Mit WordPress wird heutzutage nicht nur gebloggt, nein! Auch immer mehr Unternehmen nutzen das Content-Management-System, um sich im Internet zu präsentieren. WordPress birgt allerdings vor allem für Anfänger Herausforderungen. Lass mich dir heute einen kleinen Einblick in meine Fehler und Probleme geben, die ich beim Einstieg in WordPress hatte. Doch auch nach meiner steilen Lernkurve liegen die Vorteile für dieses Content Management System immer noch auf der Hand.

Fact-Check: WordPress begeistert mich, denn es ist:

  • umsonst
  • Open-Source
  • mit zahlreichen Tools (Plugins) und Themes ausgestattet
  • einfach zu bedienen
  • anpassbar
  • flexibel
  • einfach upzudaten

Wieso WordPress bei mir immer wieder in Frage kommt!

Obwohl ich bis dato noch nie etwas von WordPress gehört hatte und noch ziemlich grün hinter den Ohren war, begann ich im Jahr 2011, meinen ersten eigenen Blog im Internet zu erstellen. Durch eine kurze Internet-Recherche wurde ich jedoch genau auf dieses Content-Management-System aufmerksam. Natürlich hatte ich mich auch über weitere Blog-Systeme informiert, doch schlussendlich hat mir damals die Vielfalt und Einfachheit von WordPress am besten gefallen. Und fast 6 Jahre später kann ich das immer noch sagen.

Im Gegensatz zu einem großen Teil von „Baukasten-Systemen“, die meist auch eine Blog-Funktion enthalten, ist WordPress wohl bis heute die flexibelste Lösung. Das gilt sowohl für das Design, als auch den Aufbau eines eigenen Blogs. Deshalb würde ich mich auch heute immer wieder für WordPress entscheiden. Nach dem ich mich für WordPress als Blog-System entschieden hatte, kamen einige weitere Hürden auf mich zu. Denn mich hat es damals sehr gereizt, WordPress selbst aufzusetzen.

Das heißt: WordPress selbst zu hosten, zu installieren und letztendlich zukünftig selbst zu verwalten. Damals war ich froh verstanden zu haben, was WordPress ist und was ich damit anstellen kann. Nach ein wenig Arbeit für das Einrichten des Servers & Co. konnte ich mich dann endlich zum ersten Mal in mein eigenes WP-Backend einloggen. Selbst für mich als Neuling in diesem Bereich, war das System aufgrund seiner Benutzerfreundlichkeit, sofort einsatzbereit. Deshalb möchte ich es auch heute nicht mehr missen!

Wie rasant und positiv sich WordPress in den letzten Jahren entwickelt hat, kannst du daran erkennen, dass es noch vor einigen Jahren ausschließlich als Blog-System gehandelt wurde. Mit den Jahren ist WordPress zu einem echten „Alleskönner“ geworden und wird auch immer mehr von professionellen Redaktionen als Content-Management-System genutzt. Nicht umsonst zählt es heute zu der am meist genutzten Software in diesem Bereich. Aber auch Unternehmen kommen immer mehr auf den Geschmack und lassen sich auf Grundlage von WordPress ihre eigene Webpräsenz gestalten.

Diese 5 Fehler in WordPress vermeiden

Ich möchte mich keinesfalls als WP-Profi bezeichnen, denn auch ich lerne jeden Tag wieder hinzu. Doch nutze ich WordPress mittlerweile seit ca. 6 Jahren und bin mir sicher, dass ich dir über einige nützliche Probleme und Fehler berichten kann. So sparst du Zeit und Nerven.

Fehler #1: Unerfahrenheit

Es heißt ja immer: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. An diesem Spruch ist viel dran. Dennoch bin ich der Meinung, du solltest immer versuchen, dich so gut wie möglich vorzubereiten, denn so sparst du letztendlich Zeit. Ich auf der anderen Seite blicke lachend auf meine Unerfahrenheit und viele Neuinstallationen zurück.

