Du fragst dich, welcher Content wird geteilt? Der folgende Blogbeitrag zeigt dir, was genau viraler Content ist, welche Art von Beitrag am meisten geteilt wird und worauf du achten musst, damit sich auch deine Posts verteilen wie ein Lauffeuer!

Fact Check: DAS erwartet dich!

Content ist nicht einfach nur Content. Er muss überraschend, emotional aufgeladen, einfach verständlich und vorallem – teilbar sein. In Zeiten von Web 2.0, Facebook, Twitter und Co. sind die Shares deiner Beiträge fast wichtiger als seine Kommentare und Likes. Denn Shares bedeuten Reichweite und Reichweite ist unabdingbar für erfolgreichen Content! Der heutige Blogbeitrag verrät dir zu diesem Thema folgendes:

  • Sharing is caring – auch im Content Marketing!
  • Was ist viraler Content?
  • Die persönliche Ansprache – Go oder No Go?
  • Neil Patel: was wir von dem Unternehmer-Genie lernen können
  • Best-Practice Beispiel: Die ALS Ice Bucket Challenge
  • Häufige Fragen zu viralem Content

Sharing is caring – auch im Content Marketing!

Listen, GIFs, Memes und Blogbeiträge. Das Vokabular der neuesten Arten von (viralem) Content wird ständig ausgebaut. Besonders Beiträge in Listenform, wie beispielsweise eine Bild Liste, erzielen heutzutage zahlreiche Shares. Das liegt daran, dass weniger der Inhalt an sich wichtig ist. Sondern schnelle Lesbarkeit, eine klare Übersicht und das Potenzial, sich in sozialen Medien gut zu vermarkten an zunehmender Bedeutung gewinnt. Wer Facebook, Twitter und Co. aufmerksam beobachtet stellt fest, dass Themen geteilt werden, die den User unterhalten. Dass diese Beiträge den User dabei nicht zu lange aufhalten bei alltäglichen Aufgaben, ist selbstverständlich. Denn geteilt wird das, was infotained und leicht verständlich ist. Mit Infotainment ist hier gemeint, dass Beiträge am besten ankommen, wenn sie einen Mix aus Informationen und Entertainment beinhalten. Doch wie erstellt man solchen Content?

Was ist viraler Content?

Viraler Content – ein Begriff, der aus unserer schnelllebigen Social Media Welt nicht mehr wegzudenken ist. Ums kurz zu machen: Viraler Content ist jener, der sich blitzartig wie ein Virus im Netz verbreitet; also ansteckend ist! Dazu eignen sich Inhalte, die emotional ergreifen, Videos, die provokante Themen behandeln und Inhalte, die zum Teilen verleiten. Das praktische an dieser Art von Marketing ist, dass der Kunde selbst zum Markenbotschafter wird. Nicht das Unternehmen oder seine Kampagnengesichter sorgen für Bekanntheit, sondern die Social Media User und Kunde selbst. Das liegt daran, dass die Inhalte deine Zielgruppe auf zweierlei Art erreichen. Einerseits wird deine Marke interessant durch Infografiken oder ein Video. Das ist der Marketing Aspekt des viralen Contents. Andererseits wird dieser dann noch zusätzlich vom Kunden geteilt und verbreitet. So bildet sich automatisch ein Netzwerk aus Usern, die über deine Marke in Kontakt miteinander treten. Das ist der Netzwerk Effekt. Mach dir beide Mechanismen zu Nutze, indem du viralen Content erstellst!

Die persönliche Ansprache – Go oder No Go?

Wie bereits erwähnt ist emotionale Aufgeladenheit, ein zusätzlicher Nutzen für den Kunden (Stichwort Infotainment) und ein Überraschungsmoment von Nöten, um deinen Content vielfach geteilt im Internet wiederzufinden. Die persönliche Ansprache ist dabei besonders wichtig, da kaum jemand Posts teilen würde, die ihn nicht persönlich berühren. Sowohl auf emotionaler als auch sprachlicher Ebene. Das heißt für dich: Überlege dir, ob deine Zielgruppe das „Du“ oder „Sie“ bevorzugen würde und mit welchen Inhalten du deinen Kunden abholen möchtest. Außerdem ist es wichtig, überhaupt eine Art von persönlicher Ansprache zu verwenden und den Kunden aktiv in die virale Marketing Strategie einzubinden. Wie das im Idealfall funktioniert, liest du weiter unten. Um einen Wiedererkennungs- und Findungswert zu schaffen ist es außerdem unerlässlich, einen kreativen, bis dato ungenutzten Hashtag für deine Strategie zu finden. So stellst du sicher, dass alle geteilten Inhalte mithilfe eines einzigen Hashtags auffindbar sind. Nicht nur für dich, sondern auch für den User ein Ansporn, sich zu beteiligen!

