Content Marketing soll bei Konsumenten Vertrauen aufbauen und sie längerfristig an Unternehmen binden. Das funktioniert durch lesenswerte und hochwertige Inhalte, die ihr ihnen bietet. Ihr tretet in einen aktiven Dialog mit Konsumenten, der euch Aufschluss über ihre Interessen gibt. Wir bei contentbird stehen für informative Inhalte, die einen hohen Mehrwert haben.

Content Marketing wird teilweise mit Schleichwerbung oder Product Placement in Verbindung gebracht. Ist das der Fall oder muss Content Marketing woanders eingeordnet werden?

Alles auf einen Blick

Damit euer Content nicht zu verbotener Schleichwerbung wird, müsst ihr folgende Punkte beachten:

  • Schleichwerbung ist eine Form des unlauteren Wettbewerbs und verboten
  • Product Placement ist zwingend Kennzeichnungspflichtig
  • Content Marketing ist unter Konsumenten am beliebtesten
  • Mit Content Marketing bedient ihr euch der ehrlichsten Form des Marketings

Was ist Schleichwerbung und Product Placement – was ist erlaubt im Content Marketing?

Häufig stolpern wir über den Begriff Product-Placement. Aber was bedeutet Produktplatzierung?

Beim Product-Placement handelt es sich um einen Bestandteil des Marketing-Mixes. Die Platzierung findet in einem Umfeld statt, welches in keinem Zusammenhang mit dem Produkt steht. Gerne wird Product-Placement in Filmen, Serien oder Fernsehsendung eingesetzt. Dort tragen Darsteller oder Moderatoren beispielsweise Kleidung des Unternehmens.

Beliebter wird das Product-Placement für Werbung auf Blogs. Ein Vorteil zur herkömmlichen Werbung ist, dass der Leser den Blog gerne liest. Bei herkömmlicher Werbung wird lieber weggeschaut. Durch gezieltes Zuschauen identifizieren sich Konsumenten eher mit dem Produkt und neigen dazu dieses zu kaufen. Für Product-Placement sieht das Gesetz eine Pflicht zu Kennzeichnung vor. Es darf keine direkte Kaufaufforderung erfolgen und das Produkt darf nicht zu stark in den Vordergrund gehoben werden. Ein Verbot des Product-Placements gibt es in den Nachrichten und Kindersendungen. Es muss darauf geachtet werden, dass das Unterhaltungsmedium durch die Platzierung nicht an Qualität, Realitätsnähe oder Unterhaltungswert verliert.

Teilweise wird Produktplatzierung mit Schleichwerbung gleichgesetzt, ohne zu ahnen, dass es zwei verschiedene Formen der Werbung sind. Aber was ist Schleichwerbung?

Definition Schleichwerbung

Im Gegensatz zur Produktplatzierung ist Schleichwerbung nicht gekennzeichnet. Rechtlich handelt es sich um Schleichwerbung, wenn:

  • Für den Zuschauer nicht ersichtlich ist, dass es sich um Werbung handelt
  • Sie gegen ein Entgelt erfolgt

Schleichwerbung ist in Deutschland nicht erlaubt, denn es handelt sich um eine Form des unlauteren Wettbewerbs. Der Werbecharakter muss für den Zuschauer stets erkennbar sein. Sie sollen davor geschützt werden, durch Täuschung beeinflusst zu werden.

Content Marketing als Evolution des Product Placements?

Die große Frage ist, wo Content Marketing einzuordnen ist. Es handelt sich um die Werbeform mit der höchsten Akzeptanz unter den Konsumenten. Sie erhalten hilfreiche Inhalte für ihre Bedürfnisse und Interessen. Hauptziel von gutem Content Marketing ist es, Treue beim Kunden zum Unternehmen aufzubauen. Der Empfänger soll animiert werden gerne Produkte bei eurem Unternehmen zu erwerben.