Fehler #2: WordPress richtig einstellen

Wenn mir damals jemand gesagt hätte: “Achte darauf, dass du einen anständigen Website-Titel nutzt oder die korrekte Permalink-Struktur verwendest”, hätte ich nur Bahnhof verstanden! WordPress ist ein geniales System und bietet auch unerfahrenen Nutzern die Gelegenheit, das Bestmögliche aus der eigenen Website heraus zu holen. Mit den korrekten Einstellungen in WordPress kannst du den Grundstein für deine zukünftige Suchmaschinenoptimierung legen.

Fehler #3: Kein Plan vom Schreiben

Ja, es hört sich hart an. Aber zu meinen Anfängen hatte ich wirklich keinerlei Plan, auf was ich beim Schreiben achten muss. Also habe ich einfach drauf los geschrieben. Das die Artikel niemand gelesen hat, lag daran, dass ich ich weder eine Keyword-Recherche gemacht oder SEO-Faktoren berücksichtigt habe. Rückblickend ist das natürlich eine Vollkatastrophe und auch ein Grund dafür, dass es mein Projekt, welches ich als WordPress-Neuling gestartet habe, nicht mehr gibt.

Fehler #4: Dateigröße

Für die Suchmaschinenoptimierung ist es heute unabdingbar, eine schnelle Ladezeit mit der Website zu erzielen. Aus diesem Grund musst du darauf achten, Bilder und sonstige Daten, die du in WordPress hochlädst, so klein wie möglich zu halten. Wieso ich dir das sage? Ganz einfach, ich habe damals den Fehler gemacht und diese Faktoren überhaupt nicht berücksichtigt.

Meine Artikelbilder hatten eine Größe von mehreren Megabyte. Und ich wunderte mich dann irgendwann, wieso meine Website so langsam und mein Speicher immer kleiner wurde. Für Bilder in WordPress gibt es einige nützliche Tools, mit denen du Dateien ohne Qualitätsverlust komprimieren kannst. Ich zum Beispiel nutze hierfür das Tool Fotosizer und das Plugin Optimus.

Fehler #5: Rechtliches

Wie oft sehe ich Blogs bzw. Websites, die weder ein Impressum oder eine Datenschutzerklärung haben. Hier unterstelle ich niemandem eine Absicht, sondern viel wahrscheinlicher Unerfahrenheit. Auch ich habe mit dieser Thematik damals zu kämpfen gehabt, weil ich nicht wusste, für was ich ein Impressum, geschweige denn eine Datenschutzerklärung benötige. Heute weiß ich, dass diese zwei Seiten auf jedem noch so kleinen Projekt vorhanden sein müssen.

Keine Sorge, du musst dir das Impressum und die Datenschutzerklärung in WordPress nicht selbst ausdenken. Hierfür kannst du im Internet nach geeigneten „Generatoren“ suchen. Mit einigen persönlichen Angaben, erhältst du dort mit nur wenigen Klicks ein fertiges Impressum und / oder eine Datenschutzerklärung. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, solltest du dich hierzu von einem Anwalt beraten lassen. Vor allem gerade dann, wenn du ein Online-Shop betreibst oder Dienstleistungen anbietest.

Hilfreiche Tipps & Tricks für WordPress

Ich möchte dir nachfolgend einige hilfreiche Tipps & Tricks für WordPress an die Hand geben. Dabei handelt es sich um Fragen und Themen, mit denen auch ich mich in der Anfangszeit beschäftigt habe.

Wo finde ich Leser?

Ein Problem mit welchem fast jeder Blog- und Website-Anfänger zu kämpfen hat ist, die richtige Zielgruppe zu erreichen und somit neue Leser zu gewinnen. Eines kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Ohne die Berücksichtigung von gewissen SEO-Faktoren, wie z. B. die Auswahl des richtigen Keywords, das Finden eines aussagekräftigen Seiten- sowie SEO-Titels und einer gut überlegten Meta-Description, wirst du kein Erfolg haben. Zudem ist bekannt, dass Google Content liebt. Deine Inhalte sollten also möglichst relevant sein und eine Wortanzahl von ca. 1.000 Wörtern haben.

