentar. Auf den folgenden Bildern gut zu erkennen:


      Pizza Factory Beispiel mapme


      Pizza Factory Beispiel mapme


      Cruise In Beispiel


      Dante Beispiel

      Schritt 4: Verbreite deine Grafik im Netz

      Ja, du hast richtig gelesen. Das wars schon. Deine fertige interaktive Karte kannst du nun über die Sozialen Netzwerke verbreiten, oder auf deiner Website integrieren. Klicke hierfür im oberen rechten Bildrand auf den Button „Embed/Share“ (rot gekennzeichnet) und verbreite deine Map/veröffentliche sie auf deiner Website.

      Verfügst du über die erweiterte Option kannst du Links zu deiner Website oder den entsprechenden Einrichtungen (z.B. Restaurants) hinterlegen. Sogar Audiodateien können hinzugefügt werden.


      mapme Karte verbreiten und teilen

    • Tool Nr. 3: onlinequizcreator

      Das Quiz-Tool schlechthin: mit dem quizcreator werdet ihr zum digitalen Günther Jauch. Stell deinen Usern spannende Fragen zu aktuellen Trends, oder teste ihr Wissen im Hinblick auf dein Produkt.

      Eine Anmeldung ist erst bei der Auswahl eines Pakets erforderlich. Dabei wäre zu erwähnen, dass das Basispaket (15 Fragen), welches auch ich für mein Quiz ausgewählt habe, vollkommen ausreicht.


      • So erstellst du ein Quiz mit quizcreator:

        Schritt 1: Gib deinem Quiz einen Namen

        Besuche die Startseite von quizcreator und gib einen Titel für dein Quiz ein. In der deutschsprachigen Version wirst du auf diverse Rechtschreibfehler stoßen, was wohl der maschinellen Übersetzung geschuldet ist.

        Schritt 2: Wähle den Quiztyp aus

        Im Anschluss wählst du deinen Quiztyp aus. Du kannst dich entweder für ein spielerisches Quiz (Beispiel: siehe mein Quiz), eine Prüfung oder einer Befragung entscheiden.

        Schritt 3: Füge Fragen und Antworten hinzu

        Bei dem von mir erstellten Quiz handelt es sich um ein spielerisches Quiz. Füge in den entsprechenden Feldern eine Frage und die dazu passenden Antworten hinzu und begeistere deine User mit Fragen a la „Wer war der letzte Mann auf dem Mond?“.

        Schritt 4: Quiz teilen

        Um den Link zu deinem Quiz zu teilen, musst du nach der Erstellung der Fragen, das Basipaket auswählen. Nachdem du eine Auswahl getroffen hast, kannst du einen Account aufsetzen und dich in dein Profil einloggen. Unter der Rubrik „Quizzen“ müsste jetzt dein Quiz samt Link angezeigt werden.

        Profi-Tipp: Poste den Link in einer privaten Chat-Gruppe und lass deine Freunde das Quiz testen. Die Teilnahme-Statistiken kannst du ebenfalls unter „Quizzen“ abrufen.

      • Fazit unserer Tool-Tour

        Im Content Marketing hat sich interaktiver Content längst etabliert. Juxtapose, mapme und quizcreator zeigen, wie einfach es sein kann, eigene Spiele, Karten und Memes zu erstellen. Für die Erstellung ist es wichtig, dass du dir klarmachst, was du aussagen willst: möchtest du deine Zielgruppe mit einer Content Marketing Infografik informieren? Oder willst du sie mit einem Quiz unterhalten? Kreativ sein, zahlt sich in beiden Fällen aus.

        Natürlich gibt es auch Mischformen. Ein Quiz kannst du z.B. in einen Lehrgang integrieren, um hinzugewonnenes Wissen spielerisch abzufragen. Und Karten wie meine selbst erstellte Pizzaroute enthalten sowohl persönliche Empfehlungen des Bloggers/des Unternehmens, als auch handfeste Informationen zum Restaurantangebot des westlichen Teils unserer Hauptstadt.

        Du siehst: dein Spektrum an Möglichkeiten ist mit Tools Content Marketing faktisch grenzenlos!

        PS: Du brauchst einen Grundkurs in Sachen Content Marketing? Mit dem Content Marketing Workshop Webinar von contentbird erweiterst du dein Wissen um eine zukunftsträchtige Marketingkomponente.

        Bildnachweis Titelbild. Quelle: https://imgflip.com/memetemplate/Bad-Luck-Brian. Bearbeitet von contentbird.

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