Damit euer Content nicht als Schleichwerbung eingeordnet werden kann, müsst ihr Werbung bei Verwendung kennzeichnen. Ihr müsst darauf achten die Kennzeichnung auf deutsch zu verfassen. Das Gesetz geht davon aus, dass nicht jeder englisch spricht. Am einfachsten ist es Worte, wie „Anzeige“, „Werbung“ oder „unterstützt durch Produktplatzierung“ zu verwenden.

Ausreichend ist der entsprechende Hashtag bei Postings oder Fotos. Dort könnt ihr gut #werbung, #anzeige oder #produktplatzierung schreiben.

Info: Wenn ihr auf eurer eigenen Website oder Kanal eines eurer Produkte anpreist, handelt es sich nicht um Schleichwerbung. In diesen Fällen ist es transparent, dass ein Unternehmen für seine Produkte wirbt. Für diese Form besteht keine Pflicht zur Kennzeichnung.

Werbung muss nach dem Trennungsgebot des deutschen Pressegesetzes von redaktionellen Beiträgen, wie Blogposts, Berichten, Reportagen etc., auf einer Website getrennt werden. Der Werbezweck muss sich aus dem inhaltlichen Zusammenhang oder aus der Art der akustischen oder optischen Darstellung ergeben. Damit euer Content sich im zulässigen Rahmen befindet, muss der Marketingbezug sich deutlich ergeben und gekennzeichnet werden.

Content Marketing – ethisch bedenklich?

Der ethische Aspekt des Content Marketings sollte von euch in den Fokus genommen werden. Es wird von euch erwartet, dass ihr neben ökonomischen Gewinnzielen, soziale und rechtliche Ansprüche in eurem Content beachtet. Das Hauptziel des Content Marketings ist es, bei den Konsumenten positive Emotionen hervorzurufen und ein Vertrauensverhältnis aufzubauen.

Es handelt sich um eine grundlegend ehrliche und kundenorientierte Form der Kommunikation im Marketing. Euer Markenbild soll widergespiegelt werden, indem ihr dem Kunden informative Inhalte bietet. Durch Mehrwert stiftende Inhalte wird eine positive Bindung zwischen eurem Unternehmen und dem Kunden aufgebaut. Content Marketing setzt vor allem auf einen aktiven Dialog mit Konsumenten. Mit guten Inhalten soll geholfen werden, Probleme des Alltags zu meistern und weitere Produkte und Dienstleistungen zu empfehlen. Ein angeregter Kundendialog ist die beste Möglichkeit, um herauszufinden welche Interessen und Bedürfnisse eure Zielgruppe hat. Diese könnt ihr nach einem solchen Dialog mit eurem Content ideal befriedigen. Findet heraus welche Themen eure Zielgruppe beschäftigen und schafft mit diesem Wissen einzigartige Inhalte. Diese machen euer Unternehmen konkurrenzfähiger.

Mit hochwertigen, nützlichen und unterhaltsamen Content könnt ihr eine größere Reichweite erhalten und Konsumenten zum Diskurs einladen. Durch effektives Social Seeding erreichen eure Inhalte schneller die gewünschte Zielgruppe und gehen viral.

Stellt euch vor, dass ein Kunde erst im nachhinein erfahren würde, dass es sich bei eurem Content um Marketing handelt. Das Vertrauensverhältnis würde zerstört und der Kunde würde euer Unternehmen mit negativen Emotionen in Verbindung bringen. Um das zu vermeiden, muss Content Marketing das Gegenteil von Schleichwerbung sein. Content Marketing ist die Form der Werbung mit der höchsten Akzeptanz unter Kunden und deswegen ethisch gut vertretbar.

Fazit

Wie ihr seht, handelt es sich beim Content Marketing um das Gegenteil von Schleichwerbung. Durch unterhaltsamen und informativen Content baut ihr eine ehrliche Beziehung zu euren Kunden auf und repräsentiert euer Unternehmen im besten Licht. Effektives Content Marketing funktioniert gerade nicht durch Täuschung, sondern aufrichtigen Dialog. Welche weiteren Vorteile Content Marketing für euch bereit hält, könnt ihr in unserem kostenlosen Whitepaper erfahren.

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