Die Frage: Wie werden aus Besuchern zielsicher Kunden? Die Antwort: Mit einer gut gestalteten und positionierten Landingpage. Dieses zentrale Instrument im Online-Marketing verspricht bessere Conversion Rates und damit Umsätze. Das Geheimnis des Erfolges liegt in der einfachen Struktur, die keinerlei Ablenkung zulässt und dem Seitenbesucher das gibt, was er will. Damit dieses wertvolle Tool funktioniert, muss man ein paar Dinge beachten. Darum gehen wir hier der Frage auf den Grund: Wie sollte eine Landingpage aussehen?

Fact Check: Das muss man über Landingpages wissen

Eine Landingpage ist eine sehr schlank konzipierte Seite. Anders als etwa ein Blogbeitrag ist ihr Ziel nicht, zu informieren. Oder besser gesagt: Sie informiert nur rudimentär. Sie gibt nur das über das Produkt oder Angebot preis, was es braucht, um den Besucher zur Interaktion zu bewegen. Das kann wahlweise die Anmeldung zu einem Newsletter sein oder aber auch der Kauf einer Dienstleistung bzw. eines Produktes. Und das schafft man so:

  • Über die richtige Zielgruppenanalyse: Sinnvolles Seeding vs. Streuverlust.
  • Über die Gestaltung der Landing Page: Optik.
  • Über die gezielte Führung des Besuchers: Struktur und Aufbau.

Wer kommt wie auf die Landingpage?

Vor jeder erfolgreichen Landingpage steht eine profunde Analyse der Wunschzielgruppe. Der Service oder das Produkt, das ich anbiete, muss zum Besucher passen. Andernfalls klappt es mit der Conversion vom Visitor zum Buyer nicht.

Ist die Target Group ausgemacht, muss die Website gut positioniert werden. Das klappt über gekonntes Seeding in Social Media, Marketing per Mail (Newsletter) und kluge Werbung auf wichtigen Netzwerken und Suchmaschinen.

Genau genommen liegt darin der Schlüssel zum Conversion-Erfolg einer Landingpage. Mit Werbebannern, sowie bezahlten Anzeigen bei Facebook (Ads) und Google-Adwords können Zielgruppen genau festgelegt werden und finden den Weg auf die Website.

Wie wichtig ist SEO für Landingpages?

SEO sollte auch beim Aufbau von Landingpages nicht gänzlich vernachlässigt werden. Der wichtigste Baustein ist die Optimierung auf das zum Produkt gehörigen Keyword. Da eine Landingpage eine statische Seite ist, ist der generische Traffic vergleichsweise gering. Zu selten werden Inhalte aktualisiert und hinzugefügt, als dass man mit SEO allein wirklich nennenswerte Ergebnisse erzielen könnte. SEO ist also natürlich nicht unwichtig, hat aber auch nicht die oberste Priorität.

Wie sollte eine gute Landingpage aussehen?

Eine Landingpage hat genau ein Ziel: aus dem Besucher einen überzeugten und möglichst treuen Kunden machen. Dazu muss der potenzielle Käufer Vertrauen fassen. Dieses kann man über gezielte Seitengestaltung aufbauen. Hierbei werden vor allem verkaufspsychologische Aspekte aufgegriffen. So spielt etwa die Farbwahl und Authentizität des Angebotes eine große Rolle. Genauso wie die Struktur und der Aufbau. Je vertrauenswürdiger die Seitengestaltung, desto besser die Conversion.

Die Macht der Farben

Regenbogen- und Neonfarben wirken eher abschreckend. Darum davon also Finger weg. Alles was zu große Kontraste schafft, sorgt für Unruhe im Gesamtbild. Auch zu viele Farben verwirren. Das macht Besucher unsicher und unterhöhlt ihr Vertrauen. In der Folge leidet die Conversion.

Eine ansprechende farbliche Gestaltung der eigentlichen Website ist das Eine. Das Andere ist die Übereinstimmung der Farben der Page mit denen, die der Besucher aus dem Display Advertising kennt. Nur wenn Banner und Seite zueinanderpassen, schürt das Vertrauen zum Kunden.

Trust Indicators für mehr Kundenvertrauen

Noch mehr Vertrauen fassen Besucher der Website, wenn sie sehen, dass andere bereits positive Erfahrungen mit der Page gemacht haben. Oder vielmehr mit dem Angebot der Page. Bewertungen, Testimonials und Siegel steigern die Conversion und den Umsatz.

Achtung: Auch hier ist Authentizität wichtig. Für echte Testimonials empfiehlt sich vor dem Launch der Landing Page etwa ein Beta-Test mit einer kleinen Gruppe. Darüber erhält man konstruktives Feedback und – wenn gut gemacht – Mund-zu-Mund-Werbung gleich mit.

Minimalismus für maximalen Marketing-Erfolg

Minimalismus ist King. Überladene Pages, auf denen es von überall blinkt und protzt sind sowieso out. Vor allem wirken sie aber wenig einladend oder gar seriös. Elemente, die Besucher etwa von der Anzeige bei Google kennen, sollten unbedingt auf den ersten Blick auch auf der Website erkennbar sein. Das können Call to Actions oder die Angebotsübersicht sein.