Wenn du diese und einige weitere Faktoren für die Suchmaschinenoptimierung beachtest, kannst du deine Sichtbarkeit in den Suchmaschinen wie Google & Co. von Anfang an deutlich erhöhen. Je höher deine Sichtbarkeit ist, desto mehr Leser kannst du über die organische Suche erreichen. Wer gerne mehr über Sichtbarkeit und SEO erfahren will, dem sei unser Whitepaper ans Herz gelegt.

contentbird Whitepaper

Um nicht nur Leser über die klassischen Quelle gewinnen zu können, solltest du heutzutage auch auf Social-Media setzen. Zu den beliebtesten Kanälen für die Verbreitung deines Contents gehören Facebook, Twitter und Google+. Wenn du zusätzlich auf ein Video-Format zurückgreifen möchtest, kann ich dir YouTube empfehlen.

Was ist überhaupt SEO und wieso ein Plugin in WordPress?

Ganz einfach gesagt handelt es sich bei SEO (Search Engine Optimization) oder auf deutsch „Suchmaschinenoptimierung“ um alle Arbeiten, mit denen du deine Website in der organischen Suche so weit wie möglich nach oben katapultieren kannst. WordPress bietet dir hierzu eine Vielzahl von interessanten SEO-Plugins, die dich bei dieser Arbeit unterstützen können und mit denen du deine Texte bestmöglich für die Suchmaschinen optimieren kannst. Wie du deine Artikel auf WordPress SEO-fit machst, erfährst du im zweiten Teil unserer WordPress-Trilogie.

Wieso sind Überschriften so wichtig?

Damals war mir ehrlich gesagt gar nicht bewusst, wie wichtig Überschriften sind und welchen Zweck sie erfüllen. In WordPress kannst du innerhalb des WordPress-Editors zwischen 6 verschiedenen Überschriften auswählen. Die sogenannten Headlines werden unterteilt in H1 bis H6. Das Nutzen der einzelnen Überschriften lässt sich einfach verdeutlichen. Suchmaschinen wie Google lesen die H1 bis H6 Überschriften aus deinem Content raus.

Du signalisierst diesen damit quasi, worum es eigentlich geht. Mehr dazu findest du im zweiten Teil der WordPress-Trilogie.

Kategorien und Schlagwörter in WordPress

Ein weitere nicht unbedeutende Möglichkeit, die WordPress dir für die Organisation deiner Artikel bietet, sind Kategorien und Schlagwörter. Mit Hilfe dieser kannst du deine Artikel für dich und deine Leser organisieren und auf deiner Website anschaulich präsentieren. Nutze für Kategorien am besten immer ein übergeordnetes Thema wie z. B. WordPress. Schlagwörter dienen dir dazu, das Thema in weitere kleine Bereiche aufzuteilen.

So könntest du dem Artikel der Kategorie „WordPress“ bei Bedarf z. B. das Schlagwort „Plugins“, „SEO“, „Tipps & Tricks“ oder ähnliches hinzufügen. Kategorien und Schlagwörter lassen sich in WordPress über die Menü-Funktion innerhalb weniger Schritte in das Hauptmenü einfügen und können so eine Navigationshilfe für deine Leser sein.

Fazit

Bei WordPress handelt es sich um eine kostenlose und vielfältige Software-Lösung. Sie wird heutzutage sowohl von Privatpersonen, als auch von großen Unternehmen genutzt. Das mag daran liegen, dass sie absolut einfach zu bedienen ist, regelmäßig Updates erhält und bereits eine große Menge an vorhandenen Plugins und Themes bietet.

Als ich mich damals für WordPress entschieden habe, wusste ich nicht, ob es die richtige Entscheidung war. Heute kann ich dir WordPress jedoch besten Gewissens empfehlen, denn auch ich nutze es nach wie vor. Nimm die oben genannten Fehler und Probleme zum Anlass, das Content-Management-System selbst auszuprobieren und berichte mir über deine Erfahrung. Oder nutzt du sogar schon WordPress? Dann hinterlasse einen Kommentar und erzähle mir, welche Probleme du hattest und wie du damit umgegangen bist.

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