Go No Go
Junge Zielgruppen siezen Ältere Zielgruppen duzen
Den Kunden aktiv mit in die virale Marketing Aktion einbinden Gar keine persönliche Ansprache verwenden
Einen neuen, einprägsamen Hashtag einführen Hashtags “ recyceln“ (einen Hashtag nutzen, der bereits von anderen Marken/Produkten verwendet wird)

Neil Patel: was wir von dem Unternehmergenie lernen können

Neil Patel – der Tausendsassa des Unternehmertums und Marketings im Jahre 2018. The Wall Street nennt ihn Top Influencer des Webs und er verhilft Unternehmen wie Amazon und Viacom zu höheren Umsätzen. Doch Neil Patels Können und Wissen kommt nicht von ungefähr. Im zarten Alter von 16 Jahren veröffentlichte er bereits seine erste Webseite. zur Vermarktung beauftragte er eine Marketingagentur und wurde fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel – Geld und Agentur weg. Enttäuscht und ohne liquide Mittel blieb ihm nichts anderes übrig als selbst das Ruder in die Hand zu nehmen. Seine Devise: Planen, Planen, Planen! Denn wenn deinem Content Ethos, Pathos und Logos fehlen, sieht es schlecht aus mit den Shares. Ethos bezeichnet den ethischen Reiz, Pathos die Gefühle, die angesprochen werden und Logos die vertretbare Logik, mit der sich der Kunde identifizieren kann. Wenn dann noch ein Überraschungseffekt vorhanden ist, ist dir die Viralität nahezu sicher. Diese Dreifaltigkeit des viralen Marketings solltest auch du unbedingt beachten!

Best-Practice Beispiel: Die ALS Ice Bucket Challenge

Doch jetzt mal Butter bei die Fische: Wie sieht viraler Content in der Praxis aus? Geteilt wird, was Spaß macht und unterhält. Im Jahre 2014 münzte die ALS Association eine bis dato allgemein gehaltene Charity Aktion für ihre Interessen um: Amyotrophe Lateral Sklerose.

Infografik zur ALS-Ice-Bucket-Challenge

Kurz gesagt geht es um Folgendes: Man schütte sich einen Eimer Eiswasser über den Kopf, filme sich dabei und spende daraufhin 100 US-Dollar an die ALS Association – fertig. Nicht zu vergessen ist außerdem die Nominierung weiterer Freunde und Bekannte, um die virale Natur der Challenge aufrecht zu erhalten. Bis heute wurden bereits über 115 Millionen US-Dollar für die Erforschung der tödlich verlaufenden Krankheit gesammelt. Kaum eine Kampagne ist so viral verlaufen wie diese. Und wer hätte gedacht, dass Hirnfrost einmal solch einem guten Zweck dienen würde?

Häufige Fragen

Dass Content überzeugen muss und den User im besten Fall zum Kauf anleitet, ist klar. Doch in Zeiten von dauerhafter Reizüberflutung und Filter Bubbles ist es wichtiger denn je, mit viralem Content Sichtbarkeit und Bekanntheit dauerhaft aufrecht zu erhalten. Dabei sind Kampagnen unabdingbar, die den Kunden emotional ansprechen, überraschend und vielleicht sogar provokativ sind. Dass bei diesem informationsgeladenen Artikel dennoch Fragen offen bleiben, ist also nicht überraschend.

Wie wichtig sind Emotionen bei der Content-Produktion?

Emotionen sind das Kribbeln im Bauch während einer Achterbahnfahrt – sie machen die das Leben erst aufregend. Ohne sie würde die Fahrt langweilig und nur halb so spannend sein. Deshalb sind Emotionen auch in Sachen Marketing und besonders bei Texten und Inhalten, die zum Teilen verleiten sollen, unheimlich wichtig. Oder würdest du einen Liebesroman weiterempfehlen, der so viele Emotionen zeigt wie Studenten in einer Physikvorlesung? Merke dir: Emotionen sind unerlässlich, um deinen potenziellen Kunden deine Marke näher zu bringen und deine Message verständlicher zu machen.

Was ist ausschlaggebend – Glück oder Können?

Sind wir ganz ehrlich, so gehörte bei der ALS Ice Bucket Challenge schon ein wenig Glück dazu, dass der professionelle Golfspieler Chris Kennedy die Aufmerksamkeit auf diese Krankheit lenkte. Zuvor war die Challenge allgemein gehalten, sodass jeder an eine Wohltätigkeitsorganisation seiner Wahl spendete. Doch wäre die Idee mit dem Eiswasser nicht von vorn herein so kreativ, lustig und „shareable“ gewesen, hätte sie ohnehin niemals so viel Traffic generiert. Deshalb: Eine große Portion Können und ein Quäntchen Glück sind ausreichend, um DIE virale Kampagne zu generieren!

Ist es schlimm, wenn der Autor des viralen Contents unbekannt ist?

Bewiesenermaßen teilen User eher Inhalte, wenn sie den Autor oder die Marke hinter dem viralen Content kennen. Doch spätestens nachdem die ALS Association anfing, sich die Ice Bucket Challenge selbst zu Nutze zu machen, wusste sowieso niemand mehr, wo sie einmal entstanden war. Vergiss also nicht, dass ab einem bestimmten Punkt nicht mehr die Marke ihr eigener Botschafter ist, sondern der User. Und der wird wohl seine Follower und Freunde kennen.

Last but not least: Noch Fragen?

War der Artikel hilfreich? Habt ihr Fragen? Über Kommentare und Feedback freuen wir uns natürlich! Und damit du nicht den Überblick nach dieser Informationsflut verlierst, hier unsere Tipps auf einen Blick:

Content wird nur geteilt, wenn

  • er deine Zielgruppe emotional und informativ anspricht
  • neben Informationen das Entertainment nicht zu kurz kommt
  • Das Format so aufbereitet ist, dass nur ein Klick zum Teilen genügt

Mit contentbird recherchierst du Themen mit hohem Trend-Potenzial, erweiterst deinen Follower- und somit langfristig deinen Kundenstamm. Und hier kannst du es 14 Tage kostenlos testen.

 

contentbird Recherche

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.