Außerdem sollte die Landingpage keine Störelemente enthalten, die den Besucher vom Wesentlichen ablenken oder ihn gar von der Seite wegführen. Überflüssige Navigationselemente, Buttons, Links und Datenabfragen bei Kontaktaufnahme sind Gift für die Konversionsrate. Eine Headline, eine Angebotsbeschreibung und der oben erwähnte Call to Action reichen völlig aus.

Was ist beim Call-to-Action-Button zu beachten?

Auch der Gestaltung des Call-to-Action-Buttons muss bei der Gesamtdarstellung der Landing Page Beachtung geschenkt werden. Hier die wichtigsten Tipps:

  • Der Button sollte sich farblich deutlich von der Hintergrundfarbe der Website abheben.
  • Der CTA-Knopf sollte gut sichtbar im zentralen Blickfeld des Users platziert werden.
  • Die Beschriftung sollte nicht generisch (Anfordern, Hier buchen, Bestellen Sie jetzt, usw.) sein, sondern spezifisch auf das Angebot ausfallen (gratis eBook holen, Termin vereinbaren, u.ä.).
  • Der Call-to-Action und der dazugehörige Button sollten sich im Verlauf der Page wiederholen.

Zeit ist Geld!

Die minimalistische Gestaltung der Page hat noch einen weiteren großen Vorteil in der Schlacht um Conversions: Je weniger Gepäck die Seite hat, desto schneller lädt sie. Und wir alle wissen, dass Zeit Geld ist. Eine Landing Page ist umso erfolgreicher, je schneller sie lädt.

Das heißt im Klartext: Auch im Backend sollte man so minimalistisch wie möglich bleiben. Veraltete Plug-ins oder schlichtweg zu viele davon, zu große Fotos, zu viele Videos schlucken die wichtigste Ressource, die die Page hat: Zeit.

Der Besucher wartet nicht, bis Landingpages sich mühsam aufgebaut haben und alle Elemente angezeigt werden. Ladezeitoptimierung ist beinahe wichtiger, als Suchmaschinenoptimierung. Schnelligkeit ist gleich erfolgreiche Conversion Rate.

Was muss eine gute Landingpage können?

Halten wir uns noch einmal vor Augen, was das Ziel einer Landing Page ist. Wir wollen, dass ein Besucher Kunde wird. Mit etwas praktikablem On-Page-SEO und übersichtlicher Page-Gestaltung ist schon ein großes Stück geschafft. Um das eben aufgebaute Vertrauen des Kunden nicht wieder zu verspielen, sollte eine gute Landingpage sich auf wenige Angebote konzentrieren.

Wer mehr als 3 Angebote auf seiner Website anbietet, überfordert den Besucher. Plain and simple ist das Schlagwort für Marketing via Landingpage. Wer sich von der Vielzahl an Angeboten erschlagen fühlt, springt ab. Wer zu lange danach suchen muss, was ihm bei Google Adwords angeboten wurde, springt ab. Wer sein Wunschprodukt nicht binnen Sekunden findet, springt ab.

Im Idealfall greift die Page in der Hauptüberschrift direkt das Keyword auf, nach dem der Visitor gerade noch bei Google gesucht hat. Die Produktbeschreibung sollte nur so lang sein, dass darunter das Angebot selbst bzw. der entsprechende Button noch ohne Scrollen erreichbar sind. Weitere Service-Pakete sollten maximal im unteren Seitenabschnitt angezeigt werden.

Nicht immer ist eine Landingpage für einzelne Angebote sinnvoll. Etwa, wenn man einen Service anbietet, den man in drei oder vier unterschiedlichen Varianten (z.B. Paketgrößen) an den Kunden bringen möchte. Ein Hinweis auf erweiterte Möglichkeiten zum ausgesuchten Dienst kann etwa vor dem Bezahlvorgang dezent eingeblendet werden.

Eine gute Landing Page nimmt den Besucher an die Hand und führt ihn schnell und einfach zum gewünschten Ziel. Genau deshalb sollte die Webseite frei von Ablenkung sein, egal, ob es sich um Werbebanner, Pop-ups oder weitere Angebote handelt. Alles, was blinkt, aufblitzt und klickbar ist, sollte höchstens nach erfolgtem Kauf durch den Besucher eingeblendet werden.

Fazit: So gelingt die perfekte Landingpage

Es sind einige wenige, aber umso wichtigere Tipps, die eine Landingpage perfekt machen. Eine gut gestaltete Website hat eine Conversion Rate von zwischen 25% und 50%. Eine Faustregel besagt: Je simpler der Aufbau der Page, desto höher die Konversionsrate.

Die wichtigsten Faktoren noch einmal im Überblick:

  • Übersichtliche Struktur
  • Fokus auf wesentliche Informationen
  • Zielführender Aufbau
  • Verständliche Usability
  • Marketing per Mail (Newsletter)
  • Target-Advertising auf Facebook, usw.

Diese Stichpunkte beachtet, ist eine Landing Page ein mächtiges Tool im Marketing. Artikel, Dienstleistungen, Webinare, Terminvereinbarungen und vieles mehr lassen sich per Landingpage perfekt vermarkten.

Nachdem du nun weißt, worauf es bei einer guten Landingpage ankommt, wird es Zeit, dass du deine eigene gestaltest/optimierst. contentbird unterstützt dich von der Recherche nach geeigneten Keywords bis hin zur Erstellung deines Landingapge-Contents. Für mehr Traffic und vollere Warenkörbe!

 

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